#155: Primärarztprinzip mit Telemedizin

Shownotes

Videosprechstunden machen heute ein Prozent aller Arztkonsultationen aus. Jörg Weise, Geschäftsführer von Medgate Deutschland, erklärt, warum das so bleibt – solange Versorgungssteuerung in Deutschland zwar diskutiert, aber nie wirklich umgesetzt wird. Im Gespräch mit Andrea Buzzi geht es ums Schweizer Modell, die AU-Pflicht ab Tag 1 und die Frage, warum sich im deutschen Gesundheitswesen nichts ändert, obwohl alle wissen, dass das System so nicht funktioniert.

Shownotes zu dieser Folge:

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00:00:00: Deutschland hat eine sehr, sehr gute medizinische Versorgung.

00:00:02: Aber sie ist im Schlecht strukturiert und schlecht gesteuert.

00:00:05: Und das ist das Hauptproblem.

00:00:06: Ich sage ja auch immer wir haben nicht zu wenig Geld im System.

00:00:08: Wir haben eigentlich viel zuviel Geld im system weil man da natürlich unkreativ wird und dass einfach laufen lässt solange bis irgendwann mal der Ballon platzt.

00:00:16: Willkommen bei

00:00:17: eHealth

00:00:18: Pioneers!

00:00:19: Wir verschaffen digitalen Innovationen in der Gesundheitswirtschaft.

00:00:23: Gehör mit Andrea Guzzi.

00:00:27: Oliver, du hast ja in der Schweiz gelebt.

00:00:29: Kennst ihr das Gesundheitssystem dort wahrscheinlich viel besser als ich?

00:00:32: Stimmt!

00:00:33: Ich habe dort gelebt und es ist in der Tat ein wirklich spannendes Gesundheitssystem da.

00:00:38: Ich hab von Jörg gelernt dass es dort das Primärarzt-Prinzip mit Telemedizin gibt damit Menschen auch über eine Art Vorausweitriage schnell zu ihrem richtigen Arzt kommen und sehr effizient durch ihre Patientenjourne gelotst werden.

00:00:55: Wie hast Du das

00:00:55: erlebt?!

00:00:56: Kannst du da was von berichten?

00:00:58: Also ich weiß, dass es natürlich auf jeden Fall schon der ganze Zeit dieses attraktive Angebot gibt für die Schweizer Grundversicherung.

00:01:04: Die ja für alle Menschen dort leben, ob sie Schweizer sind oder nicht obligatorisch ist... eine interessante Option ist, weil sie eben auch zu verminderten Beiträgen führt.

00:01:14: Ach das heißt wenn ich das nutze muss ich weniger bezahlen?

00:01:17: Richtig genau da bekomme ich automatisch, weil es schon wirklich diesen Proof auf Konzept gibt dass dadurch Geld eingespart werden kann.

00:01:24: Menschen rufen erstmal oder beziehungsweise gehen erst mal den zählemedizinischen Weg bevor Sie direkt den Weg in einer Praxis oder Facharztpraxis gehen und werden dort beraten, wohin am besten und schnellsten geholfen werden kann.

00:01:37: Das heißt es gibt eben auch keine Doppeluntersuchung oder deutlich weniger.

00:01:40: Es gibt weniger verstopfte Wartezimmer usw.

00:01:44: und so fort.

00:01:45: Das muss ich sagen finde ich wirklich ein interessantes System und ich habe es dort irgendwie auch genutzt und das macht absolut Sinn!

00:01:52: Wie genau das funktioniert?

00:01:53: Und welche Learnings man daraus vielleicht auch für den deutschen Markt ziehen kann?

00:01:57: Das hören wir ja gleich im Podcast mit Georg.

00:01:59: Ich fand es auch total cool, dass wir so ein bisschen in die Zukunft geschaut haben und überlegt haben welchen Anteil Telemedizin auch in der Gesundheitsversorgung in Deutschland haben kann.

00:02:09: Oh nein!

00:02:10: Die Zahl ist so ernöchternd also aktuell.

00:02:13: Also ich habe Jörgs ein bisschen gechallengt und hab ihm gesagt naja eigentlich sind die Zahlen ja sogar im Moment rückläufig aber wir haben uns geeinigt auf zehn bis fünfzehn Prozent in zehn Jahren was ich für absolut machbar halte.

00:02:28: Was brauchen wir dafür?

00:02:29: Also zehn bis fünfzehn Prozent.

00:02:30: Ich finde, das muss echt das Minimum sein und ich finde wir müssten dort in den nächsten zehn Jahren eigentlich bei zwanzig vielleicht sogar von zwanziger Prozent landen.

00:02:38: Ja was müssen wir dafür tun?

00:02:40: Ich glaube es ist immer noch das Verständnis vieler Deutscher da das telemedizinische Weg irgendwie ein Weg zweiter Klasse ist oder weniger attraktiv oder weniger werthaltig usw.

00:02:49: Und so fort und dass auch noch dazu ist Es ist ein kommunikatives und es sind Akzeptanzproblem.

00:02:56: Beides spielt da irgendwie mit rein und beides kann man natürlich ändern, aber es ist sicherlich noch ein Weg dahin.

00:03:03: Ich glaube aber sobald Menschen – und so ist das ja bei ganz vielen Innovationen auch im Gesundheitsbereich – festgestellt haben, dass etwas Sinn macht und ihnen wirklich einen Mehrwert liefert, ist die Akzeptanz dann doch relativ schnell da.

00:03:15: Aber wir müssen jetzt echt was tun, damit es da wirklich einen deutlichen Push gibt und die Zahlen nicht nach unten gehen.

00:03:22: Und war es auch noch etwas wichtiges und ich finde, das hat Work auch gut herausgearbeitet.

00:03:26: Kurz das Spoiler, dass Thema AU womit ja gerne Telemedizin auch irgendwie verbunden wird.

00:03:31: Ich kann es ehrlich gesagt persönlich nicht mehr hören und die Politik missbraucht dieses Thema auch.

00:03:36: Macht also wirklich – und Jörg nennte auch eine Zahl – einen verschwindend geringen Teil aus?

00:03:41: Und bitte alle, die sich jetzt für Telemedizine interessieren, schlagt euch das Thema AU mal aus dem Popf und schaut doch mal ganz anders und völlig bunt voreingenommen auf dieses

00:03:51: Thema!

00:03:52: Ich habe auch noch in Erinnerung, dass wirklich die Mehrheit aller Arztkonsultationen auch im nach hausarztlichen Praxis über Telemedizin geklärt werden könnten.

00:04:03: Davon bin

00:04:04: ich fest überzeugt!

00:04:05: Es braucht nicht für alles ein Blutaufnahme und es muss einen Arzt oder eine Ärztin auch nicht bei jeder Konsultation anfassen oder abtasten.

00:04:13: Du hast ja gerade etwas total Spannendes gesagt.

00:04:15: Wir müssen mehr darüber reden, mehr zeigen wie es geht und da haben wir ja glaube ich auch schon für.

00:04:20: im Jahr ist das in Petto.

00:04:22: Da haben wir definitiv was in Peto!

00:04:25: Ihr werdet sicherlich alle die ORMR kennen.

00:04:27: Die findet auch im Jahr hier wieder statt vom dritten bis fünften Mai.

00:04:31: Dort kommen um die siebzigtausend Besucherinnen und werden dort zu Marketing, Tech, Gesellschaften und weiteren Zukunftsszenen sprechen.

00:04:40: Und wir haben gesagt da fehlt doch irgendwie was, warum ist dort das Thema Health

00:04:45: nicht

00:04:46: vertreten?

00:04:47: Das wollen wir jetzt ändern.

00:04:48: The Medical Network is mit weiteren Partnern im Gründungsteam theHealth at OMR-Zwanzig-Simonzwanzig.

00:04:54: Wir sehen es als wirklich spannende Gestaltungsplattform für die gesamte Branche ob es jetzt Krankenkassen, Pharma, Cliniken, Medtech oder Digital Heart Unternehmen sind.

00:05:05: Wir möchten Einladen aufrufen und motivieren mit uns, die wir Kontaktlauf zu nehmen für alle Unternehmen, die sich jetzt angesprochen fühlen und denken.

00:05:14: ich möchte auch meine Innovation.

00:05:15: Ich möchte meinen Beitrag zu einem besseren spannenden zukunftsweisenden und digitalisierten Gesundheitswesen zeigen Und möchte diese Plattform OMR nutzen.

00:05:27: Sprecht mich gerne direkt über LinkedIn an oder auch per Mail an anfrageatthemedicalnetwork.de.

00:05:34: Da haben wir doch was vor, und bis dahin gehen wir jetzt erstmal rein in die nächste spannende Folge mit Jörg Weise, Deutschlandchef von Medgate!

00:05:44: Herzlich Willkommen JörG.

00:05:46: Ja, vielen Dank, Andrea.

00:05:47: Dass ich wieder dabei sein darf!

00:05:49: Ich habe ja nochmal nachgeschaut, ihr wart im Frühjahr, das letzte Mal hier in einer Podcastaufzeichnung und es hat damals schon sehr Spaß gemacht.

00:05:56: deswegen freue ich mich auf den heutigen Austausch mit dir.

00:05:59: Vor allen Dingen war es auch sehr innovativer.

00:06:01: wir haben damals über JetGPT in der Gesundheitsversorgung gesprochen und das ist jetzt ein zentrales Thema noch mal in diesem Podcast gewesen Siezen.

00:06:13: Also da warst du wirklich wie immer schon ein Thought Leader, ein Innovator und ich glaube das machen wir diesmal auch wieder.

00:06:21: Wir haben nämlich ein super spannendes Thema dabei!

00:06:23: Du bist ja bei MedGate und es geht um Telemedizin aber bevor wir da reingehen würde ich ganz gern von dir nochmal eine Schätzfrage oder eine Schätzung hören.

00:06:32: Und das ist auch in deinem Themengebiet, also es müsste eigentlich total einfach sein.

00:06:36: Im Moment liegt der Anteil der Videosprechstunden bei Arzkonsultationen bei ungefähr einem Prozent und von dir möchte ich jetzt ganz gern wissen wie sieht das in zehn Jahren aus?

00:06:47: Das ist wirklich die gute Schätzfrage, die habe ich ja schon immer mal in irgendwelchen Businessplänen runtergeschrieben.

00:06:51: Also ich gehe mal so von zehn bis fünfzehn Prozent aus.

00:06:56: mit dem bestehenden System muss man natürlich dazu sagen

00:06:58: okay Gut, also wenn es diesen Podcast in zehn Jahren noch gibt dann werde ich dich einladen.

00:07:04: Ich hoffe das ist so weit.

00:07:06: kommt wie für dich die Entwicklung?

00:07:08: Ist das eine exponentielle oder eher lineare Entwicklung?

00:07:11: Ja, ich glaube dass kommt ein bisschen auf die politischen Rahmenbedingungen drauf an.

00:07:14: Das haben wir ja heute auch als Thema.

00:07:16: Ich denke, wir haben es ja zur Corona-Zeit gesehen, dass es funktioniert hat.

00:07:20: Dass die Leute das angenommen haben.

00:07:21: Jetzt ist es sicherlich ein strukturelles Problem.

00:07:24: Das ist einfach noch nicht so überwiegend in der Fläche präsent ist.

00:07:28: Aber ich denke, dass sich durch viele Komponenten auch die Digitalisierung und die Erfahrungen, die man sammelt dann schon dazu führen wird, dass die Menschen sich wieder darauf besinnen natürlich Telemedizin zu nutzen als einen Kanal der Versorgung.

00:07:40: Ja!

00:07:41: Ich finde es ganz interessant.

00:07:43: Ich habe heute, ob du es glaubst oder nicht ... Telemedizin gemacht, weil ich ein Rezept brauchte für meine Dauermedikation und mein Hausarzt leider im wohlfeindlichen Sommerurlaub worden.

00:07:54: Ich das natürlich wieder verschwitzt hatte!

00:07:57: Insofern musste ich weiß selber überrascht dass ich habe ungefähr so drei vier Tage darauf rumgedacht ob ich das wohl aushalte bis der wieder da ist ohne meine Tabletten.

00:08:06: und dann fiel mir plötzlich ein hey ich kann eine Telemedizin machen.

00:08:10: Da ist mir so klar geworden, dass das in den Köpfen selbst unserem Inner Circle offensichtlich noch gar nicht der erste Gedanke ist.

00:08:20: Sondern man tapert dann doch irgendwie zu seiner Hausarztpraxis und geht den normalen Weg.

00:08:27: Hast du das auch so beobachtet im Business-Kontext oder ist das eher meine Tütteligkeit?

00:08:33: Nein auf jeden Fall!

00:08:34: Das kann ich nur bestätigen.

00:08:35: also so in der Bubble weiß natürlich jeder was Telemedizin kann und wie man das macht.

00:08:40: aber Es fängt ja schon alleine an.

00:08:42: Wenn man so einen neuen Job anfängt wie ich, dann ist man bei der nächsten Familienfeier und wird gefragt was machst du denn?

00:08:47: Und wenn du dann sagst sind Telemedizin, da kann sich erst mal keiner etwas darunter vorstellen.

00:08:51: Dann sagt man als Erstes gut du kannst dir ein Arzttermin online buchen okay, dann kann man schon ein bisschen mehr sich darunter vorstellen.

00:08:57: und dann guckt man dazu was kann man denn alles machen?

00:08:59: also kriegt man eine

00:09:00: A.U.,

00:09:00: bekommt man Rezept, kann man Überweisung bekommen.

00:09:03: das sind Dinge die kann man sich gar nicht vorstellen.

00:09:05: und viele denken nur dann darüber nach, okay, man kriegt vielleicht eine Beratung.

00:09:09: Aber dass das eine vollwertige medizinische Konsultation an der Stelle sein kann, weiß eigentlich keiner.

00:09:14: und den kleinen AHA-Moment, dass ich das mal ein bisschen als kleine Anekdote mit erzähle.

00:09:19: Ich hatte vor einer Weile mal etwas geschrieben zum Thema Notfallversorgungen Kinderärzten an, die in der Notfallambulanz arbeiten und gesagt ja also wirklich so was brauchen wir in Deutschland auch.

00:09:31: Wir brauchen wirklich Telemedizin damit diese Bagatellfälle bei den Familien aus meiner Notfall ambulance rausgehen.

00:09:38: Und ich habe gesagt wir haben eigentlich schon ganz viele Tools aber die werden eben nicht genutzt weil sie einfach nicht bekannt sind Weil Sie vielleicht auch nicht das nötige Vertrauen genießen und weil sie nicht eingebogen sind in die aktuellen Strukturen.

00:09:50: und daran sieht man dass sowas fast du machst Mit dem Podcast, aber auch mit einer Agentur.

00:09:56: Dass es extrem wichtig ist das zu kommunizieren immer wieder zu erklären und dass natürlich auch selbst in der Bubble schwierig ist dann sozusagen was kann überhaupt Telemedizin sein?

00:10:05: Ich finde insbesondere auch in der Gesundheitsversorgung, in der öffentlichen Hand sollte es ja eigentlich schon ein No-Brainer sein.

00:10:12: Dass man diese Aufklärungsarbeit vielleicht auf Bundesebene finanziert und vorantreibt weil es offensichtlich sehr positive Effekte auf Strukturverbesserung und Kosteneffizienz hat.

00:10:24: Da gehen wir jetzt gleich ins Thema rein und wir können nachher noch mal sagen was wir machen müssen damit die Akzeptanz noch ein bisschen steigt.

00:10:31: aber Normalerweise würde ich jetzt ja mit dir hier rauf und runter die Vor- und Nachteile von Telemedizin debattieren, aber das haben wir schon gut gemacht in diesem Podcast.

00:10:42: In der Bubble sind auch die grundsätzlichen Mechaniken bekannt – auch die aktuellen Zahlen.

00:10:47: Es wird immer noch ein bisschen krebsen an der es nicht schnell genug geht, die Akzeptanz.

00:10:53: Dein Thema ist ja vor allen Dingen auch Versorgungssteuerung.

00:10:57: Also der Beitrag von Telemedizin zur Versorgungsteuerungen und das finde ich total interessant, weil Med-Gate richtet sich ja oder arbeitet hier auch mit der privaten Krankenversicherung also mit dem Sektor zusammen und die haben schon sehr früh auch Telemedizinen adaptiert, weil sie nämlich irgendwie rechnen vielleicht auch betriebswirtschaftlicher denken.

00:11:17: Und ich würde ganz gerne noch einmal von dir hören, was genau ist der Beitrag vom Telemedizin zur Versorgungssteuerung?

00:11:25: Ja also tatsächlich um dieses Thema vielleicht nochmal zu umreißen mein gesamter Lebenslauf.

00:11:29: Ich sage mal sowas ist so mein Hobby das ist eigentlich Versorgungstörung.

00:11:32: Mein gesamter Business-Lebenslauf zählt im Endeffekt darauf ein.

00:11:36: also irgendwas gemacht mit Steuerung der Versorgung im weitesten Sinne, weil man muss dieses Thema Versorgungssteuerung vielleicht ein bisschen weiter fassen.

00:11:43: Die meisten sagen ja richtiger Patient am richtigen Ort zur richtigen Zeit.

00:11:48: Das ist eigentlich zu kurz gefasst, weil das sagt er nur den Zugang aus.

00:11:52: Man muss viel mehr denken in Richtung Präventionen aber auch Arzneimittelsteuerungen

00:11:56: usw.,

00:11:57: das gehört alles mit dazu.

00:11:58: und wenn man jetzt in Richtung Telemedizin denkt dann ist der Beitrag natürlich adeins der Zugang sehr schnell und unkompliziert funktionieren kann.

00:12:07: Ja,

00:12:07: habe ich heute morgen gebergt?

00:12:09: Siehst du genau was das direkt ausprobiert.

00:12:10: Das heißt also da ist schon der Zugang sehr schnell herzustellen.

00:12:14: aber dann natürlich auch der Klassiker ländlicher Raum Spezialistenversorgung rund um die Uhr Notfallthematiken Und wenn man in die Schweiz guckt... Ich weiß man kann die Systeme nicht vergleichen Aber man sieht sehr stark wie groß der Effekt von einer telemedizinischen Steuerung ist Wenn man den Patienten als Tarif anbietet, der von Versicherungen bereitgestellt wird.

00:12:37: Da können wir gleich nochmal ein bisschen drüber sprechen und Telemedizin als erster Kanal in das Gesundheitswesen funktioniert um dort dann natürlich die Steuerung aufzunehmen.

00:12:46: also muss ich überhaupt zum Facharzt?

00:12:49: Kann nicht das nicht Telemedizinisch lösen.

00:12:51: zu welchen Facharzen muss sich?

00:12:52: und dann gehen wir noch einen Schritt weiter ist der Facharst, den ich aktuell habe überhaupt der richtige nach den Qualitätskriterien?

00:12:58: oder ist die Hüft OP, die mir mein Arzt geraten hat?

00:13:01: ist es überhaupt die, die ich brauche?

00:13:04: Das sind endefekt die Steuerungskomponenten, die glaube ich dann auch die große Rolle spielen werden.

00:13:09: Aber erzählt gerne jetzt auch an dieser Stelle mal von dem Schweizer Modell, nenne ich das jetzt hier mal, an diesen Tarif der ja wirklich erstmal an eine telemedizinische Konsultation gebunden ist also so first stop für jeden Menschen der ärztliche Hilfe oder medizinische Versorgen braucht?

00:13:25: Genau also mit geht es jetzt endlich in der Schweiz groß geworden Alternativen Versicherungsmodellen, so nennt die sich in der Schweiz.

00:13:32: Das kann man sich vorstellen wie ein Primärarzt-Prinzip aber eben Telemedizinig.

00:13:37: das heißt der Patient oder die Versicherten wählen einen speziellen Tarif, der günstiger ist als andere.

00:13:43: Also wir reden nur zum fünfzehn-zwanzig Prozent günstige wo der Patient aber immer erst mal beim Met geht anrufen muss um sich steuern zu lassen.

00:13:50: das heißt er ruft an wenn ja zum Arzt gehen möchte er rupt an wenn er den Facharzttermin braucht vor Ort um ihn dann sich erstellen zu lassen und damit stellt mit geht natürlich sicher dass der Patient im besten Fall durch das System gesteuert wird und generiert dadurch wiederum Einsparpotenzialen Höhe von fünfzehn bis zwanzig Prozent im gesamten Behandlungsverlauf, indem er natürlich genau vorgibt.

00:14:13: Pro Patient Genau also ja pro Tarif letztendlich in dem er natürlich den Patienten vor gibt wann er zu welchem Arzt gehen soll?

00:14:20: In welchem Zeitraum?

00:14:21: Zu welchem Facharzt?

00:14:23: Welcher ist am besten geeignet?

00:14:24: muss er das überhaupt mit dem Arzt vor Ort besprechen kann dass nicht telemedizinisch gelöst werden Und im Gegenzug bezahlt er wenig auf Frank Schiese.

00:14:32: Das ist praktisch der Beitrag für die Versicherung in der Schweiz.

00:14:35: und damit hat sich das, ich meine es hat vor zwanzig Jahren angefangen.

00:14:38: Damit hat sich Med-Gate etabliert.

00:14:40: seitdem gab's verschiedene Versionen dieser Versicherungsmodelle bis hin dass es jetzt SmartMed Connect Modelle gibt.

00:14:47: Das heißt da wird das dann kombiniert mit License Erbringern, mit Apotheken wo man vor Ort Telemedizin machen kann und das hebt natürlich extreme Effekte weil man das natürlich zentral steuert und das geht aber nur eigenen angestellten Ärzte, mit hintergelassenen Ärzten würde das gar nicht funktionieren.

00:15:03: Weil man so eben nicht die Verfügbarkeit sicherstellen kann und auch nicht sicherstellen kann dass jeder Arzt gleich agiert mit den Patienten nach dem Vorgaben der Versicherung.

00:15:11: also Qualitätssicherung ist ja da auch ein ganz ganz wichtiges Thema.

00:15:15: Also wenn ich jetzt mich in die Patientinnen Perspektive versetze So wie Ich Das Jetzt Im Moment Gewohnt Bin Also Nicht Ich Sondern Der Mensch In Deutschland Im Gesundheitsversorgungssystem Da ist man ja doch irgendwie gewohnt, dass man so eine Art Flatrate hat.

00:15:34: Man kann überall hingehen und seine Versorgung selber in die Hand nehmen.

00:15:41: Man can auch richtig Arzthopping machen wenn man dazu Lust hat oder wenn man das braucht weil man denkt man wird nicht gut betreut.

00:15:49: Wenn du dann sowas sagst, wie das die Triage oder wie auch immer man das nennt über diese telemedizinische Erstkonsultation meinen Versorgungsfahrt festlegt.

00:15:59: Dann könnte ich ja auch denken so geht es jetzt hier um Geld?

00:16:04: Das ist genau richtig.

00:16:05: Das war auch der erste Impuls, den ich hatte als ich bei MedGed angefangen habe und dann hab' ich gesagt okay, ich möchte mich jetzt mal einen halben Tag hier in unserer, bei uns heißt das Patientenempfang, dass es so eine Art medizinisches Core-Center mal reinsetzen und mal hören wie die Patienten reagieren wenn sie bei uns anrufen.

00:16:21: Und letztendlich, man erwartet ja ok, da rufen bestimmt jetzt achtzig Prozent genervte Patienten an, die sagen Ja, ich will morgen zum Arzt trage mich mal die Akte ein oder ich würde zum Gynäkologen, welcher wäre denn der Richtige?

00:16:31: Es war aber nicht so.

00:16:32: Die haben das eher so empfunden als jetzt nimmt mich endlich jemand in die Hand und sagt mir was ich machen soll weil ich bin ja sowieso völlig orientierungslos.

00:16:39: Und ich glaube, dass ist auch der größte Schwerpunkt in Deutschland, dass viele der Patienten einfach orientierungslose sind an dieser Stelle um gar nicht wissen wann muss ich zu welchem Arzt?

00:16:49: und dann letztendlich setzen sie sich doch Sonntag nachmittags in den Notfallaufnahme, weil sie wissen okay ich warte zwar hier fünf Stunden Irgendeiner hilft mir schon.

00:16:57: Und das ist natürlich ein Thema, was dort eine Rolle spielt und man muss sagen die Menschen haben sich natürlich an das Thema auch gewöhnt über die vielen Jahre und die Wissen.

00:17:06: Das ist der größte Hebel.

00:17:07: es gibt entweder Sanktionen wenn ich mich nicht dran halte oder ich zahle im weiterhin weniger monatliche Grundgebühr, wenn ich in diesem Tarif bleibe und deswegen nehme die sowas dann natürlich auch noch in Kauf.

00:17:19: Ich sag mal die NPS-Werte.

00:17:21: Also bisschen Druck, ein bisschen Zuckerbrot.

00:17:24: und also was ich glaube ich als wichtigen Punkt ja auch noch mal mitnehmen möchte ist sind diese Qualitätsstandards.

00:17:31: Das ist glaube ich ja auch ein ganz wichtiges Thema wo andere Länder uns schon so ein bisschen voraus sind.

00:17:37: natürlich haben wir auch die Leitlinienmedizin und so.

00:17:39: nicht dass ich jetzt da hier gleich so einen Kritik ernte.

00:17:44: Die Qualität der Gesundheitsversorgung im Gegenteil ist sehr gut in Deutschland.

00:17:47: aber dass man auch als Pazient weiß, dass man überall die gleiche Qualität bekommt.

00:17:54: Weil ich glaube gerade auf so Arzthopping und die Art und Weise wie man behandelt wird usw.

00:17:59: ist ja häufig auch ein bisschen über Emotionen getrickert und sehr subjektiv Solange man das Gefühl hat, hier bin ich noch nicht richtig.

00:18:09: Weil der Arzt irgendwie nicht mein Problem erkennt oder so findet natürlich diese Ausbeutung des Systems auch statt.

00:18:15: Ja definitiv also das ist auch wieder ein Thema.

00:18:17: der Patient weiß ja gar nicht ob bei dem Arzt an der richtigen Position es war ja auch nicht weiß wie gut der Arz ist.

00:18:22: woher soll er das wissen?

00:18:23: Es gibt

00:18:24: halt nur um Gefühlen.

00:18:26: Für

00:18:26: mich gehört gesehen verstanden

00:18:29: Genau und deswegen haben wir noch eine Tochterfirma, die heißt Betadoc.

00:18:32: Die kümmert sich um solche Themen gibt es sicherlich auch andere Anbieter.

00:18:35: aber letztendlich ist die Logik dahinter Wir schauen was hat der Arzt für Qualifikation wie oft hat er operiert?

00:18:41: Was hat er für Schwerpunkte?

00:18:42: Und wenn du dann als Diabetes-Patient bei einem Arzt bist der gar keine Erfahrung hat Für den bestimmten Diabetes erkrankt und das ist sicherlich besser diesen Arzt zu wechseln weil der einfach neuere Methoden kennt die Arzneimittel besser kennt und die Reaktion der Patienten.

00:18:56: Das heißt nicht dass dass wir sagen, wir haben kurzsätzlich eine schlechte Qualität.

00:19:00: Deutschland hat ne sehr, sehr gute medizinische Versorgung aber sie ist im schlecht strukturiert und schlecht gesteuert.

00:19:05: das ist das Hauptproblem.

00:19:07: ich sag ja auch immer Wir haben nicht zu wenig Geld im System eigentlich viel zuviel Geld im system weil man da natürlich unkreativ wird Und das einfach laufen lässt solange bis irgendwann mal der Ballon platzt.

00:19:17: Also insbesondere was den Zugang zu medizinischer Versorgung angeht, finde ich haben wir schon ein Problem.

00:19:23: Ich habe jetzt gerade auch einen Linken-Poster dazu gemacht wo es um das Thema Verhalten von Menschen in Praxen geht weil mir das wirklich in letzter Zeit so extrem aufgefallen ist.

00:19:33: Ich hab auch sehr viel Austausch mit niedergelassenem Ärzten und Ärztinnen und Es geht immer wieder neuerdings darum wie schlimm die Empfangsmenschen und das Empfangspersonal in den Arztpraxen behandelt wird.

00:19:47: Und dass die Menschen, die dort Hilfe suchen... Ich kann es auch verstehen, dass man da vielleicht manchmal so ein bisschen dünner Haut hat oder wie man das nennt.

00:19:56: Aber ich habe selber jetzt auch gerade mitgekriegt, wie sie sich damit mal aufhören und deshalb wirklich die MFAS und diese Empfangspersonen, die da arbeiten, wirklich auch in Tränen aufgelöst im Pausenraum sitzen.

00:20:09: Das zeigt ja schon, dass dieses System einfach von zwei Seiten so unterm Druck ist.

00:20:15: Also die Personen sind überlastet sowieso und vielleicht auch zart beseitet Und die Menschen folgen ein bisschen dem Narrativ.

00:20:23: Ich muss ihr für mein Recht kämpfen Ja, weil jetzt habe ich schon diesen Termin und ich lese ja auch überall unser Gesundheitssystem ist nicht gut.

00:20:32: Und machen die auch so viele Fehler?

00:20:34: Es ist schon wieder jemand gestorben, weil er keinen Facharzttermin gekriegt hat.

00:20:38: also diese Narrative werden ja getrieben aus ein bisschen in der Öffentlichkeit was wirklich furchtbar ist.

00:20:43: Also es ist überhaupt nicht proaktiv in die richtige Richtung kommuniziert und ist da auch dieser Bereich Telemedizin dann einen Ein Hilfsmittel, um diese Situation auch zu entschärfen?

00:20:56: Ja definitiv.

00:20:56: Also wenn wir uns diesen Klassiker-Notfallambulanz oder Notfallversorgung anschauen... Ich meine die Charité hat es ja vor zwei Jahren mal... ausgesprochen.

00:21:06: Siebzig Prozent der Fälle, die in der Charité in den Notfallambulanz kommen sind dort gar nicht richtig.

00:21:10: Also sie sind überflüssig und ich habe das auch schon gemacht, wenn man so einen Workshop mit einem großen Krankenhausversorger aus Mecklenburg-Vorpommern und da haben sich die Zahlen auch belegt.

00:21:19: Das heißt, die haben natürlich extrem Druck durch Bagatellfälle, Die reinkommen, die natürlich wie du sagst trotzdem alle wichtig sind vor allem bei Kindern.

00:21:27: Man ist unsicher, das Kind hat irgendwie drei Tage Fieber oder ist auf dem Kopf gefallen.

00:21:31: Ist doch klar dass man dann eine versorgen möchte.

00:21:34: aber es gibt keine Alternativen.

00:21:36: Es gibt nur die Alternative, setz dich Sonntag in Notveraufnahmen oder Samstag und wartet dann halt vier fünf Stunden und alle sind eigentlich überfordert und wissen eigentlich das ist nicht richtig.

00:21:46: der was ich hier mache.

00:21:47: und das ist glaube ich das große Problem.

00:21:49: und da hat man auf Krankenhausseite noch so das Thema dass dort Riesenvorhalte kosten pro Fall natürlich Aufschlagen die für ein Pflaster kleben überhaupt nicht equivalent sind.

00:21:58: ja und das is natürlich ein riesen Problem Beiden Seiten, überall ist Personalmange.

00:22:03: Alles sind überlastet und dann kommt eben noch dazu dass man merkt okay man hat eigentlich gar keine Alternative man kann nur da hingehen.

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00:22:38: slash Podcast.

00:22:40: viele der jungen Leute die haben gar keinen Hausarzt mehr den sie ansprechen können weil es da auch nicht genügend Perspektiven gibt.

00:22:48: wir mussten nicht kommen aus Leipzig.

00:22:49: ich musste bis vor kurzem noch bis nach Zwenkau.

00:22:52: wer das kennt das ist für uns waren sich Minuten außerhalb von leipzig raus von um eine Kinderarzttermin zu bekommen weil in Leipzig es kein Kinderarzen mehr gab der uns aufgenommen hat.

00:23:00: und dass Für eine Metropole, wie Leipzig schon echt schwierig.

00:23:04: Wenn man denkt, man wohnt vielleicht im ländlichen Raum dann ist es natürlich noch schwieriger.

00:23:07: und das sind Themen die umtreiben.

00:23:09: und ich glaube da kann Telemedizin natürlich einen großen Vorteil bieten in dem Moment wo's einfach Zugang bietet zu den Zeiten wo andere Praxen zum Beispiel schon geschlossen haben.

00:23:20: Und wir sehen das in der Schweiz Notfallnummern, das heißt die Kantone und die Spitäler leiten immer erst mal zum Met geht um.

00:23:27: Wir reagieren dann,

00:23:28: d.h.,

00:23:28: wir versuchen, die Fälle abzuschließen.

00:23:30: in fünfzig Prozent der Fälle ist es möglich für die Medizinich also über alle Notfälle hinweg?

00:23:34: Also

00:23:34: die Hälfte muss gar nicht erst eine Institution.

00:23:38: Genau!

00:23:38: Die Hälfe muss gar noch einmal medizinisch betreut werden und der Rest wird dann in die Krankenhäuser gesteuert.

00:23:44: Und wir hatten letztens mal einen halbtägigen Ausfall bedingt durch den Server von Microsoft in der Schweiz und werden sofort die Spitäler an der Angel, die gemerkt haben dass es dort wirklich Effekte gibt teilweise wo sie wirklich sehen.

00:23:59: jetzt sind die Patienten wieder da die wir vorher eigentlich gar nicht auf dem Radar hatten.

00:24:03: Wir sprechen jetzt eher darüber zu sagen okay wenn jemand Bei uns war, bei Med-Gate gibt es eine Fast-Läne.

00:24:09: Wenn die durch uns als Notfall reagiert wurden sind sie dann schneller an der Notfallaufnahme und können direkt durchgehen ohne dass sie nochmal reagiert werden.

00:24:16: Und ich glaube das ist ja auch so ein Diskussionsthema was wir in Deutschland diskutieren ob es irgendwo einen Zugangspunkt gibt der das vor der Krankenhausversorgung der notfallversorgen aufnimmt Der erste große Treiber.

00:24:29: Naja, es ist natürlich auch immer die Angst dass man bei der Triage gerade wenn sie auch unter Stress und von Menschen gemacht wird etwas übersieht.

00:24:38: ja also dann gibt es natürlich wieder diese medial aufgebauten Geschichten das jemand beim Warten in einer Notfallaufnahme gestorben ist weil eben keine medizinische Betreuung ist oder der fünf Stunden da gewartet hat.

00:24:52: Ich habe noch ein paar Zahlen mitgebracht, Jörg.

00:24:54: Also korrigier mich gerne!

00:24:55: Ich hab das mit KI gemacht und fange mal.

00:24:57: Hallo Zinjendea wie wir wissen.

00:24:59: aber ich fand es kam ganz gut hin.

00:25:01: also ich wollte nämlich mal wissen wie viele Arztkontakte, Arzkonsultationen gibt es eigentlich in Deutschland im Jahr?

00:25:08: Eine Milliarde dann kommt das ja auch so mit diesen einen Prozent ganz guthin.

00:25:13: Das sind zwei Kommasieben Millionen Arzkontakte pro Tag in Deutschland Und das wird runtergerechnet, werden das ungefähr fünfunddreißig bis vierzig Patienten pro Tag pro Praxis.

00:25:25: Also ich spreche jetzt nur von den Praxen.

00:25:28: also da ist die Hütte voll ja?

00:25:30: Ich würde mal sagen jedes normale Wartezimmer in einer Arztpraxis reicht dafür nicht aus.

00:25:34: und wenn wir jetzt mal auf die andere Seite gehen... Also ich habe ja schon gesagt ihr arbeitet mit den PKV zusammen, die natürlich auch kosten-sensibler sind oder einfach vielleicht auch hier und da mehr rechnen.

00:25:49: Die Akurare sind da sicherlich fleißig am Werk, und ich habe auch mal für eine Versicherung gearbeitet.

00:25:54: Wie kenne ich auch dieses krasse Wort?

00:25:56: Also lassen wir uns, lass uns mal drei Sachen betrachten.

00:26:01: Einmal das Thema Kosten.

00:26:03: Wir gehen jetzt von den neun Komma fünf Millionen möglichen Medgate Kunden aus die ihr ja enabled Telemedizin zu nutzen.

00:26:13: Von wie viel Geld sprechen wir hier, was ihr tatsächlich auch sparen könnt?

00:26:17: Das ist eine gute Frage.

00:26:18: Wenn man das jetzt hochrechnet... Ich kann es mal runterbrechen auf die... Oder pro

00:26:21: Part scannt!

00:26:22: Dann können wir es ja immer noch hoch rechnen.

00:26:25: Wir sagen im Endeffekt bei so allgemeinmedizinischen Themen ist es letztendlich irgendwas zwischen dreißig und fünfzig Prozent Weil du natürlich dazusagen musst, dass die Diagnostik eine große Rolle spielt.

00:26:35: Und wenn du jetzt beim Kinderarzt bist, dann wird natürlich viel Diagnose erst mal eingesetzt weil es natürlich auch bezahlt wird und bei uns wird's natürlich nicht eingesetzt, weil wir natürlich versuchen so viele Möglichkeiten, die sich zu machen mit Erfragen, mit den Patienten gemeinsam, mit Übungen

00:26:48: usw.,

00:26:49: bestimmte Bewegung.

00:26:50: Gibt

00:26:51: es auch so biometrische Systeme schon?

00:26:53: Die dann zum Beispiel auch das Gesicht analysieren oder ähnliches?

00:26:57: Genau, das schauen wir uns an.

00:26:58: Die meisten sind aus medizinischen Gesichtpunkten noch nicht valide genug.

00:27:03: Was natürlich der größte Hebel ist ein Bluttest.

00:27:06: Da sind wir gerade dran, haben wir vor zehn Jahren schon mal probiert, da waren aber die Ergebnisse nicht gut genug für unsere Ärzte.

00:27:11: Jetzt sind die deutlich besser geworden.

00:27:22: Die Labore, vor allem in Deutschland sind richtig gut was das anbelangt und

00:27:26: ich glaube es gibt auch kleine Exkurs einen Startup.

00:27:29: Ich glaube es war Israel, die eine automatische Blutentnahme-venös entwickeln, also mit so einer Art Roboteraufsatz.

00:27:38: Also hört sich jetzt erstmal ein bisschen beängstigend an aber ist im Moment im Einsatz bei Menschen die Blut abnehmen, die dann besser die Wehen finden und im Prinzip das jetzt so ein bisschen in den Studien versuchen zu eruieren ob das funktioniert.

00:27:53: Okay, das ist sehr spannend.

00:27:55: Ich denke mal da wird sich viel tun auch für die ganzen Home-Tests Diagnostikthematiken, die werden in den nächsten Jahren extrem dazu führen dass man viel mehr auf uns zu Hause machen kann.

00:28:04: und wenn man glaube ich über diesen Ganzen sagt man denkt ja immer in Tarifen weil Tarife müssen ja sozusagen in Summe auskümmlich sein dann gehen wir schon davon aus dass es so zehn bis fünfzehn Prozent zunächst einsparen können einfach in dem Moment dass wir richtig steuern und natürlich gewisse Medizinisch-Konsultationen ablösen mit Telemedizinischen, die deutlich günstiger sind als die Vorortkonsultations.

00:28:27: Prüft das eigentlich für alle Krankheitsbilder zu?

00:28:31: Also wenn man mal jetzt so diese Ranking durchgeht also was am meisten kostet, Arztkreislaufgeschichten aber auch ich glaube Rücken und psychosomatische psychische Probleme.

00:28:45: Also würde man sagen die letzten beiden kann man ja eigentlich nicht so gut telemeditieren ist behandeln, oder?

00:28:50: Ja schon.

00:28:50: Also Rücken ist bei uns auch ein großes Thema was wir sehr häufig behandeln weil es auch viel damit zu tun hat dass das strikt stressbedingt ist und da kann man natürlich sehr viel machen in dem ersten Aufschlag.

00:29:02: Man kann aber auch sehr, sehr frühzeitig zum Facharzt steuern.

00:29:05: das ist auch ein wichtiger Punkt dass man so früh wie möglich die Leute zum richtigen Experten schickt und nicht zu lange abwartet.

00:29:11: Das ist auch im wichtiger Punkt weil wir Männer kennen das ja.

00:29:14: wir warten immer bis zum letzten Meter bevor wir dann überhaupt erst mal zum Arzt gehen und hier da einen Zugang zu schaffen bei einem Arzt der dir sagt pass auf Diese Kombination, die solltest du definitiv mal abkehren lassen.

00:29:26: Dann ist das auch ein wesentlicher Kostenfaktor sehr frühzeitig in die richtige Facharztversorgung zu gehen und nicht erst zum Hausarzt, der dich dann zum Orthopäten schickt, der dann sagt, du brauchst einen anderen orthopedischen Spezialisten weil du diese Systematik hast, dann macht das den Rieseneffekt aus an der Stelle.

00:29:43: Also ich kann auch aus eigener Erfahrung berichten, dass ich gerade von meinem Hausarzt zum Gastroenterologen überwiesen worden bin um eine Magendarm-Spiegelung machen zu lassen.

00:29:53: Und dann habe ich den Gastroentorologen gefragt ob er dann vielleicht auch kurz meine geilen Blase schallen könnte weil ich einen bekannten Polypen habe.

00:30:01: dem muss ich einmal im Jahr kontrollieren lassen.

00:30:03: und da hat der gesagt ne das könnt ihr jetzt ja nicht so!

00:30:05: Da müsste ich jetzt erstmal wieder zu meinem Haus Arzt und da müsste ich nochmal neue Überweisungen bekommen.

00:30:11: Und dann meine ich so, naja, aber ich könnte ja auch direkt zum Facharzt gehen.

00:30:14: Was ja in Deutschland noch geht und wer jetzt hier auch bei Ihnen?

00:30:18: Geht das nicht dass sich jetzt das hier von ihnen als mein Betreuender Gastroenterologe bekomme?

00:30:23: Nein, das geht nicht!

00:30:24: Man könnte gar nicht mehr einfach zu dem Facharz gehen.

00:30:29: Also das zum Thema Effizienz war natürlich für beide Seiten glaube ich irgendwie auch Quatsch.

00:30:34: Ich denke es ist am Ende auch teurer geworden für das Gesundheitssystem.

00:30:38: Ja auf jeden Fall Doppelte Kosten und auch doppelte Zeit, die da in Anspruch geht.

00:30:43: Ja klar!

00:30:43: Und auch das ganze Drumherum.

00:30:45: Da warst du ja schon gesagt, dass diese ganzen Fixkosten dir einfach anfangen für eine Patientenbetreuung also für ein Work-in.

00:30:51: Thema Effizienz.

00:30:52: Also wir hatten jetzt Kosten Jetzt haben wir Effizience.

00:30:56: Gucken wir mal auf der Institutionen Seite also Kliniken und Praxen.

00:31:02: Da geht es ja auch einfach um Zeit.

00:31:04: Also, wie effizient und gut kann ich meine Arbeit tun?

00:31:09: Habt ihr da auch schon zahlen Erfahrungswerte?

00:31:13: Ja klar.

00:31:14: Das ist ja im Endeffekt unser Hauptgeschäft, dass wir unsere Ärzte nicht nur hinsichtlich der Fialität sondern auch hinsichtig der Effizienz der medizinischen Betreuung beraten.

00:31:23: Was jetzt nicht heißt die müssen so schnell wie möglich die Konsultation abschließen, sondern so effizent wie möglich.

00:31:28: Ein Beispiel ist, dass wir natürlich mit Technologie daran arbeiten, dass der Arzt möglichst seine Finger von der Tastatur lässt.

00:31:34: Also er soll sich darauf konzentrieren mit den Patienten zu sprechen, ihnen natürlich entsprechend dem Leitlinienkatalog, den wir selber telemedizinisch entwickelt haben durch die Konsultationen zu führen und danach eigentlich alle Dokumentationsthemen mehr oder weniger durch die Technologie... abgenommen werden.

00:31:50: Das Dich heißt er schreibt nicht selber und er bestätigt nichts, aber wir geben ihn natürlich ganz viel Unterstützungshilfe dass er viel schneller zum nächsten Patienten kommt als es vorher vielleicht der Fall war.

00:31:58: Und das ist ein Thema an dem wir arbeiten.

00:32:00: Und natürlich schauen wir uns auch jeden Arzt einzeln an nach der Performance.

00:32:04: Welcher Arzt performt, bei welchem Gebiet am besten?

00:32:07: Wer kann vielleicht besser dokumentieren was macht er besser, was die anderen besser machen?

00:32:12: und davon lernen wir natürlich.

00:32:14: Wir haben insgesamt hundert achtzig angestellte Ärzte aus verschiedenen Facharztrichtungen.

00:32:18: sind alles Fachärzte verschiedenen Sprachkenntnissen auch.

00:32:22: Und letztendlich geht es natürlich darum, voneinander zu lernen und zu schauen okay wie kann man diese Patientenversorgung immer wieder effizienter gestalten?

00:32:32: Dann machen wir auch Studien und schauen was sind die Ergebnisse unserer Arbeit?

00:32:35: Wie zum Beispiel der Schweiz eine Kitzlein, die sich speziell auf pediatrische Fälle spezialisiert.

00:32:41: Wir haben erst vor kurzem eine renommisierte Studie rausgebracht mit Krankenhäusern zusammen, die dann geschaut haben.

00:32:47: Wie akkurat war eure Triage?

00:32:49: Also wie gut wart ihr und wie hoch sind die Kosteneffekte?

00:32:53: Und es wird jetzt gerade publiziert und das ist signifikant.

00:32:56: also Einsparung von fünfzig Prozent und eine Triage Richtigkeit von über ninety-fünf Prozent, die wir da bereitstellen.

00:33:03: Das ist natürlich extrem wichtig, dass die Qualität dann natürlich nicht leidet.

00:33:07: bei gleichzeitig hoher Effizienz Hast du natürlich diese zentrale Organisation im Sinne von... Der Arzt bei uns, der klappt nach acht Stunden seiner Schicht.

00:33:16: Klappt er den Laptop zu und braucht sich um nichts mehr kümmern keine Dokumentationen, keine Abrechnung gar nix.

00:33:22: das heißt er ist auch in seine eigenen Arbeitszeit.

00:33:24: Ja wie so eine digitale Praxis eigentlich?

00:33:26: Genau nur dass er im Endeffekt zentrale, zentrale Organisation hat die dann alles für managen also praktisch die Schwester Petra ist dann die Metge-Dachorganisation die dann für ihn denn alles abrechnet und da natürlich auch die ganze Technologie anfordrungen umsetzt genau.

00:33:40: Und

00:33:40: man hat natürlich nicht diese Granulare upgrade mit Technologie in jeder kleinen Praxis.

00:33:47: Also wenn ich mir jetzt vorstelle, dass die hunderttausend Arztpraxen in Deutschland alle irgendwie eine Entscheidung treffen müssen welche Audio Software benutze ich für die Transkripte?

00:33:58: also wie mache ich meine Dokumentation?

00:34:00: vielleicht mit Unterstützung was nehme ich irgendwie für ein Praxismanagement System?

00:34:04: kann das dann auch mit dem und dem kompatibel arbeiten?

00:34:07: und es sind ja dann auch viele Dinge die unglaublich viel Zeit kosten.

00:34:11: Die Kompetenz auf Seiten der Auftraggeber ist auch teilweise einfach nicht da, weil es eben diese strukturellen Probleme schon lange gibt.

00:34:19: Es hat mir auch gerade eine Ärztin erzählt dass sie quasi mehrere Tage keinen Zugriff auf Patientenakten und so weiter hatte, weil sie einfach keine Internetconnection hatte, Weil ihr Netzbetreiber da hast du ja auch gerade erzählt mit mit mit Geld und Microsoft.

00:34:35: Das sind natürlich dann Situationen, die schon so überfordern.

00:34:38: Und wenn man da noch weitergeht und sagt hey lass uns doch mal eine digitale Aufnahme Situation machen oder vielleicht können ja die Patienten auch selber schon gewisse Dinge ausfüllen das ist einfach zu viel verlangt.

00:34:51: also es muss jetzt einfach wieder funktionieren und dann wird weiter gearbeitet.

00:34:55: insofern haben wir glaube ich treffen wir hier auf einer Struktur die es dringend zu entlasten gilt.

00:35:01: und dass wäre jetzt mein drittes Kriterium für dich Telemedizin zur Strukturentlastung?

00:35:08: Bleiben wir doch mal bei den Ärzten, also zur Entlastung der Ärzte an sich.

00:35:12: Tatsächlich ist es ja aktuell so dass die Telemedizinen in Deutschland der mehrheitlich bereitgestellt wird durch niedergelassene Ärzter.

00:35:18: Die machen einfach nach ihrer Praxis-Sprechstunde oder wie ihre bestehenden Patienten weil sie das Angebot gerne machen wollen würden, machen eine Videosprechstunde zu Überbrückungen oder ich sag mal zum

00:35:29: Ergänzung.

00:35:30: Ja zur Ergänzung ja auch finanziell.

00:35:33: über die Tätik geht zum Beispiel das ist ja das Portal wo man sich als Arzt registrieren kann und dann kann man dort seine Kapazitäten zur Verfügung stellen.

00:35:40: Das ist aus unserer Sicht natürlich jetzt nicht die Telemedizin so wie wir sie uns vorstellen.

00:35:45: Und entlastet auch die Ärzte nicht, entlastete auch die Strukturen nicht weil es ja im Endeffekt aufgesetzt ist auf den normalen Struktoren.

00:35:51: das heißt der Arzt muss ja trotzdem den Patienten betreuen dokumentieren und letztendlich stiftet es nur dem Mehrwert dass es eben auch Videotelefonie-Base stattfindet.

00:36:02: wo es die Effekte gibt ist letztendig wenn man Das Zentral gesteuert macht, das heißt immer der gleiche Eingang.

00:36:07: Deswegen finde ich diese Logik auf mit der Elf-Sechs-Elf-Seven kann man sich darüber streiten wie aktuell die Situation ist.

00:36:13: aber die Logik einen zentralen Eingangs zu haben mit bestmöglich einem bundesweiten einheitlichen Telemedizinzentrum wo alle Anfragen, Qualitätsgesichert reingehen und von den Patienten immer gleich sozusagen den Eingang finden.

00:36:27: Das finde ich super spannend!

00:36:28: Also ich vergleiche das immer ein bisschen mit.

00:36:30: jeder kennt McDonalds und weiß okay wenn ich in Spanien zum McDonald's reingehe oder in Deutschland, ich weiß immer wie der Big Mac aussieht.

00:36:36: Der sieht immer gleich aus.

00:36:38: Und es ist zwar banal dieses Beispiel aber für den Patienten macht das einen Mega-Unterschied wenn er weiß ok ich rufe jetzt da an und kriege eigentlich immer die gleichen Prozesse der hilft mir jetzt beim Termin oder ich mache jetzt diesen Symptomchecker vorher noch.

00:36:51: Und das ist glaube ich super hilfreich, um das Zentral zu organisieren.

00:36:54: Ich weiß natürlich die KV Organisieren die F-Sex, F-Seven und dann gibt es natürlich Partikulärinteressen.

00:36:59: aber letztendlich muss man darüber nachdenken ob man sowas zentralisiert und da wird es auch Entlastungen geben für die Ärzte, die nämlich dann wissen... Okay, wenn ich meine Praxis zu mache oder um achtzehn Uhr meine Patienten sind trotzdem versorgt weil sie immer irgendwo anrufen können.

00:37:13: Das ist ja auch etwas was das System noch am Leben hält dieser unbedingt Willen eine Versorgung bereitzustellen von allen Leistungserbringern in dem Gesundheitssystem.

00:37:25: also ich bin ja aus dem Bereich und meinem Umfeld.

00:37:30: Deswegen wird da auch noch so wenig gestreikt, sage ich immer.

00:37:33: Weil man dann denkt okay, ich müsste jetzt eigentlich meine Pflegerunde im mobilen Hauspflegedienst machen und wenn ich da nicht hinfahre kümmert sich da keiner drum.

00:37:41: Ich habe gar keine Chance zu sagen, ich kann jetzt nicht mehr.

00:37:44: Ich hab schon drei Überstunden gemacht ja.

00:37:46: Ja das ist so.

00:37:47: Macht

00:37:47: es halt trotzdem?

00:37:48: Also ich glaube tatsächlich dass was du sagst, ist... Das wird uns in den nächsten Jahren extrem auf die Füße fallen.

00:37:53: nämlich die Ärzte wissen, ich mache sechzig-sehntig Stunden die Woche einfach für meine Patienten weil Weil die bei mir in meinem Ort sind, weil ich will dass sie versorgt werden.

00:38:02: Und die machen halt auch Hausbesuche außerhalb der Praxiszeiten und so weiter und setzen sich hin.

00:38:07: aber diese Generation stirbt aus, weil die jungen Leute haben mehrheitlich man kann nicht für alle sprechen Aber die haben keine Lust sich mehr.

00:38:15: Diese Strukturen unter dem finanziellen Bedingung Bei der Arzt ist nicht mehr der Reichste im Ort muss man dazu auch sagen also diese Auskömmlichkeit der Medizin versorgen Nee

00:38:24: das ist jetzt der Bitcoin Händler

00:38:26: Genau richtig ja.

00:38:28: Also das muss man auch dazu sagen, es ist nicht so dass die reich sind wenn sie so eine Hausarztpraxis betreuen sondern das ist sehr sehr viel.

00:38:35: Ich sag mal Motivationen aus innen drin sich der Sicht und das wird aber den nächsten Jahr wegfallen weil diese ich sage mal die Modelle wo man Familie unter einen Hut kriegen muss Das ist einfach in der Generation wie wir jetzt sind Einfach hat eher Priorität als eine Praxis zu führen.

00:38:49: Und deswegen überlegen sich natürlich viele Wie kann ich das machen und ein Teilzeit praxis führen?

00:38:54: Ist echt schwierig.

00:38:55: Erzähl doch nochmal das Beispiel von der Kids Line.

00:38:58: Ich finde, dass ist irgendwie so ein ganz schönes positives Beispiel.

00:39:01: Vielleicht kannst du das mal in ein paar kurzen Sätzen umreißen und auch noch einmal genau sagen was ihr da aufgesetzt habt?

00:39:09: Genau!

00:39:10: Also es ist eigentlich eine ganz banale Geschichte.

00:39:13: Es gibt in der Schweiz von den Kantonen finanziert oder von den Spitälern, das gibt es verschiedene Finanzierungsköpfe.

00:39:19: Gibt's eine einheitliche Kitzlein?

00:39:21: Das heißt die Schweizer wissen wenn ich irgendeinen Anliegen mit meinem Kind habe unter sechzehn Jahre kann ich dort vierundzwanzig Stunden am Tag in Viersprachen anrufen und bekomme ärztliche Hilfe.

00:39:33: Das heißt sie rufen dann dort an da geht dann im Met geht Mitarbeiter oder Arzt direkt dran fragt dann natürlich nach den ersten Symptomen und schätzt ihn relativ schnell ein.

00:39:43: Ist das jetzt ein Notfall oder nicht?

00:39:44: Wenn es kein Notfall ist, gibt es eine telemedizinische Konsultation.

00:39:48: Das heißt der Patient wird ganz normal medizinisch betreut und der Fall wird im besten fall abgeschlossen mit einem Medikament oder mit einer Empfehlung für die nächsten Schritte.

00:39:58: Falls es ein Notfalls ist, wird direkt in den Kinderspielzahl weitergeleitet und im besten Fall gibt's dort auch eine Weiterleitung der Informationen, die der Arzt gesammelt hat.

00:40:08: Und damit schaffen wir es eben, dass Fünfzig Prozent dieser Fälle telemedizinisch betreut werden mit einem sehr hohen Outcome und knapp fünfzig Prozent Kosten einsparen.

00:40:18: Es muss nur sagen in der Schweiz sind die Notfälle noch teurer als in Deutschland.

00:40:22: Das sind so ungefähr drei Hundert Achtzig Euro wie so ein Notfall kostet letztendlich Und das spart natürlich extrem viel auch an Ressourcen ein und man hat natürlich, sage ich mal so einen schnellen Zugang vor allem für die Familien.

00:40:34: Jeder kennt das ist ganz normal dass man als junge Eltern unsicher ist wie man jetzt reagieren soll wenn das Kind Fieber hat oder Schlüttelfrost oder komischen Hautausschlag bekommt.

00:40:44: Dort ist natürlich dieser Zugang extrem wichtig und vor allem der schnelle Zugang, damit man dort immer eigentlich gleich eine Chance hat den Eltern irgendeine Art von medizinischer Versorgung sicherzustellen.

00:40:54: Und das haben wir in den letzten Jahren aufgebaut.

00:40:56: mittlerweile ist es zweistufig.

00:40:57: Das heißt, wir haben Kinderkranken-Schwestern die dort im Einsatz sind gemeinsam mit Ärzten, die sich im Endeffekt die Fälle aufteln und sie sind von der medizinischen Abschlussrate gar nicht so weit entfernt.

00:41:09: Die Ärzte sind ein bisschen besser noch, aber die hingen hinter kranken Schwestern kennst du sicherlich selber?

00:41:14: Die wissen es meistens am besten wie man in verschiedenen Situationen umgeht.

00:41:17: deswegen haben wir sie auch im Einsatz während Deutschland wieder nicht möglich weil's kein Refinanzierungsmodell dazu gibt

00:41:22: und auch keine Autorisierung

00:41:24: genau.

00:41:24: und dort haben wir eine Ausnahmegenehmung dafür und das funktioniert ganz gut.

00:41:28: wobei man immer sagen muss ist immer zwei.

00:41:30: ich tu das heißt es gibt immer ne erst Annahme oder einen direkten Kontakt mit einer Ärztin, oder einem Arzt.

00:41:37: Ungekehrt

00:41:38: also so Delegationsmedizin-Ansatz?

00:41:41: Wie wird das abgerechnet?

00:41:42: Dort ganz normal über den Tarmid.

00:41:44: Das ist praktisch die GOE oder EBM sozusagen der Schweiz.

00:41:48: D.h.,

00:41:48: da wird es ganz normal durch die Versicherung abgerechnet dann.

00:41:51: Wir holen uns das dann über die Versicherungen zurück und das ist direkt im System eingewebt.

00:41:56: Und das ist das Schöne in Zusammenarbeit tatsächlich mit den Spitälern direkt d.h.

00:42:00: Die haben auf ihrer Webseite die Telefonnummer zu MetGit stehen und sagen, bitte ruf erst mal dort an.

00:42:06: Wenn du medizinisch versorgt werden willst.

00:42:07: Also das ist schon eine sehr, sehr enge Zusammenarbeit auch.

00:42:10: Und

00:42:10: die Kitzlein ist auch wirklich bekannt?

00:42:13: Ja!

00:42:14: Also mittlerweile schon, ja.

00:42:15: Also das ist wie unsere Elf-Sechs-Elf-Seben?

00:42:18: Ja es ist natürlich keine staatliche Hotline oder mehr der weniger staatlichen Hotline sondern es ist eine Privatfinanzierte.

00:42:23: aber wir haben in den Achtzig Prozent der Kantone sind wir, stehen wir zur Verfügung.

00:42:28: Wie wurde das gemacht?

00:42:30: Wie habt ihr das bekanntgemacht?

00:42:31: also... war wahrscheinlich auch natürlich Marketing- und Kommunikationsbudget, hoffentlich dahinter.

00:42:36: Weil ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass es seit genau das wo wir auch am Anfang unses Gesprächs gestanden haben diese Transparenz darüber was es für alternative Zugänge zu Gesundheitsversorgung gibt die ist halt in Deutschland einfach ja noch nicht so verankert.

00:42:50: Da kann ich jetzt schon wieder einen kleinen Rückschränk zu meiner Eingangsaneckdote bringen.

00:42:54: letztendlich ist es daraus resultieren dass der Druck einfach so hoch auf den Krankenhäusern lasse durch die Bagatellfälle vor allen Dingen in der Pediatrie, dass dieses Angebot eigentlich ein Selbstläufer war.

00:43:05: Zumindest bei vielen der ersten Krankenhäuser und Kantone weil die einfach gar keine andere Variante der Versorgung zur Fügen stellen konnten außer setzlichen Notfallaufnahmen.

00:43:15: Warte halt fünf sechs Stunden.

00:43:18: Da hat natürlich die Kitzlein genau ins Schwarze getroffen, in dem Moment wo wir sagen.

00:43:21: Wir haben ein Medizinisch geführtes und man muss sagen mit geht es in der Schweiz schon eine Institution was die Qualität erbelangt weil teilweise kommen zu uns die Studenten um einen Jahr Facharzt Ausbildung zum Machen im Telemedizinisch umzusehen wie die Prozesse dort sind das heißt die vertrauen schon auf unsere Qualität und letztendlich war dann eben der Druck so auch dass viele Krankenhäuser genau aus dem Grund gesagt haben okay dann Schalten wir erstmal die Weiche zu euch und wir übernehmen dann sozusagen die schwerwiegenden Fälle, die vor Ort kommen.

00:43:53: Gehen wir nochmal zurück nach Deutschland.

00:43:55: also ich würde ja jetzt auch am liebsten so was dieses Schweizer Modell direkt in Deutschland machen.

00:43:59: aber natürlich immer wenn ich solche interessanten Gespräche für wie jetzt mit dir denn denke ich immer so das muss doch irgendwie kann man nicht irgendwie.

00:44:09: Aber wir wissen natürlich es gibt unglaublich viele strukturelle Kostenthemen und das System ist langsam.

00:44:18: Und es natürlich auch extrem geschützt, und hat auch einen extrem lockt in Effekt in vielen Bereichen.

00:44:24: also wenn man einmal anfängt das auseinander zu rütteln dann fühlte sich für viele halt auch einfach nach Chaos an.

00:44:31: Du hast das Thema ja auch aus der Politik erlebt.

00:44:35: Wo war für dich in Deutschland die Ernüchterung am größten?

00:44:39: Ja gut viele würden jetzt sagen in der Politik selber.

00:44:41: Klar ist da die Ernichterungen ziemlich groß weil viele Dinge nicht zu Ende gedacht werden oder bei vielen Sachen, die die Grundlage nicht fehlt.

00:44:49: Nehmen wir doch mal jetzt zum Beispiel die AU-Pflicht ab dem Tag eins wo argumentiert wird dass die Arbeitsunfähigkeit so extrem gestiegen ist.

00:44:58: letztendlich muss man sich da vor Augen führen das TV-Lenser genau richtig die arbeiten wollen.

00:45:03: aber das ist ein schönes Beispiel wie die Politik ihre eigene Digitalisierung zum Opfer gefallen ist.

00:45:08: weil letztendig Digitalisierung der EU hat dazu geführt, dass mehr der Kurzzeit- und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Krankenkassen übermittelt worden sind.

00:45:18: Einfach weil es elektronisch verpflichtend war, dass jede EU übermitteln wird.

00:45:23: Und vorher kennt man vielleicht selber beim Arzt vor, da hat er ein Jahr früher zwei Zettel in die Hand gedrückt, einen für die Krankenkatze...

00:45:29: Genau!

00:45:29: Den einen musste man in Briefkasten werfen?

00:45:32: Genau!

00:45:32: Wie oft hat man das vielleicht bei so eins, zwei Tagen krank?

00:45:35: also Krankschreibung nicht gemacht.

00:45:36: Das ist ungefähr zehn Prozent der Fälle und das alleine schon dazu geführt, dass die Spanne sich wesentlich reduziert hat.

00:45:42: Also ich würde mir wünschen, dass er halt immer mal ein bisschen näher hingeschaut wird bevor man solche ich sag mal Behauptungen aufstellt und dann Entscheidungen trifft.

00:45:50: ja bei der Telefonau Bin ich froh, dass es jetzt zumindest die Videosprechtunde in das Rennen geschafft hat.

00:45:56: Also man hat erkannt, dass Videosprechtunde schon ein Qualitätsindikator ist.

00:45:59: Für den Hausärzt tut's mir leid weil letztendlich die telefonische EU machten Bruchteile aus und hat sicherlich in der einen oder anderen Praxis zur Erleichterung geführt.

00:46:09: aber gut das war das Bauernopfer.

00:46:11: Und die anderen, neunundneinzig Prozent rufen jetzt dann am ersten Tag des Krankseins bei EM-Arzt an oder gehen hin und müssen auf Täufe kommen raus diesen AU-Schein.

00:46:23: Oder den digitalen AU-Bestätigungssicherheit holen?

00:46:27: Genau das war glaube ich so insgesamt ein schönes Beispiel für die... Aber

00:46:32: meinst du nicht dass dann Videokrankschreibung auch eine Chance ist dass mehr genutzt wird und das mehr Leute auch dann die Beauty in diesem System als Patienten erkennen.

00:46:46: Also ich finde, das ist ja so wie ... Weißt du?

00:46:48: Das erste Mal Google benutze, das erste Mal Chatchity PT benutze oder das erste mal Airbnb gebucht.

00:46:54: Hey!

00:46:55: Ich habe so viel drin für mich.

00:46:56: Das ist strukturell so viel einfacher und unmittelbarer.

00:47:00: Und das mache jetzt immer so.

00:47:02: Also wenn sich die Gelegenheit noch ...

00:47:04: Ja, definitiv.

00:47:05: also für mich war es so... Es ist vielleicht übertrieben gesagt, aber so ein kleiner Ritterschlag aus der Politik zu sagen okay Videosprechdunde ist für uns gleichzusetzen mit der Sprechdunde vor Ort.

00:47:15: Das ist schon mal eine gute Erkenntnis im Gegensatz zur Telefonau oder telefonischen Krankschreibung.

00:47:20: das hat für mich auf jeden Fall einen positiven Impact und ich denke Tatsächlich, wenn das Angebot da ist, werden es die Leute auch jetzt wieder mehr nutzen.

00:47:27: Man merkt aber auch, dass natürlich dieser Erinnerungseffekt der muss da sein.

00:47:31: Das heißt, die Leute müssen wissen, dass es das gibt und immer wieder dran erinnert werden, dass sie das auch nutzen können.

00:47:36: Und das wird glaube ich einfach ein bisschen dauern.

00:47:38: Aber ich denke, das wird von Jahr zu Jahr einfach zunehmen.

00:47:41: Das sieht man ja in den Zahlen der Telemedizin-Konsultationen, die eigentlich immer mehr nach oben gehen.

00:47:48: Dieser Trend wird sich durchsetzen und weiterhalten.

00:47:51: Meine letzte Info ist, dass sie eigentlich sogar leicht rückläufig sind.

00:47:54: Bin ich da nicht auf dem neuesten Stand?

00:47:57: Also das ist aber auch schon glaube ich zwölf Monate her oder so.

00:48:01: Genau die Zahlen, die man immer kriegt, die sind immer zwei Jahre im Rücklauf.

00:48:05: Jetzt sind sie wieder gestiegen und mal klar!

00:48:09: Okay,

00:48:10: ihr seht einen Anstieg.

00:48:11: Das ist doch schon mal positiv.

00:48:13: Definitiv.

00:48:14: Eigentlich müssten ja dann alle total froh sein dass es Telemedizin gibt weil wir haben gesagt Kosten Effizienz Struktur Entlastung alle überall eine Haken dran.

00:48:25: das Potenzial ist enorm.

00:48:27: aber gibt es denn auch Akteure die eigentlich von dem jetzigen Chaos profitieren also die jetzt gar nicht unbedingt wollen dass sich was ändert?

00:48:36: Ja, schon.

00:48:37: Also klar die Industrie ist immer ein Gewinner von Chaos und Intransparenz, das muss man dazusagen.

00:48:44: Schön gesagt!

00:48:44: Das werde ich sofort übernehmen.

00:48:46: dieser Aussage auf den Punkt.

00:48:49: Das ist glaube ich immer rein medizinisch gesehen profitiert natürlich diese ganze Lifestyle-Bereich als wenn ich jetzt zum Beispiel weg Spritze nehme.

00:48:57: Die profitieren natürlich davon, dass dieser Zugang überhaupt noch möglich ist und das es nicht geordnet über Hausärzte geht solche Themen.

00:49:05: Cannabis ist auch ein Thema was natürlich dafür gesorgt hat, dass das ansteigt ist jetzt wieder relativiert worden.

00:49:11: aber ich glaube tatsächlich diese ganze Thema Industrie und Lifestyle die hat natürlich extrem profitiert.

00:49:17: während nicht davon profitiert sind natürlich die klassischerweise wie immer die Hausärzte nicht so richtig mit einbezogen sind in die ganze Versorgungskette.

00:49:25: Das heißt, sie haben den Überblick der Patienten dann nicht mehr wenn es, wenn die Videospreche über anderes genutzt wird und so weiter.

00:49:32: Und natürlich kommt auch da die Rückmeldung auf das Argument.

00:49:36: Meine Verdünnerscheine gehen mir dann verloren weil die Oma nicht mehr in die Praxis kommt oder das Folgerezept für die Pille nicht mehr ausgestellt wird und solche Geschichten.

00:49:44: Das ist natürlich ein Argument was ich verstehe.

00:49:46: insgesamt, weil du natürlich das brauchst

00:49:48: Darf ich da kurz nachfragen, ginge das nicht?

00:49:52: Also meine heutige Telemedizin-Konsultation über Teleklinik.

00:49:58: Ich bin ja gesetzlich versichert.

00:50:00: Normalerweise wird man wenn man einen fremden Arzt aufsucht immer gefragt möchten sie dass ihre Befunde an ihren Hausarzt oder an Ihren Facharzt übermittelt werden.

00:50:09: Könnte man das nicht auch einbauen in diese telemedizinische Konsultation?

00:50:14: Oder spricht er was dagegen?

00:50:16: Bin ich da jetzt irgendwie zu naiv?

00:50:18: Ich würde da noch viel weitergehen.

00:50:19: Das ist ja das, was wir diskutieren.

00:50:21: Ich würde diese Epa-Thematik viel, viel weiter auswerten.

00:50:24: also im Endeffekt muss es dort... Ach

00:50:26: Gott in die Epa!

00:50:27: Es sei ja schon ganz vergessen.

00:50:29: Genau, die gibt's nämlich auch noch und ich bin eigentlich froh dass es diese aktuell diese Debatte wieder ein bisschen auflampt aber natürlich noch nicht genug.

00:50:37: Und ich denke wenn man der Gematik jetzt, was er auch ansteht mehr Möglichkeiten dort gibt auch mehr zu machen dann ist das total gewinnbringend.

00:50:45: Wir sind das ja bei uns sehr genauso.

00:50:47: eigene Epa, also mehr oder weniger dieses Patientenverwaltungssystem.

00:50:51: Wo wir für alle Ärzte die Patientendaten zugänglich machen und da weiß der Arzt, der am Montag den Patienten behandelt hat genauso viel wie der Arz, der denen am Freitag dann behandeln wird und das natürlich über alle Facharztgruppen hinweg und über die ganze patient journey hinweg auch wenn er beim Orthopäden war und dass die Frau gestorben ist vor drei Monaten, das steht dort alles drin.

00:51:09: Und genau so müsste man das theoretisch auch für die elektronische Patientenakte umsetzen als zentrales Datenpool.

00:51:17: schon auf richtigen Weg für die Zukunft.

00:51:20: Aktuell passiert hat noch nicht so wirklich viel, ne?

00:51:22: Ja ich glaube das ist das Problem.

00:51:23: Ich habe mir meine Weile ein Spaß erlaubt und hab immer bei diesem Feld wer es ihr Haus als soll er die Befunde bekommen.

00:51:29: Habe ich immer geschrieben bitte laden Sie es in meine Epa Bitte nachdenken Sie es in meine Epa.

00:51:35: Aber also, es gab nie eine Reaktion!

00:51:37: Also insofern ich wurde weder gefragt noch worden ist glaube ich gemacht.

00:51:40: aber das soll schon was heißen.

00:51:42: ja wenn wenn ich selber auch ein gewisses Unbehagen spüre dass ich nicht genau weiß wie ich da reingucken kann und was da drin steht.

00:51:52: Ich habe mir jetzt zwar so ne Bundesidee und so geholt und ich bin dabei die Kontrolle zu gewinnen über meine EPA.

00:51:59: Ich habe es noch nicht ganz geschafft, muss ich echt gestehen.

00:52:02: Also klar, ich brauche nicht so viel Zeit aber... ...ich bin ja jetzt auch in der

00:52:06: Bubble.".

00:52:07: Ja also du musstest das ja schon aus dem FF kennen was da drin steht und dass automatisch befindet?

00:52:11: Ja!

00:52:12: Aber die Usability und die Art und Weise wie man damit umgeht sind halt soweit weg von dem was man kann und was man intuitiv auch kann.

00:52:20: Das ist wirklich ein YouTube Tutorial-Ding.

00:52:25: Ich möchte was Neues lernen.

00:52:26: Ich möchte jetzt lernen, die EPA zugänglich wird.

00:52:29: für mich gut.

00:52:30: Das ist jetzt ein Randthema.

00:52:32: Ja aber ein wichtiges auf jeden Fall.

00:52:34: ja vollkommen richtig dass du das auch noch mal mit reingebracht hast.

00:52:37: Ihr seid ja jetzt in Deutschland auch aktiv?

00:52:40: Du bist da ja für verantwortlich.

00:52:43: und wie sind deine... Wie isst Deine Herangehensweise?

00:52:46: und wir sind Deine ersten Erfahrungen auch hier mit Medgate in Deutschland.

00:52:52: Und wo sind deine Ansatzpunkte?

00:52:54: Weil ich kann mir vorstellen, wenn du Zugang zu Versorgung als dein Passionthema definierst für deinen Leben und System.

00:53:02: Also Versorgungssteuerung im System dann musst du doch jeden Morgen aufwachen und denken so... Oh Gott, wo fange ich an?

00:53:10: Oder in die Hände gespuckt.

00:53:12: Heute mache ich das und

00:53:13: das.".

00:53:13: Ja also eher das Zweitere weil ich bin ja schon einer der untriebig ist Und ich glaube bei meinen eigenen persönlichen Auftrag ist dass sich gern zeigen möchte was Telemedizin alles kann Also wie groß die Range von Telemedizinen sein kann.

00:53:27: Wir haben zum Beispiel ein telemedizinisches Kinderwunschprogramm auf dem Markt gebracht, jetzt vor drei Monaten.

00:53:33: Heißt du NARA und kombiniert ein Medical Device?

00:53:36: Das ist der Wulering von einem Hersteller aus Leipzig hier.

00:53:40: Denk kenne ich!

00:53:40: Ist ja auch ein ganz toller Transformationscase übrigens weil

00:53:45: das

00:53:45: Unternehmen hat ja vorher die Pille oder war da auch die Pile im Angebot wenn nicht das richtig entsinnbar,

00:53:50: oder?!

00:53:50: Das ist wieder ein anderes Produkt, aber ähnlich.

00:53:53: also von der Sache her gleich.

00:53:55: Der Ring ist gleich nennt sich nur Urwula-Ring und hat einen kleinen Temperatursensor drin.

00:54:01: und der größte Unterschied ist dort das die Körpertemperatur alle auf fünf Minuten misst und dadurch können wir Algorithmen ableiten, die uns erlauben einfach eine bessere Fertilität versuchen herzustellen.

00:54:15: Und das ist ein cooles Beispiel.

00:54:16: man sagt okay man kann alles telemedizinisch machen von zu Hause aus.

00:54:18: Wir haben die Gynecologen, wir haben das Medical Device Und bei den PKV'n ist es natürlich so, bei dem Privatkantenversicherung man kann ich sage mal im weitesten sind viel besser experimentieren weil die natürlich entscheidungsfreudiger sind und viel mehr Möglichkeit haben sich außerhalb dieser GKV-Logik zu bewegen.

00:54:35: Also das ist natürlich super spannend!

00:54:37: Ist wahrscheinlich auch viel günstiger oder?

00:54:40: Ja genau also vom Entry Point auf jeden Fall.

00:54:43: dort ist natürlich so man merkt ganz stark umso verpflichtender das Element ist umso höher ist natürlich die Nutzung.

00:54:51: Und wenn wir einen PKV-Kunden haben, der sehr engagiert ist und erkannt hat, Telemedizin will ich bei mir nach vorne pushen.

00:54:58: Weil das ist Einsparung kippt.

00:54:59: Ich sehe, dass es ein gutes Tool ist.

00:55:01: Dann sieht man einfach, dass die Nutzungsraten deutlich schwanken.

00:55:04: Also je stärker ich meine Patienten informiere über das Thema umso mehr kann ich von Telemedizinen profitieren und so höher ist auch die Nussung.

00:55:13: Das ist natürlich ein Thema mit dem wir mit unseren Kunden arbeiten.

00:55:16: ständig zu schauen Wie können wir die kommunikativ noch was besser machen?

00:55:19: Wie können das Angebot verbessern, sodass es für die Kunden attraktiver ist und natürlich auch mit den Kunden, die wir haben.

00:55:25: So zu arbeiten, dass sie bestfalls sehr, sehr zufrieden sind oder wiederkommen.

00:55:29: Ja also ich würde sagen du hast noch etwas zu tun und wir machen einfach den Turnus.

00:55:34: behalten wir jetzt bei.

00:55:35: in zweieinhalb Jahren lad ich dich wieder ein und vielleicht kommen wir ja sogar auf zwanzig Prozent würde ich ja auch gut finden.

00:55:44: Also finde ich total angemessen, also für das was ich jetzt auch gerade nochmal gelernt habe und ich nehme mal so mit dass wir natürlich trotz der unterschiedlichen Gesundheitsmärkte auf jeden Fall strukturell eine gute Blaupause in der Schweiz sehen.

00:55:58: Wir sind hier auch Dachregion, es ist durchaus auch eine Region die voneinander abschaut und miteinander agiert.

00:56:05: Es ist vielleicht auch den Blick wert Und du hast so schön gesagt, Telemedizin ist wie das Primärarzt-Prinzip mit Telemedizin.

00:56:14: Was dort ja in der Schweiz auch schon etabliert ist und dass Telemedikin dort eben der erste Kanal ist.

00:56:20: Und was mich auch noch überzeugt hat, war dieses Thema das natürlich die Zeit am Patienten.

00:56:26: Auch die wertvollste ist und dass natürlich auch dann dieses unmittelbare Dialog der Finger weg von der Tastatur hast du gesagt?

00:56:34: Also dieser Dialog mit dem Patienten oder der Patientin in dem Moment in diesem telemedizinischen Gespräch vielleicht auch intensiver ist als ich sitze in der Ecke auf dem Stuhl im Arztzimmer und mein Arzt tippt ja Also hat man ja auch schon durchaus erlebt.

00:56:51: Und ich denke, wir beide haben das gleiche Ziel, dass wir wirklich eine gute Versorgungsstruktur und einen Zugang zur Gesundheitsversorgung herstellen.

00:56:58: Ich hoffe auch, dass es narrativ beeinflussbar ist, dass wieder was Positives sehen in der Gesundheitsversorgen, die wir ja in Deutschland schon haben und noch haben.

00:57:09: Es ist natürlich irgendwie strukturell im Moment überarbeitungswürdig aber wir sind trotzdem noch sehr privilegiert.

00:57:17: Ich glaube, das wollte man nicht vergessen.

00:57:19: In diesem Sinne sage ich ganz herzliche Grüße nach Leipzig lieber Jörg und ich glaube, ich muss mal wieder vorbeikommen in dein E-Health Café wenn es das noch gibt oder mal mir die interessanten Unternehmen in Leipzig angucken im Bereich Digital Health.

00:57:34: Das ist immer eine gute Idee!

00:57:36: Bist du sehr gerne Engler?

00:57:37: Also wie sagt man, sagt man in Leipsick auch Tschüss?

00:57:39: Ja, sagt Man!

00:57:41: Es gibt natürlich viele sächsische Ausdrücke aber Tschüss trifft's eigentlich immer ganz gut

00:57:45: Wunderbar

00:58:08: Tschüss!

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