#156: Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein

Shownotes

Fake-Termine werden als Faulheit missverstanden, Digitalisierung scheitert nicht an der Technik sondern an der Einführung und eine wahnsinnig hohe Nachfrage trifft auf ein viel zu geringes Angebot. In dieser Folge spricht Host Andrea Buzzi mit Melis Bröcker, Praxismanagerin und Doctolib Medical Expert. Sie kennt den Alltag hinter dem Empfangstresen und erzählt im Gespräch, was ihrer Meinung nach im Praxiswesen wirklich schiefläuft.

Shownotes zu dieser Folge:

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00:00:00: Ich habe in der Dr.

00:00:01: Lip Community ein Thread gelesen, indem ein Hausarzt fragt was tun denn Mitarbeiterinnen Fake-Termine eintragen?

00:00:09: Also Fake Termine kenne ich in meiner Praxisrealität auf jeden Fall nicht.

00:00:13: Wenn es mal eine Lücke im Alltag gibt ist das absolut Gold wert.

00:00:17: da haben wir dann mal Zeit für akute Fälle oder für Dokumentationen.

00:00:22: also das kenne so nicht und finde auch total schade dass der Eindruck da auch so entsteht, weil das ermittelt so das Bild der faulen MFA und wir haben echt so eine hohe Fachkompetenz.

00:00:35: Willkommen

00:00:36: bei eHealth

00:00:37: Pioneers!

00:00:38: Wir verschaffen digitalen Innovationen in der Gesundheitswirtschaft.

00:00:42: Gehör mit Andrea Buzzi.

00:00:46: Moin Oliver wie geht's uns denn heute?

00:00:49: Moin Andréan gut gehts uns.

00:00:51: Hast du schon verkraftet, dass es jetzt Herbst wird?

00:00:55: Nein, noch nicht so richtig und ich glaube die Zeitumstellung Ende des Monats wird auch nicht gerade zum Wohlbefinden beitragen.

00:01:01: Ich möchte mehr Licht!

00:01:02: mehr Licht.

00:01:03: Licht in ein Thema haben wir auf jeden Fall gebracht.

00:01:06: mit unserem aktuellen Podcast, finde ich weil du und ich ... Wir haben ja schon öfter darüber gesprochen dass wir auch mehr von den Praxismanagern und Managerinnen hören möchten die eigentlich immer an vorderster Front dafür sorgen das so Arztpraxen Und MVZ einfach auch reibungslos laufen Weil Ich glaube Ja Dass sie Die heimlichen Entscheider Auch für Technik Entscheidungen Veränderung und Innovation sind und sehr starke Gruppe ist auch mit Informationen versorgen muss.

00:01:33: Was sagst du denn dazu als Kommunikationsexperte?

00:02:02: schlichtweg irgendwie diejenigen, die sich mit den medizinischen Themen beschäftigen.

00:02:06: Warum sollen sie auch noch diese ganzen Entscheidungen dazu treffen?

00:02:09: Dafür gibt es irgendwie dieser Praxismanagerin, die wirklich einen bringenden Job machen und ich finde auch Sie sind einfach unter repräsentiert in der Ansprache und sie verdienen es gezielt informiert zu werden.

00:02:20: Ja, genau darüber habe ich auch mit Nelis Pröker gesprochen.

00:02:24: Sie ist Praxismanagerin in einer der Matheologiepraxis in Köln bzw.

00:02:29: zwei Praxen hat sie sogar unter sich und außerdem ist sie Medical Expert bei Dr.

00:02:34: Lipp und hilft damit auch gute Software-und Anwendungen für die Arztpraxis zu entwickeln.

00:02:41: Und sie sagte es ist auch total wichtig wie oder welche Art und Weise man dann zum Beispiel neue Software Team reinbringen, wie man die auch motiviert damit zu arbeiten und so ein bisschen Angst nimmt.

00:02:53: Absolut!

00:02:53: Und es ist immer auch spannend mal wiederzusehen wie Menschen, die eigentlich einen anderen Lebensweg haben gar nicht so klassisch aus dem Gesundheitswesen kommen.

00:03:02: erklärt Melissa ja auch wo sie herkommt.

00:03:05: Man sieht aber dass das häufig den unverstellten Blick auf die Dinge irgendwie bringt und dass man dann wo das am leichter fällt dann Sachen neu zu denken, anders zu denken.

00:03:14: Und es finde ich ehrlich gesagt ganz spannend der was ganz anderes studiert hat sich jetzt in dem Bereich betommelt und dort auch für Innovationen wirbt.

00:03:22: Ja und Melis hat sich ja auch richtig reingearbeitet in dieses ganze Thema Praxismanagement und ich glaube ihr Chef macht auch immer drei Kreuze jeden Tag dass sie da ist und deswegen freuen wir uns jetzt ganz doll auf den richtig spannenden Talk mit Melis Bröcker.

00:03:40: Bevor wir mit der aktuellen Folge des Podcasts Ihres Pioneers anfangen, möchte ich mich ganz besonders bei unserem aktuellen Sponsor Medgate bedanken.

00:03:49: Medgate ist ein Telemedizin-Pionier mit mehr als twenty-fünf Jahren Erfahrung.

00:03:54: Bei Medgate kümmern sich eigene fest angestellte Ärztinnen und Ärzte um die Patientinnen und Patienten.

00:04:00: Das Angebot reicht von der Kidsline bis zum eigenen telemedizinischen Kinderwunschprogramm.

00:04:06: Für PKV-Partner bietet Medgate echte telemedizinische Versorgung.

00:04:10: Von der Erstberatung bis zum Ehrezept.

00:04:13: Mehr dazu auf medgate.de.

00:04:15: Den Link findet ihr in den Shownotes.

00:04:19: Herzlich Willkommen Melis Bröker.

00:04:21: Hi Andrea, ich freue mich echt hier zu sein.

00:04:23: Vielen Dank für die Einladungen.

00:04:25: Sehr gern!

00:04:25: Ich freu' mich auch ganz besonders dich jetzt hierzuhaben weil du bist wirklich die erste Interviewpartnerin, die als Praxismanager auch mal so ein bisschen was über den Alltag und die Operatives in einer Arztpraxis oder auch in mehreren Arztpraxen berichten kann.

00:04:40: Deswegen freue ich mich ganz besonders jetzt auf unser Gespräch, aber bevor wir richtig reingehen in die Fakten und Fragen würde ich gerne mit dir ein kleines Quiz machen.

00:04:48: Ich glaube das ist fast so einfach für dich, aber ich mache es trotzdem!

00:04:53: Ja bin ich gespannt, hast uns loslegen.

00:04:55: Sehr gut pass auf.

00:04:56: Fakt oder Fantasie?

00:04:58: Wenn ein Patient weit weg von einer Praxis wohnt oder sich gerade nicht aus dem Haus bewegen kann, ist jetzt eine Blutentnahme trotzdem möglich.

00:05:08: Der Arzt sendet ihm ein Gadget nach Hause – der Patient klebt sich das Gerät einfach selbst wie ein großes Pflaster auf den Oberarm drückt dann einen Knopf und das Geräte saugt automatisch das Blut aus den Kapillaren.

00:05:21: Danach schickt der Patient es per Post ins Labor und bespricht die Werte dann, per Videosprechstunde mit seinem Arzt.

00:05:28: Fakt oder Fantasie?

00:05:30: Also mein Bauchgefühl sagt Fakt!

00:05:33: Ich kenne das zwar noch nicht und für mich klingt das auch ein bisschen wie Zukunftsmusik aber das gibt es bestimmt schon.

00:05:41: Vollkommen richtig, ich wusste dass das zu einfach für dich ist.

00:05:45: Und zwar gibt es Forschungsprojekte in Deutschland wie das vom europäischen Sozialfonds geförderte Projekt Blattet Yourself der medizinischen Hochschäle Hannover und der Universität Göttingen und Standorte testen genau das bereits.

00:05:59: Also es gibt schon erste Testverfahren, also ist noch nicht in der ganz normalen Versorgung angekommen aber es ist ganz witzig.

00:06:06: ich habe sowas gerade für Selbsttests bei Instagram gesehen.

00:06:11: Ach

00:06:11: okay!

00:06:12: Und wie funktioniert das dann wenn man zum Beispiel einen Patienten mit schwierigen Wänen hat?

00:06:16: Es wird ja quasi wie so ein Tuzucker Messgerät quasi in den Oberarm gestochen, also von außen.

00:06:23: Weißt du auf die Außenseite des Oberarms und dann zieht es das aus den Kapillaren das Blut.

00:06:28: Ah ok,

00:06:28: d.h.,

00:06:28: es geht gar nicht darum dass ich am Ende irgendwie Blut irgendwo einschicke... Nicht windös!

00:06:33: Ja verstehe cool.

00:06:35: Also man zieht das Blutt und kann natürlich begrenzt Blutuntersuchungen machen weil Kapillarblut ist ja nicht für alle Blutuntersuchung geeignet.

00:06:43: aber Ich habe das auch schon jetzt öfter gesehen für diese Selbstanalyse, für Vitamine, Vitamin D und so weiter.

00:06:50: Müsste man noch mal in Erfahrung bringen welche Blutuntersuchungen da tatsächlich gemacht werden können?

00:06:55: Aber es wäre natürlich auch so ein Game Changer, besonders für Patienten die ja auch schlechte Wänen haben, wäre das vielleicht eine Erleichterung.

00:07:02: also insofern Hoffen wir mal drauf.

00:07:05: Geht auf jeden Fall alles in die Richtung, dass wir noch viel mehr mit Telemedizin und nicht zentralen vor Ort Betreuung machen können was ja auch dann wieder der Versorgung nutzt.

00:07:16: Errückt was schon alles möglich ist ne?

00:07:18: Ja absolut!

00:07:19: Ich weiß nicht hast du bestimmt auch schon auf den Messen entsprechend gesehen das es jetzt ja auch so HealthCubes gibt wo man ja fast alle Biomarker auch schon bestimmen kann und dann per Videosprechstunde zugeschaltet wird mit einem Arzt.

00:07:33: Und wenn man da natürlich jetzt noch Kapilarblut auch hätte, ne?

00:07:36: Wenn der Arzt sagt, jetzt nehmen Sie mal da den Bett und kleben sie sich den auf einen Oberarm und nehmen sich Blut ab, dann hätte man ja noch ein Biomaker mehr.

00:07:44: Ja, und man entlastet die Sprech-Stunde ja extrem!

00:07:47: Also das klingt auf jeden Fall spannend.

00:07:51: Gleich mal so eine kleine Anekdote für dich.

00:07:53: Ich bin mal gespannt, was du dazu sagst?

00:07:56: Also ich habe einen ganz tollen Hausarzt und der versucht auch immer Innovation in seine Praxis zu bringen und macht das Spielt auch gerne mit technischen Sachen rum.

00:08:05: Und sein neuster Spaß ist dass er draußen an der Eingangstür ein bisschen ländlich So ein kleines LED Schild hat Mit einem roten Kreuz oder einem grünen Haken also wie man das von den emojis kennt.

00:08:20: Und wenn das rot ist, dann stehen da wirklich total viele Leute vor der Tür.

00:08:26: Und jetzt letzte Mal habe ich auch gesehen, da hat sich so eine ältere Dame hat sich sogar ein Klapphocker mitgebracht und ich hab ihn hinterher auch darauf angesprochen und gefragt warum er das macht und wie die Menschen darauf reagieren weil ich fand es irgendwie unterirdisch aber... Und habe dann verstanden, dass er es gut meint.

00:08:44: Also er wollte halt einfach auch so diesen Ansturm an den Träsen und das war ein bisschen schwierig dabei.

00:08:49: der Flur war so kurz...und da dachte ich so hm...

00:08:53: Ja gut aber ob die Patienten jetzt auf dem Flur stehen oder vor der Tür?

00:08:57: Das ist mehr draußen!

00:09:00: Dann hat man das Problem ja am Ende nur ausgelagert.

00:09:02: Das weiß ich jetzt nicht, ob das so ein toller Ansatz ist.

00:09:06: Krass, also daran müssen wir arbeiten.

00:09:08: Dass es insgesamt einfach bessere Abläufe in Arztpraxen gibt und deswegen bist du ja auch hier weil als erprobte Praxismanagerin kann ich dich jetzt mal so richtig löcher.

00:09:18: Ja gerne.

00:09:19: Was gut

00:09:19: funktioniert wo es noch wirklich was zu tun gibt und wie man auch Offenheit für digitale Erleichterungen schaffen kann.

00:09:27: aber beschreib doch erst einmal kurz was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

00:09:30: Ich arbeite gar nicht mehr operativ am Anmeldetresen, sondern meine größten Aufgaben sind eigentlich HR oder Personal related.

00:09:41: Und dann kommt dazu Qualitätsmanagement, Hygiene also eher strategische Aufgaben.

00:09:48: Die sind jetzt alle nicht wahnsinnig eilig aber ich hexle auch mal die Glühbirne aus.

00:09:53: oder wenn es eine Frage gibt, bei der ich helfen kann, dann landet das auf meinem Schreibtisch.

00:09:58: Hast du so wirklich ganz klare Routinen und tägliche Aufgaben oder musst du dir im Prinzip auch deinen Tag ein bisschen selber organisieren und dich selber managen?

00:10:08: Oder manage dich der Praxisinhaber.

00:10:10: Nee,

00:10:10: also ich bin eigentlich selbst gemanagt.

00:10:13: Ich kenne meine Aufgaben gut.

00:10:15: Der Praxisinhaber Dr.

00:10:17: Michael Hoffmann Und ich versprechen jeden Montag Und da haben wir unsere Orga-Persprechung, fast alles in der Woche ansteht.

00:10:25: Versprechen alle Themen und dann strukturiere ich mir den Alltag selber.

00:10:29: Das ist ja auch das große Problem und ja auch Thema im Podcast.

00:10:32: Ich habe hier bestimmt ... zwanzig, dreißig verschiedene Programme.

00:10:37: Und meistens ist es so dass ich mir Freitag nachmittags schon überlege was steht nächste Woche an?

00:10:42: Dann habe ich einen großen Kalender und da steht alles drin was in der nächsten Woche so anfällt.

00:10:48: Du hast ja Lehramt studiert und hast ja schon erzählt du bist Quereinsteigerin, bist dann als Hilfskraft eingestiegen und jetzt gibst du ja Praxismanagerin und hast dir welches richtig verstehe auch, twenty fünf Menschen zu managen.

00:11:03: Wie geht man diesen Weg und was hat dich auch vor allen Dingen motiviert?

00:11:07: Das ist eine gute Frage.

00:11:08: Also der klassische Weg Praxis-Panagerin zu werden, ist glaube ich die MFA Ausbildung zu machen und dann die Weiterbildung zur Praxismanagerin draufzusetzen.

00:11:18: Und da hat man den großen Vorteil dass man halt viele Inhalte aus der MFA-Ausbildung schon mitnimmt.

00:11:25: Und als ich dann nach meinem Lehramtstudium hier als Quereinsteigerin angefangen habe, habe ich wirklich richtig viele strukturelle Fehler gemacht und hab dann gemerkt.

00:11:34: Ich brauche jetzt erstmal hier noch ein bisschen Hissen an die Hand.

00:11:37: Ich brauch Kompetenz.

00:11:38: Dann habe ich mit meinem Chef zusammen mal brainstormend.

00:11:42: Dann habe ich ein Fachwert im Gesundheitswesen draufgepackt und dann haben wir gemerkt, das reicht irgendwie immer noch nicht so ganz.

00:11:50: Und jetzt hab' ich nach zweieinhalb Jahren meinen Master in Wirtschaftspsychologie noch draufgesetzt.

00:11:56: Wow!

00:11:56: Glückwunsch!

00:11:58: Das hat mich jetzt irgendwie gut ausgestattet finde ich dafür dass ich eben auch diese starke Personalkomponente drin habe.

00:12:06: Es sind denn auch die Menschen, die in der Praxis arbeiten tatsächlich.

00:12:09: Diejenigen, die mit Problemen zudekommen, die auch ihren Alltag im Arbeitsalltag betreffen?

00:12:15: Also kommt da auch dann jemand und sagt hier und da gibt es immer wieder Probleme mit dem und dem Ablauf oder ich komme überhaupt nicht mit dem Und den Programm zu Rande.

00:12:25: oder Sind sie eigentlich so ganz gesettelt in ihrem Doing?

00:12:29: also Ich habe Zum Glück ein Team, was extrem gut operativ arbeitet.

00:12:33: Die machen alle einen tollen Job und es ist eher selten dass wir so ganz strukturelle Dinge komplett neu denken müssen.

00:12:40: aber falls mal irgendwas gar nicht läuft oder vor allem wenn wir irgendein neues Programm eingeführt haben oder sich irgendetwas verändert dann ist schon so das ich die Ansprechpartnerinnen dafür bin und wir gemeinsam mit dem Team überlegen wie kann man diesen Prozess jetzt einfacher gestalten anders gestalten?

00:12:58: Ja und das sehe ich jetzt schon auch als Führungsaufgabe von meinem Chef und mir, dass wir eben einen Raum schaffen.

00:13:05: Auch dafür, dass man solche Themen diskutieren kann

00:13:08: Da nützt ihr ja dann leer am Studium auch wieder, ne?

00:13:11: Also geht's ja ganz viel.

00:13:13: Na klar um Wissensvermittlung, Kommunikation und wie man auch überzeugt dass zum Beispiel auch Veränderungen etwas verbessern

00:13:20: Ja und da ist man vielleicht auch schon gleich einplanet das Veränderung immer heißt dass es am Anfang Widerstände geben wird und dass super viel darum geht Transparenz zu schaffen.

00:13:30: Warum wird das gemacht?

00:13:32: Was habt ihr davon, warum machen wir das?

00:13:35: Das sind alles so Fragen die für mich immer wichtig sind, weil ansonsten kann ich mich auf jeden Fall darauf einstellen dass diese Fragen um ein Vielfaches mehr im Nachhinein kommen.

00:13:44: Naja oder es einfach nicht funktioniert wenn es richtige Ablehnung auch gibt.

00:13:48: ja

00:13:49: also wenn man sich so umhört Ich weiß nicht ob dir das auch begegnet in deinem Umfeld gibt es ja offensichtlich wirklich total viel Stress in Arztpraxen.

00:13:58: Ich weiß nicht, ob das bei Facharztpraxxen auch so stark ist aber auf jeden Fall in der haushaltslichen Versorgung und ich hatte vor kurzem einen überaus erfolgreichen Post bei LinkedIn gemacht habe mich gar nicht mit gerechnet weil mir zwei befreundete Ärztinnen erzählt haben dass ihre MFAS und ihr Empfangstresenpersonal wirklich teilweise Wein nennt im Pausenraum sitzt, weil es einfach so eine unsägliche Kommunikation da am Empfang herrscht und dass die Patienten auch sehr ungeduldig, sehr fordernd.

00:14:30: Und teilweise auch in ihrer Not würde ich jetzt ihnen mal zugutehalten sich einfach auch schlecht benehmen und das denen deshalb auch die Leute weglaufen.

00:14:39: was sagst du denn dazu als auch verantwortliche für fünfundzwanzig Menschen und auch aus deiner persönlichen Erfahrung?

00:14:47: Ja also das ist ein Problem gibt es nicht nur eine Hausarztpraxen, das betrifft die Facharztpraxen da natürlich auch.

00:14:55: Ich bin immer ein Freund davon dass man's nach außen und in wirklich transparent hält warum die Abläufe so sind wie sie sind und wirklich jedem der am Empfang setzt und mit herausfordernden Patienten zu tun hat einfach Dinge an die Hand gibt, die man immer tun kann.

00:15:11: Also zum Beispiel andere Stellen, an die sich die Patienten verwenden können oder einen Handout ein Flyer vielleicht auch die Termin-Service Stelle hier mal aufschreiben weil keine Erfahrung ist.

00:15:22: einfach wenn man Patienten abspeist mit es gibt keine Termine dann entsteht eigentlich ja erst dieser Frust, diese Unzufriedenheit und das kennt man ja aus Patientensicht.

00:15:33: Hier sind alle auch Patienten, kennt man selber dass man eigentlich gerade Hilfe in seinem Anliegen braucht und man kommt nicht ohne Grund zum Arzt.

00:15:41: Ja und man ist natürlich auch in einer gefühlt Bittsteller-Position und ich glaube auch, dass man eine gewisse Erwartungshaltung mitbringt.

00:15:51: also ich bezahle meine Beiträge und Gesundheit und Versorgung steht mir zu

00:15:57: Ja, und ich finde so du kannst schon erwarten als Patient.

00:16:00: ein freundliches Hallo zu kriegen und einfach weitergeleitet zu werden an die nächste Stelle, auch wenn man selber eben nicht helfen kann.

00:16:08: Also ich habe es selber auch erlebt und hab hinterher zum meiner Freundin, die Ärztin dort ist gesagt also deine Mitarbeiterin würde ich sofort einstellen.

00:16:17: Diesen Kommunikationstalent hat so toll Konfliktkommunikation gemacht aber es war schon so schlimm dass sich fast eingegriffen hätte.

00:16:25: Wo ich fast gesagt hatte jetzt lassen Sie mal die arme Frau in Ruhe Jetzt gut, aber da sind wir jetzt ja genau bei unserem Thema.

00:16:33: Also es geht ja auch darum wie andere Technologien oder auch andere Maßnahmen die Abläufe in Arztpraxen verändern können.

00:16:43: und du hast ja auch gerade in deiner Intro gesagt Du hast mit unglaublich vielen Tools und auch mit Software zu tun.

00:16:49: Es muss alles empfehlen, reibungslos laufen.

00:16:52: Es gibt ja auch sehr viele strukturelle und regulatorische Anforderungen.

00:16:57: Wo siehst du in der Praxis, in der du arbeitest das größte Potenzial auch für zum Beispiel technologische Unterstützung?

00:17:05: Ja da muss ich gerade mal drüber nachdenken.

00:17:08: bzw was macht ihr schon?

00:17:10: also Wo habt ihr schon wirklich Prozesse optimiert?

00:17:14: Ja, eigentlich ist es so.

00:17:15: Also ich sage immer jeder Klicke weniger hilft uns eigentlich schon dass wir mehr Zeit für unsere Patienten haben.

00:17:22: und da geht's eigentlich schon los bei diesen riesigen Themen wie wie Terminvergabe.

00:17:29: also hier sind schon eine der ersten Praxen in Köln gewesen die zwei tausend achtzehn angefangen haben mit Doktolib zu arbeiten da wo ich ja jetzt aktuell auch als Hedical Expert unterstütze.

00:17:40: Und jetzt funktioniert viel im Hintergrund.

00:17:43: Das heißt, der Patient kann selbstbestimmt online zu Hause Termine vereinbaren und ich kann den ganzen Prozess, der mich eigentlich eine ganze Arbeitskraft in der Praxis kostet auslagern zum Patienten und er hat auch noch was draus gewonnen.

00:17:58: Das ist das Eine und das Andere ist einfach mehr Nachvollziehbarkeit schaffen, Prozesse verschriftlichen auf einer Plattform zusammentragen Und das fände möglich so weg von diesen Insellösungen hin zu, ich sage mal im Idealfall eine Software die alles kann.

00:18:14: Das wird es wahrscheinlich nie geben aber irgendein Zustand der da möglichst nah dran kommt.

00:18:20: Es gibt ja jetzt sehr viele neue Technologie auch durch KI Die ja auch zum Beispiel Dokumentation und auch Praxismanagement also im weitesten Sinne Alles was die Patientenakte führen und die Dokumentations verwalten auch unterstützt oder zum Beispiel Ambient-Listendingsysteme im Arztzimmer und so.

00:18:42: Mit welchen Themen hast du da schon Berührung?

00:18:44: Ich habe auf jeden Fall mit einigen dieser Softwares gearbeitet, wir haben Testphasen geführt.

00:18:51: Oft ist es dann am Ende ein Schnittstellenproblem und schwierig in den Alltag einzubringen weil die Softwaress noch nicht untereinander perfekt vernetzt sind.

00:19:01: Das, was vielleicht für eine Klinik gut funktioniert in der es eben lange Gespräche gibt ist im Facharztpraxen.

00:19:08: In denen dann die Kontrollen nur sehr kurz sind zum Beispiel eher weniger effektiv.

00:19:13: und da geht's für mich dann mehr darum zu sagen wie kann ich das?

00:19:17: Was der Patient sagt, dekodieren in einer Nase befunden, eine Diagnose usw.

00:19:23: Und da hilft es mir nicht am Ende einen langen Text zu haben und da haben wir einfach so für uns glaube erleichternde Programme gefunden.

00:19:32: Aber die Idee ist spannend, auf jeden Fall!

00:19:34: Was hältst du denn speziell auch von Transcription oder Ambient Listening-Systemen um das Arztgespräch zum Beispiel besser zu dokumentieren und eine saubere Dokumentation hinzukriegen?

00:19:46: Auch schneller effizienter?

00:19:48: Also ich weiß, dass die Nachfrage danach extrem groß ist und das für viele Praxen auch schon sehr gut funktioniert.

00:19:54: Für uns selbst haben wir dann noch nicht so ganz in der DERMA die Schnittstelle gewählt gefunden aber unser Wunsch ist auf jeden Fall da, dass am Ende das auch bei unserer Praxis gut funktioniert und wie die Assistenz, die aktuell im Verhandlungszimmer steht und am Rechner tippt in Zukunft eben auch entlastet können indem wir diese Programme im Hintergrund laufen lassen.

00:20:15: Ja, also das ist auch mein Eindruck.

00:20:17: Ich höre sehr viel auch dass Ärzte und Ärztinnen und auch Dienstleister im medizinischen Umfeld sich wirklich auch ganz intensiv damit beschäftigen weil eben die Dokumentation eines der größten Zeitfresser insbesondere für die Leistungserbringer ist.

00:20:34: Du hast mir ja erzählt, dass du natürlich Programme bedienst und man merkt ja jetzt auch so insgesamt in dem Markt kommt immer mehr Technologie.

00:20:42: Auch in den Praxis Alltag Und es gibt natürlich auch eine Revolution oder Evolution bei den Praxis Management System.

00:20:51: Was ist denn aus deiner Sicht mit deiner Erfahrung die du hast?

00:20:54: Eine Anforderung an ein besseres modernes Praxis Management System?

00:20:59: Oder was sollten sie können?

00:21:01: also Mein ideelles Praxis-Verwaltungssystem deckt alle Funktionen ab, die ich in der Praxis brauche oder möglichst viele.

00:21:11: Und das ist eben gut dass sich nicht im Alltag ein Programm für die Kommunikation habe eins für die Patientendokumentation und eins für Aufgaben sondern so wie wir es jetzt gerade zum Beispiel haben mit Doktyle dass ich re-connect habe, über das sich die ganze Praxiskommunikation abdecken kann.

00:21:30: Vielleicht doch eine KI-Speichstundenassistentin von dem weiß es ja in anderen Praxen sehr gut funktioniert und auch ein Aufgabenmanagement was in das BVS eben auch integriert ist.

00:21:41: Es klingt jetzt so für jemanden, der so einen langweiligen Bürojob macht wie ich und mit Microsoft dieser ganzen Office Suite arbeitet.

00:21:50: So als so ein Vision No Brainer irgendwie also weil man da ja auch alles zusammen hat.

00:21:56: und was ist aus deiner Sicht in der Vergangenheit auch schlecht oder falsch gelaufen wo man wirklich mal ran muss?

00:22:03: Ach ja, also das Gesundheitswesen hängt da einfach so ein bisschen aus meiner Sicht hinterher.

00:22:08: Es gibt halt noch viele veraltete Anbieter die damals irgendwann in den Achtzigern mal Programme auf den Markt gebracht werden und dann immer Add-ons dazugeben oft auch kostenpflichtige Programme die man dann noch dazu buchen muss.

00:22:23: Und der Wunsch ist ja eigentlich nach einem Programm, was alles erfüllt oder möglichst viel erfüllt.

00:22:29: Und daran krankt das für mich so ein bisschen...

00:22:32: Oder Schnittstellen hat?

00:22:33: Ja genau!

00:22:34: Also es wäre ja der Wunscht, dass man wirklich auch seamless arbeiten kann.

00:22:38: Das ist ja heutzutage auch kein Problem mehr.

00:22:40: also ich weiß nicht ob das sonst auch noch regulatorische und Datenschutzgründer hat.

00:22:44: da ist es ja im Gesundheitssystem noch etwas deutlich höher angesetzt.

00:22:48: Da kennst du dich sicherlich besser aus.

00:22:50: aber dein Wunsch eines Software für den ganzen Arbeitsalltag, einschließlich auch Überweisung oder Entlassmanagement oder was es auch immer da gibt in einer Software zu haben.

00:23:04: Ja, exakt.

00:23:05: Und exakt was du sagst eben auch was die Schnittstellen angeht ist superfichtig.

00:23:10: alle moderneren Programme die wir jetzt in die Praxis schon implementieren konnten Die bieten da eben auch eine Betreuung an.

00:23:17: das hier zum Beispiel sagen Doktolib ersetzt jetzt aktuell noch nicht unsere Praxis Software aber ich kann mit einem Klick von der Akte den Themienkalender springen oder meinen Kalender koppeln mit dem Zeiterfassungssystem für die Mitarbeiter, dass man einfach am Ende das was man aus vielen größeren Unternehmen in der freien Wirtschaft kennt auch ins Gesundheitswesen reinbringt.

00:23:39: Wer ist denn oder was ist aus deiner Sicht der Grund warum sich einige Arztpraxen auch noch sperren gegen Modernisierung.

00:23:49: Also ich verstehe, der Burggraben scheint tief zu sein.

00:23:53: Das kenne ich aus dem Aktienhandel.

00:23:55: Ich finde das Wort irgendwie so witzig – Burggrabe!

00:23:59: ist es ja auch.

00:24:00: Man ist da ein bisschen rein verhaftet in die alten Systeme und ich spreche sehr viel über Modernisierung, der Gesundheitswirtschaft mit vielen Leistungserbringern und also die Hälfte von denen würde ich mal sagen sind gleich total auf Opposition und sie würden ja sowieso eigentlich kaum ihre Arbeit schaffen.

00:24:21: und ich soll den nicht noch mit irgendwelcher neuen Technologie kommen.

00:24:25: Hast du dann eine bessere Antwort drauf?

00:24:27: Weil ich rede mir da immer so den Mund fuzzelig.

00:24:30: Ach ja, also ich glaube dass man irgendwie verständlicher machen muss das ja nicht Arbeit dazukommt sondern Prozesse einfacher werden.

00:24:42: Ich kenne es auch viel aus Praxten, dass die Digitalisierung zum Selbstzweck wird.

00:24:46: Das heißt ich habe ganz kompliziert auf einem iPad vielleicht einverständes Erklärungsformulare und brauche zwanzig Klicks um dahin zu kommen Und in der Zeit hätte ich den Patienten jetzt schon den Zettel auf dem Tisch legen können und ihm einen Stift in die Hand gedrückt.

00:25:00: So sollte es nicht laufen!

00:25:02: Der Prozess muss irgendwie einfacher gestaltet werden einfacher anzunehmen, wenn ich merke.

00:25:09: Ich werde gerade entlastet und das Programm hilft mir, dass ich mehr Zeit habe für meine eigentliche

00:25:14: Arbeit.".

00:25:15: Dann kommt natürlich noch die Gewöhnung also Akzeptanz, Vertrauen, Verstehen der neuen Technologie.

00:25:23: Was sind da deine Tipps?

00:25:25: Also ihr habt der Dr.

00:25:26: Lipp eingeführt.

00:25:27: schon vor sehr langer Zeit seid ihr ja early mover irgendwie ne?

00:25:31: Das ist ja der Wahnsinn.

00:25:33: Also die Erfahrung zeigt, dass man jetzt vielleicht nicht der Allererste sein sollte.

00:25:38: aber wenn man vielleicht schon die eine oder andere Referenz gehört hatte so das man es probiert sich selber ein Bild macht und dann eben schaut ob es eine Arbeitserleichterung mit sich bringt oder nicht und für uns war das eigentlich direkt spürbar.

00:25:52: also mein Telefon klingelt dann irgendwie viel weniger und wir können die Praxis ganz anders strukturieren.

00:25:59: Der Podcast eHealth Pioneers ist eine Produktion der PR-Agentur The Medical Network.

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00:26:29: Im Nachhinein hätte ich es aber, glaube ich lieber anders gemacht und hätte dem ganzen Prozess mehr Zeit gegeben.

00:26:36: Mehr und transparent kommuniziert darüber fast genau sich verändert, sodass ich eben da genau diese Fiederstände die du jetzt eben angesprochen

00:26:45: hast

00:26:45: dass wir das so klein wie möglich gehalten hätten.

00:26:49: Es ist ja auch verständlich.

00:26:50: Man kennt das ja sogar aus seinem eigenen Arbeitsalltag, wenn man ein neues... Also ich habe jetzt ein neues Handy!

00:26:58: Da muss sich erst mal alles wieder neu einstellen.

00:27:00: Das wirft mich halt zurück.

00:27:01: Das sind nur so Kleinigkeiten.

00:27:03: oder ich bin auch mal irgendwie von Microsoft auf Apple umgestiegen.

00:27:07: also wenn ich mir da meine kleinen Effizienzverluste angucke dann kann ich mir das vorstellen dass natürlich in einem großen Corporate-Umfeld oder in einer großen Praxis zusammenspielen natürlich dann auch erst mal zu bisschen Aufregung kommt.

00:27:22: Was ist denn so aus deiner Sicht, du sagtest ja, du würdest es jetzt anders oder besser machen?

00:27:28: Bisschen langsamer.

00:27:29: was sind denn die Maßnahmen, die du jetzt ergreifen würdest für unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die sich vielleicht da erst am Anfang der Journey befinden?

00:27:39: wie kann man sowas aufsetzen dass man die Mitarbeiter wirklich gut mitnimmt.

00:27:43: Ich würde ganz am Anfang anfangen mir ein Stimmungsbild machen und vielleicht das Problem einmal mit dem Team zusammen ergründen.

00:27:53: Also fast kostet uns gerade viel Zeit, wo können wir was verändern?

00:27:58: Dann vielleicht das Produkt einmal vorstellen gemeinsam denken, wo uns das hinbringen könnte und schon anfangen Fragen zu klären.

00:28:07: Wann sind die Schulungen?

00:28:08: Was verändert sich genau?

00:28:10: Wen frage ich wenn es Probleme gibt gibt es vielleicht eine Hotline von dem Programm und das am besten auch schriftlich, sodass jeder es irgendwo nachlesen kann.

00:28:20: Und dann muss ich damit rechnen dass es ein Zeitraum gibt in dem vielleicht noch das alte und das neue Programm parallel laufen.

00:28:27: und ja das ist einfach eine gewisse Zeit dauert bis der Prozess sich eingependelt hat und diese Fehler die da vielleicht doch entstehen mit einen Plan.

00:28:36: was würdest du denn sagen?

00:28:38: Was bei euch schon richtig gut digitalisiert ist.

00:28:41: Also du bist ja jetzt auch schon eine Weile da, wo habt ihr wirklich schon so einen richtigen Case aufgemacht?

00:28:48: Wo ihr sagt das ist echt unser Projekt.

00:28:50: Schaut euch das an!

00:28:51: Das funktioniert so gut und das versuchen wir jetzt auch auf andere Bereiche zu übertragen.

00:28:56: Ach ich würde sagen... QM läuft super digital, das heißt Qualitätsmanagement.

00:29:01: Exakt genau!

00:29:02: Jeder Prozess der bei uns in einer Praxis läuft eigentlich schon vor Terminbuchung bis der Patient die Praxis verlässt ist erschriftlich bei uns In einer Software die auch im Browser funktioniert von überall aus geöffnet werden kann und zum anderen sicherlich Terminvereinbarungen und Kommunikation also die Kommunikations.

00:29:23: inzwischen funktioniert bei uns alles über Connect, das ist der Messenger von Doktolib und da mache ich im Zwischen auch schon die ganze Personalplanung mit.

00:29:33: Das heißt, die Urlaubsanträge laufen per Connect.

00:29:37: Die Umfragen, die ich erstelle – es war ein Tool, was ich mir gewünscht hatte, dass auch dann von Doktorlib schnell umgesetzt worden ist.

00:29:45: Ich kann jetzt zum Beispiel für einen Team-Event etwas anstehen, eine Umfrage in die Gruppe schreiben und kann mir da eben schnellen Stimmungsbild

00:29:52: einholen.".

00:29:53: Und deswegen, also ich wäre auf jeden Fall bei Kommunikation.

00:29:57: Wenn du eine Umfrage jetzt einstellen würdest und fragen würde es nach Dingen die gerade nicht so gut funktionieren was denkst du was da so gesagt wird?

00:30:08: Ich würde das immer auf einem anderen Tool machen, wo es die Möglichkeit gibt auch anonymen Input zu geben.

00:30:14: Da gibt's ja inzwischen auch über Mentimeter zum Beispiel die Möglichkeit Feedback zu geben

00:30:20: oder auch über die verschiedenen Personio und so.

00:30:23: Das machen wir ja auch sehr gern dass man wirklich auch anonym einmal fragt hey wie fühlt ihr euch eigentlich?

00:30:28: Weil es ist ja meistens dann doch viel offenbar geantwortet wird.

00:30:32: Ja, das ist eigentlich Gang und Gebe aktuell bei uns nach jeder Teambesprechung.

00:30:37: Da gibt es einfach sechs Fragen, die kommen nach jeder Teams Besprechung und dann erheben wir einmal kennst du deine Aufgaben gehst du grad gerne zur Arbeit also ganz einfache Fragen so dass ich auch immer ein ganz gutes Bild davon habe.

00:30:51: wie steht's gerade um die Praxis?

00:30:52: Wie ist die Zufriedenheit im team?

00:30:54: Und wenn es da jetzt einen Wert gibt der eben nach unten oder oben ausschlägt.

00:30:58: Das ist für mich ein ganz guter Indikator dafür, dass wir irgendwas verändern

00:31:01: müssen.".

00:31:02: Okay

00:31:03: und wenn du jetzt mal ganz konkret fragen würdest?

00:31:05: Wir wollen hier Prozesse optimieren, verändern was denkt ihr wo sollten wir uns mal ran machen?

00:31:12: hast du dann auch einen Gefühl dafür?

00:31:14: also manchmal merkt man das ja auch bei den Abläufen einfach ne es ist irgendwie immer wieder an der gleichen Stelle hakt oder you name it, Logistikprobleme gibt oder Laborprobleme.

00:31:25: Oder mit der Zimmerauslastung das hinten und vorne nicht hinkommt irgendwas?

00:31:30: Ja also da gibt es auf jeden Fall Feedback.

00:31:32: Also da hilft zuhören.

00:31:34: Zuhören was das Team sagt auch zuhörn was die Patienten sagen.

00:31:39: Die sind der erste Indikator.

00:31:41: Also wenn ein Patient gerade eine Stunde gewartet hat, dann läuft schon was schief und dann wird er im Idealfall dazu auch etwas sagen?

00:31:48: Und dann können wir eben sehen, dass wir die Praxisstruktur so ausrichten, das wir verlässlicher sind.

00:31:54: Das geht!

00:31:55: Ja, das geht auf jeden Fall.

00:31:57: Dann gib mir doch mal deine Telefonnummer, weil ich das nächste Mal in Besitze und eine Stunde warten muss.

00:32:03: Ohne heute bin ich sogar zehn Minuten früher dran gekommen.

00:32:06: Das fand ich richtig cool.

00:32:07: Ich durfte direkt... mitkommen.

00:32:09: Also das fand ich echt richtig

00:32:11: gut!

00:32:11: Bei uns ist das inzwischen echt gang und gäbe, es ist eher selten dass ein Patient mal zwanzig Minuten bei uns warten muss weil die Struktur so gut funktioniert und weil ich auch genau sagen kann der Patient kann von zu Hause eben durchgeben, dass er heute nicht kommt, weil er krank ist und wenn der Termin frei wird kann er direkt nachgesetzt werden ohne dass sich nur irgendwelchen angerufen haben.

00:32:34: also das funktioniert für uns aktuell schon sehr gut.

00:32:38: Da frage ich mich dann tatsächlich, warum man trotzdem immer noch genau so ein Management macht und auch selber erlebt.

00:32:45: Also ich kenne das zwar auch mit den Nachrückertämmen, ich bin natürlich irgendwie als Patientin Doktor Lib Nutzerin aus verschiedenen Gründen und habe es auch mal angeklickt dass sich natürlich gerne reinspringen möchte irgendwo.

00:32:57: aber trotzdem gibt es ja immer noch diese ganz klassische organisierten Praxen wo dann tatsächlich die Sprechstunde Hilfe auch einfach mal was absagt oder fragt, ob ich irgendwie später kommen kann oder so und dann das ist natürlich Wahnsinn.

00:33:12: Also da muss man mich auch erst mal erreichen?

00:33:14: Ja auf jeden Fall!

00:33:15: Und die Erfahrung zeigt ja heutzutage gibt es viel weniger Telefonate als E-Mails oder Nachrichten, die uns dann erreichen.

00:33:25: aber am Ende ist das Problem dass es eine wahnsinnig hohe Nachfrage gibt und das Angebot einfach viel geringer ist.

00:33:32: und wenn wir jetzt mal in die Politik schauen können absehen, dass im nächsten Jahr das Problem sich auch extrem verschärfen wird.

00:33:39: Und da muss man jetzt als Praxisinhaber schon überlegen wie gehe ich damit um und wie kommuniziere ich das auch den Patienten und dem Team?

00:33:48: Wie macht ihr das denn?

00:33:49: Also ich finde, dass hast du jetzt ja total gut auf den Punkt gebracht.

00:33:53: Also so krass habe ich das wirklich noch gar nicht gehört!

00:33:56: Da kriegt man der Glatz ein bisschen Angst weil wenn die Nachfrage tatsächlich deutlich größer ist als das Angebot dann muss es eine Lösung geben, die strukturell sehr tiefgreifend ist.

00:34:11: In vielen Praxen, da hängt dann auch immer so Erklärung und Zettel oder man beteiligt sich an irgendwelchen Petitionen.

00:34:18: Oder ist Teil von einer Initiative

00:34:20: usw.,

00:34:22: aber das kommt natürlich... Bei mir auch meistens, obwohl ich ja jetzt so in der Bubble bin würde ich mal sagen eher ein bisschen wischy washy und rechtfertigungsmäßig an.

00:34:34: Ich habe das Gefühl, dass ich einen Anspruch auf gesundheitsfürsorge

00:34:37: habe.

00:34:37: Ja und den hast du auf jeden Fall auch.

00:34:42: Aber die Wahrnehmung verschiebt sich aber wir machen nicht die Regeln als Praxen.

00:34:47: Also Fenster nach uns ginge... Und hätten wir natürlich viel mehr Zeit für unsere Patienten und würden viel mehr Patienten sehen.

00:34:56: Aber aktuell ist es eben so, dass die Anzahl der Termine vermutlich im nächsten Jahr dann eben sich reduzieren wird durch die Änderung von dem GKV-Spar gesetzt.

00:35:08: Das macht einfach einen richtig großen Nied dafür.

00:35:12: oder wie sage ich das?

00:35:14: Das ist schwer zu erklären.

00:35:16: Die Nachfrage wird steigen und das resultiert letztlich darin, dass wir längere Wartezeiten auf Termine haben.

00:35:24: Und dann muss jeder im Team ganz genau wissen, warum es so ist?

00:35:29: Was haben wir damit zu tun?

00:35:31: Also fast liegt in unserer Verantwortung und auch was nicht!

00:35:34: Ich habe in der Dr.

00:35:35: Lip Community ein Thread gelesen, indem ein Hausarzt fragt was tun wenn Mitarbeiterinnen Fake-Termine eintragen?

00:35:43: Ich hab so bisschen auch das Gefühl dass da ein großes Missverständnis herrscht.

00:35:48: also ich habe dann irgendwie in den ganzen Kommentaren und Threads gelesen dass es ja teilweise auch um Pausenzeiten geht oder auch Zeiten die man einbaut damit wenn Patienten vielleicht mal fünf Minuten länger beim Arzt oder bei der Ärztin drin sitzen krass verschiebt, aber nichtsdestotrotz ist das natürlich schon fast eine Oppositionshaltung.

00:36:09: Also diese Debatte ging so richtig in Unverschämtheit.

00:36:14: die wenigen Termine die es gibt werden auch noch von den Mitarbeiterinnen blockiert und sie wollen irgendwie nicht arbeiten und ich habe das Gefühl da ist unglaublich viel Emotion drin.

00:36:27: Wie empfindest du das Thema?

00:36:29: Und wie managt ihr auch zum Beispiel mit euren Termin-Tool, dass wirklich die Effizienz da ist.

00:36:36: Aber dass die Menschen nicht am Fließbad arbeiten müssen.

00:36:40: Also Fake-Termine kenne ich in meiner Praxis Realität auf jeden Fall nicht!

00:36:45: Wir haben Fans mal eine Lücke im Alltag gibt es absolut Gold wert.

00:36:52: Da haben wir dann mal Zeit für akute Fälle oder für Dokumentationen.

00:36:56: Das würde ja auch auffallen.

00:36:58: Also wenn jetzt irgendein Termin eingetragen wird, dann kriegt der Patient eine Benachrichtigung über unser Terminprogramm.

00:37:06: also das kenne ich so nicht und finde ich auch total schade dass der Eindruck da auch so entsteht weil das ermittelt so das Bild der faulen MFA Und wir haben echt so ne hohe Fachkompetenz

00:37:18: Absolut!

00:37:19: Ich kann zu deiner Beruhigung sagen eine richtig krasse Kommentarsituation gab, wo auch wirklich die Lanze gebrochen wurde natürlich für die einzelnen Protagonisten in dieser Debatte.

00:37:33: Aber daran sieht man halt dass wir echt so ein Minenfeld haben gerade also das ist da in diesem Dreieck der Patientinnen Leistungserbringer alle, die darum herum das System am Laufen halten, natürlich die einzelnen Interessen auch zusammengebracht werden müssen und dass wir da wirklich auch an Effizienz und Struktur arbeiten müssen, damit wir diese hohe Nachfrage auch weiter bedienen können.

00:38:02: Ja unbedingt klar!

00:38:04: Wie siehst du denn so das ganze Thema Telemedizin, Medizinkioske, Blutentnahme über die Apotheke?

00:38:11: Wie schaust Du dann dort drauf?

00:38:14: ist es eher eine Entlastung oder Ablenkung vom eigentlichen Problem?

00:38:19: Also damit habe ich noch nicht ganz so viele Berührungspunkte.

00:38:21: Ich war jetzt letztens auch irgendwann mal im DM und hab auch gelesen, dass es jetzt wohl eine Möglichkeit gibt einen Dermatologentermin über dem DM abzufickeln.

00:38:31: Ja da fahre ich auch sehr überrascht!

00:38:33: Und ich muss sagen, da kommt in mir auch ein Widerstand hoch, weil ich immer noch der Meinung bin das in ärztliche Hand gehört, dafür haben unsere Ärzte so eine hohe Fachkompetenz und der Versorgungsauftrag liegt ja bei uns Und ich sehe den Patienten eigentlich schon auch in der Praxis, gerade mit dermatologischen Anliegen.

00:38:53: Das Auge muss auf die Haut schauen und sicherlich gibt es tolle Kameras und hochauflösende Möglichkeiten so etwas abzubilden.

00:39:01: aber das ersetzt grade in komplexen Fällen nicht als Arztgespräch.

00:39:07: Du sagst, da wird es auch dann durchaus mal gefährlich.

00:39:10: Andere Stimmen sagen ja auch dass wir wieder selber Smart Patients werden müssten und so ein bisschen die Verantwortung für unsere Versorgung auch wenigstens... Anerkennen und übernehmen, also das bedeutet vielleicht auch eine Vor-Triage.

00:39:25: Vielleicht auch auf eigene Initiative zu machen?

00:39:28: Und es würde natürlich auch voraussetzen dass bei DM dann bei zweifelhaften Diagnosen oder was man da sieht einfach auch sofort gesagt wird hier müssen sie jetzt doch zur M der Matologen persönlich hingehen und das abklären lassen?

00:39:43: Ja, natürlich.

00:39:44: Das wird auch am Ende so funktionieren, dass Ärzte da dahinter geschaltet sind.

00:39:49: Für mich ist es einfach so, wie du sagst Informationen über die eigene Erkrankung oder auch eine Kompetenz entwickeln und die Verantwortung übernehmen.

00:39:58: Da ist immer eine gute Idee.

00:40:00: Also wenn man Patienten hat, die sich gut auskennen, die gut informiert sind, kann man auch toll beraten Und das ist wichtig, aber das ersetzt eben nicht das Arztgespräch und die ärztliche Diagnose.

00:40:15: Ich glaube, dass es wahrscheinlich auch schon Schnee von gestern, dass da so eine gewisse Generftheit oder Vorurteile gab, wenn Patientinnen schon so vorinformiert mit Dr.

00:40:26: Google und

00:40:26: Co.,

00:40:26: oder jetzt mit KI zum Arzt kommen und sich dann vielleicht auf Augenhöhe mit dem dermatologen unterhalten erlebt ihr das auch?

00:40:36: Wird darüber gesprochen.

00:40:38: Also ich denke, dass man aktuell einfach einplanen muss.

00:40:40: Dass der Patient sich halt vorher schon vielleicht irgendwo informiert hat.

00:40:44: aber das ist ja auch gar nicht schlecht und es soll ja auch so sein weil wenn ich jetzt an die Därmer denke gerade da ist aus Patienten Sicht jedes Anliegen akut und da hat mich jedes An Liegen zwei Monate Zeit oder in unserem Fall zum Glück aktuell ein bisschen weniger Sodass man sich erst eine eigene Einschätzung holt, sich informiert auch erst zum Hausarzt geht.

00:41:04: Das ist schon alles ne gute Sache.

00:41:07: aber die Idee sollte jetzt nicht sein dass ein Patient in den Praxis kommt seinen Ausdruck von der KI dann mitbringt und sagt meine KI's hack das erklären sie mir das mal!

00:41:18: Und

00:41:19: ich brauche jetzt Cortison!

00:41:20: Exakt

00:41:20: genau also da ist es ja nicht der Sinn der Sache weil für die Expertise kommt der Patient ja in die Arztpraxis

00:41:28: Ja, nichtsdestotrotz ist es natürlich auch teilweise ein Ergebnis der nicht zugänglichen Versorgung.

00:41:35: Also wenn man acht Wochen also mit einer akuten Dermatose acht Wochen auf dem Facharzttermin warten muss habe ich jetzt tatsächlich gerade im Bekanntenkreis gehabt wo ich dann auch sagte ja dann macht doch wenigstens Videosprechsstunde weil die hatte wirklich ganz übles Gesicht vielleicht bekommst du dann schneller Hilfe und Das stelle sich aber heraus, dass sie gar nicht wusste was wie das geht.

00:41:59: Also wie man eine Videosprechstunde macht und wer das dann auch bezahlt.

00:42:03: also du siehst wir haben noch viel zu tun Aber ihr seid auf jeden Fall ja schon auf einem richtig guten Weg.

00:42:11: Und was mich immer interessiert hat auch was die Kommunikation Auch in diese Fachgruppen angeht und auch in die Protagonisten dieser dieser ganzen Branche.

00:42:21: Was würdest du sagen?

00:42:23: Wer bei euch in der Praxis oder dem Praxiszusammenschluss die Entscheidung für Technologie trifft.

00:42:30: Ich würde sagen, die trifft immer der Praxisinhaber zusammen mit seinem Team und... Den Input, den kriegt er dann hoffentlich von anderen Praxen.

00:42:39: Von seinem Team selber.

00:42:41: Manchmal ist es ja auch so dass eine Kollegin vielleicht was auf Instagram aufschnappt oder ich zum Beispiel... Ich arbeite als Headicle Expert noch bei DrLib und da sind eben auch viele Ärzte aus anderen Fachrichtungen und wir stehen in engem Austausch und da schnappe ich hier und da natürlich auch mal etwas auf und höre mir dann an mit was für Programmen dort gearbeitet wird.

00:43:02: Und das sind ja alles wichtige Informationen die auch in die Praxis einbringen kann, aber letztlich liegt die Entscheidung dann natürlich beim Inhaber.

00:43:10: Aber du bist in deiner Rolle ja im Prinzip für den Rollout zuständig?

00:43:14: Richtig da wird ja wahrscheinlich der Arzt oder Ärztin sich jetzt gar nicht so auskennen und sich auch nicht selber mit beschäftigen richtig?

00:43:23: Ja also er ist auf jeden Fall bei den Schulungen dabei...

00:43:27: Das will ich doch hoffen!

00:43:29: ...aber die Organisation

00:43:31: usw.,

00:43:31: das ist halt vielleicht eher meine Aufgabe.

00:43:34: Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wie würdest du denn auch... Du bist ja jetzt in diesem besonderen Programm.

00:43:39: Hast du ja gerade gesagt bei Dr.

00:43:40: Libb auch wo du eben auch mit Produktentwicklung arbeiten kannst und deine Meinung dazu äußern kannst?

00:43:46: Was ja essenziell ist weil dafür es ist für euch gemacht.

00:43:51: aber was würde ich dann sagen wie gut dein Verständnis und deine Transparenz über den Gesamtmarkt ist also wie gut du informiert bist und wo du dich informierst über Innovationen außerhalb jetzt dieses Programms?

00:44:06: Also ich würde sagen, ich bin gut informiert.

00:44:08: Ich bin alle paar Jahre auf der DEMER in Berlin.

00:44:12: Same!

00:44:14: Ja und da kriege ich natürlich super viel Input.

00:44:18: Aber soviel passiert durch Austausch wenn wir auf Fortbildungen sind... auf Kongressen sind, mit anderen Ärzten und Praxistenmanagern.

00:44:26: MFA ist ins Gespräch kommen und einfach hören was gut funktioniert weil Programme versprechen ja auch immer viel und es gibt auch viele kleine neue Unternehmen die auf dem Markt aufploppen.

00:44:38: aber ich lege noch großen Wert darauf ob es in der Praxis erprobt ist und das können mir die Kollegen da natürlich auch am besten beantworten.

00:44:46: Also

00:44:46: würdest du wirklich so, wenn ich jetzt dich aus Marketing und Kommunikationssicht frage?

00:44:51: Würdest du sagen das Empfehlungsmarketing wirklich auch noch das stärkste Hebel ist.

00:44:56: Auch für Unternehmen die in dem Bereich auch tätig sind.

00:45:00: also dass man wirklich erstens ganz eng an der C-Gruppe isst, also an den Ärztinnen, Ärzte an den MFA, Praxismanagern und da Informationen fließen lässt aber dass man eben auch versuchen muss die Menschen zusammenzubringen, dass sie sich austauschen.

00:45:14: Exakt, genau erstens das.

00:45:16: und vielleicht noch dass man einfach Testphasen anbietet.

00:45:20: Also dass man das Programm zur Verfügung stellt und sagt hier probiert es doch einfach mal aus und dann kann man sich ja selber ein Bild davon machen.

00:45:28: also die Hürde etwas neues zu starten sollte eigentlich so gering wie möglich sein.

00:45:33: Hättest du denn die Kommunikation von Unternehmen die Tools und Technologien anbieten die für euch vielleicht relevant sind?

00:45:40: Für gut oder ausreichend oder was würdest du denen empfehlen?

00:45:44: Also ich halte die Kommunikation da schon für sehr gut, zumindest von den Anbietern, die ich kenne.

00:45:50: Wir arbeiten ja mit Dr.

00:45:51: Lip, mit Paul zusammen das jetzt auch in Kölner unternehmen und da ist die Ansprache eben immer niedrigschwellig.

00:45:58: Das heißt einfach verständlich es gibt überall noch mal was zum Nachlesen vielleicht ein Video zum nachschauen direkter Ansprechpartner und das ist alles ein bisschen moderner.

00:46:09: Und ich finde es immer toll, wenn auch das MFA-Team da eben Hit eingebunden ist und die Kommunikation nicht nur auf Praxisinhaber und Ärzte ausgerichtet ist.

00:46:19: Viele der Programme werden am Ende des Tages viel von MFAs genutzt.

00:46:25: Ja gut also die Dokumentation findet ja auch im Arztgespräch statt aber größerer Teil denke ich mal.

00:46:32: Software und der Tools dann in dem Praxisverwaltungsapparat.

00:46:36: Also bei uns ist es schon noch so, dass der Arzt auch den Großteil der Dokumentation selber macht.

00:46:42: Hat dann noch Assistenz im Zimmer.

00:46:44: aber auch das ist eben jetzt um Zeiten von Personalnotstand und so weiter ist das auch nicht immer die Idee.

00:46:51: Das heißt, es soll schon auf beide Gruppen ausgerichtet sein, aber ich finde es immer schön wenn die Ansprache eben dann auch das ganze Team einbezieht.

00:46:59: Hast du das Gefühl, dass die MFA's also... werde dich jetzt bei einfach dazu nennen, obwohl du ja Praxismanagerin bist.

00:47:05: Aber also alle die in diesem System auch verwaltend oder mit ihrer Fachkompetenz tätig sind außer jetzt die Ärzte und Ärztinnen werden die auch intensiv genug in die Kommunikation einbezogen?

00:47:20: Oder wünscht du dir tatsächlich vielleicht noch klassische Kongresse oder auch mal Veranstaltung, die sich nur an MFAS richten, wo man sich wirklich austauschen kann?

00:47:29: Weil ich hätte da total Lust drauf und ich denke immer irgendwie sind die in der Kommunikation noch so ein bisschen unterversorgt.

00:47:35: Also für mich würde es eher darum gehen zu sagen, man spricht das gesamte Team an also ich sehe uns auch als gesamtes Team Ärzte und MFAS und dass man mehr Veranstaltungen ermöglicht, die das gesamten Team zusammenbringen.

00:47:52: dem MFA-Team und auch mir, wenn ich jetzt zum Beispiel als Quereinsteigerin keine hohe medizinische Fachkompetenz habe einfach mehr gemeinsam Raum da schaffen muss.

00:48:02: Oft ist es so dass es in Fortbildung dann einen Pfad für Ärzte gibt und einen für MFAS.

00:48:07: und schöner fährst doch zu sagen Es gibt vielleicht ein Symposium oder einen großen Kongress der Peides abdeckt und die Ansprache für beide da ist.

00:48:17: aber als Team

00:48:18: Hast du schon erlebt, dass du etwas vorgeschlagen hast auf Technologiebasis und es wurde von den Praxisinhaber abgelehnt?

00:48:26: Die

00:48:26: Situation hatte ich noch nicht.

00:48:28: Aber ich hatte schon die Situation, dass wir mit etwas gestartet haben und das für uns überhaupt nicht funktioniert hat.

00:48:34: Und das ist so ein bisschen trial and error, man probiert was auch.

00:48:38: Aber

00:48:38: es macht doch Mut auf jeden Fall.

00:48:39: Es scheint ja jetzt gut zu funktionieren und das ist bei neuen Technologien normal.

00:48:44: Das kennen wir ja aus unserem persönlichen Alltag.

00:48:47: Es hat sich in den letzten zwanzig Jahren immer wieder etwas Neues ergeben.

00:48:50: Man probiert's aus, macht vielleicht kleine Fehler und am Ende des Tages haben wir da wirklich eine exponentielle Technologieentwicklung.

00:48:59: Ich glaube, da werden wir noch einiges auch sehen und vielleicht wird es dann auch von der Usability noch einfacher.

00:49:05: Also ich glaub' das jetzt die Programme schon viel einfacher sind als die alten Praxismanagement-Programme.

00:49:11: Das sah ja teilweise aus wie Kudmodoge-Fürnsechzig was ich da so vor ein paar Jahren gelesen habe – somit zum Cursor!

00:49:16: Der blinkt uns.

00:49:19: Aber was würdest du dir denn wünschen wo es wirklich die größten Fortschritte geben sollte?

00:49:26: Ich

00:49:27: würde wirklich sagen, Bürokratieabbau.

00:49:30: Wirklich Prozesse einfacher gestalten.

00:49:33: Gut

00:49:33: das muss ja die Politik machen!

00:49:35: Ja, das stimmt.

00:49:36: Also man könnte natürlich die Software suchen... klug und so cool machen, dass sie das alles per Knopfdruck einmal durchrattet wie ein KI-Agent.

00:49:44: Exakt genau!

00:49:45: Dass man vielleicht einen eigenen Agenten einbaut oder eine schlaue Suchleiste zum Beispiel.

00:49:51: Dass man reinspricht was man gerade braucht.

00:49:54: ich habe das ganz oft in unserem Praxisprogramm bin und dann suche ich eine Funktion muss erst ins Handbuch gehen und aus heute dreihundert acht sich nachschauen wie das gelöst wird eigentlich sein.

00:50:08: Ich schaue, wie es funktioniert und ich habe in zwei Sekunden dann irgendwo die

00:50:12: Antwort.".

00:50:13: Das wäre für mich gut dass man so einfach gestaltet und da KI hinzuzieht das man am Ende schneller zum Ziel kommt.

00:50:21: Also wir kommen auf jeden Fall zum Ziel und vor allen Dingen auch zum Ende dieses Podcast.

00:50:26: Ganz, ganz herzlichen Dank, Melis, dass du mir Einblicke auch in deine Arbeit als Praxismanagerin gewährt hast.

00:50:32: Es war mir ja wirklich ein Herzenswunsch, auch mal mit der Seite der Organisatoren von Praxen zu sprechen.

00:50:39: Und du hast einen total starken Satz gesagt nämlich es gibt mehr Nachfrage nach medizinischer Versorgung wir das Angebot haben und dass wir wirklich daran arbeiten müssen, auch diese Prozesse und die Versorgung effizienter zu machen.

00:50:54: Und natürlich auf der anderen Seite aber auch diesen menschlichen Kontakt nicht vernachlässigen sollten und dass Technologie schon in einigen Bereichen für mehr Effizienz gesorgt hat zum Beispiel in der Terminorganisation dass wir die Menschen, die in den Praxen arbeiten auch wirklich mitnehmen müssen.

00:51:13: Veränderung birgt Widerstände, hast du gesagt?

00:51:16: Glaub ich sofort!

00:51:17: Aber ich glaube wenn man erkennt was die Magic da drin ist, was man bekommt und wie es auch funktioniert und wenn das vor allem reibungslos funktioniert dann sind wir auf jeden Fall schon einen Schritt weiter um den Menschen noch ein bisschen ohne so viel ruckeln die Gesundheitsversorgung anzubieten, die sie auch verdienen und auf die Sie auch ein Anrecht haben.

00:51:39: Also ganz herzlichen Dank, Melis Brücker!

00:51:41: Ja es war schön hier zu sein, vielen Dank!

00:51:44: Übrigens dieser Podcast ist eine Produktion von The Medical Network.

00:51:48: Wir verschaffen digitalen Innovationen in der Gesundheitswirtschaft Gehör.

00:51:52: Willst du das auch?

00:51:55: Dann freuen wir uns über Likes, Shares und eine Bewertung bei iTunes.

00:51:59: Noch mehr spannende Folgen findest du auf unserer Website www.themedicalnetwork.de.

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