#154: Roboter-Kollegen im Krankenhaus

Shownotes

400 Roboter im Routinebetrieb, ein humanoider Roboter auf der CES 2026 und ein Dark Lab, das nachts vollautomatisiert läuft. Kerstin Wagner, Co-CEO der United Robotics Group, erklärt, warum Robotik im Gesundheitswesen kein Hype ist, wie ein Implementierungsprozess wirklich aussieht und welche Aufgaben nie automatisiert werden dürfen.

Shownotes zu dieser Folge:

Diese Folge wird unterstützt von Medgate – dem Schweizer Telemedizin-Pionier. Mehr auf medgate.de.

Transkript anzeigen

00:00:00: In der Nachttisch, in dem Labor.

00:00:01: Der Roboter so entlastet und auch am Tag so entrastet dass diese Person dann eben sie sagt ich kann morgens in Ruhe meine Kinder zum Kindergarten bringen Und durch die Robotik ist eine Planbarkeit für das Familienleben entstanden und ein Arbeitstag, der planbar ist.

00:00:22: Bevor wir mit der aktuellen Folge des Podcasts Ihres Pioneers anfangen, möchte ich mich ganz besonders bei unserem aktuellen Sponsor Medgate bedanken.

00:00:31: Medgate ist ein Telemedizin-Pionier mit mehr als twenty-fünf Jahren Erfahrung.

00:00:36: Bei Medgate kümmern sich eigene fest angestellte Ärztinnen und Ärzte um die Patientinnen und Patienten.

00:00:42: Das Angebot reicht von der Kidsline bis zum eigenen telemedizinischen Kinderwunschprogramm.

00:00:48: Für PKV-Partner bietet Medgate echte telemedizinische Versorgung, von der Erstberatung bis zum Ehrezept.

00:00:55: Mehr dazu auf medgate.de.

00:00:57: Den Link findet ihr in den Shownotes.

00:01:02: Willkommen

00:01:02: bei eHealth Pioneers.

00:01:05: Wir verschaffen digitalen Innovationen in der Gesundheitswirtschaft.

00:01:09: Gehör mit Andrea Buzzi.

00:01:13: Moin Oliver!

00:01:14: Wie gehts uns denn heute?

00:01:16: Moin Andrea zurück aus der Sommerpause.

00:01:19: Gut geht's uns.

00:01:20: Ja, ich bin ab zurück aus der Sommerpause.

00:01:22: Aber wie du hörst ist meine Stimme etwas angeschlagen und du hast richtig Glück weil du hast heute viel mehr Redezeit als ich für diese Intro.

00:01:31: Obwohl

00:01:32: wir ja über mein Lieblingsthema sprechen Robotik in der Gesundheitsversorgung insbesondere auch in der Pflege in Krankenhäusern.

00:01:40: Und da haben wir ja mit United Robotics Grupp gesprochen, mit der Kerstin Wagner.

00:01:45: Sie ist Co-CEO von ORG und sie ist genauso leidenschaftlich an dem Thema dran Robotik in die Pflege und in die Versorgung zu bringen wie wir im Herzen und in Gedanken.

00:01:58: was hast du so mitgenommen?

00:02:00: Du hast ja schon mal eine kleine Sneak-Audio Tour gemacht durch das Interview Absolut.

00:02:05: Die Leidenschaft ist definitiv da.

00:02:07: und was ich wirklich sehr, sehr spannend finde, dass Kerstin uns ein, die es vielleicht noch gar nicht so ganz glauben würden, klar macht, dass wir nicht über irgendwelche wilden Zukunftsszenarien sprechen sondern schon wirklich über Gegenwart.

00:02:21: soll heißen in Laboren werden völlig sinnhaft und sehr effizient Roboter eingesetzt um unglaublich viel weg zu schaffen.

00:02:32: Und um das nochmal wirklich zu sagen, weil es immer wieder ein Kritik ist oder einen Kritikpunkt ist und immer wieder Angst schürt.

00:02:38: Nein, Roboter nehmen in diesem Kontext nicht Menschen die Arbeit weg sondern verrichten Tätigkeiten auf die Menschen

00:02:46: keine Lust

00:02:46: haben.

00:02:47: Ja oder wo's keinen Personal gibt?

00:02:49: Noch schöner!

00:02:50: Wir müssen natürlich effizient sein und auch den demografischen Wandel betrachten und deswegen glauben wir alle dass Robotik tatsächlich ein nachhaltiger Trend ist.

00:02:59: was sagst du dann zu diesem Finanzierungsansatz?

00:03:02: Ich habe ja gedacht, es kann doch nicht sein dass die Bundesregierung da keine Förderung, keine Subventionen macht um das Thema auch tatsächlich noch mehr in die breite Versorgung zu bringen.

00:03:13: Das kann auch nicht sein ist denke ich bei vielen Themen der Bundesregierung.

00:03:17: aber wir wollen jetzt nicht abschweifen.

00:03:19: wenn man sich jetzt mal aus Sicht eines Labores oder einer Klinik betrachtet ist es eigentlich eine Mischung aus Investitions- und HR Thema.

00:03:28: Denn de facto ist der Roboter einerseits eine Investition, aber gleichzeitig ist er natürlich auch ein... Mitarbeiter.

00:03:36: und wenn man sich mal die Leistungskraft anschaut, und ich finde, Kerstin hat das ja deutlich gemacht.

00:03:42: Ein Roboter arbeitet ca.

00:03:44: siebentausend Stunden im Jahr.

00:03:46: ein Mensch, circa tausend Siebenhundert bis Tausend Acht Hundert!

00:03:49: Da müssen wir uns ehrlicherweise geschlagen geben.

00:03:51: aber wenn es wie gesagt diese Tätigkeiten sind für die es kein Personal gibt oder die Menschen, die nur sehr ungern machen dann gibt es eigentlich nichts was gegen den Einsatz von Robotik- oder Robotan im Gesundheitswesen spricht.

00:04:06: Ich finde es auch ganz spannend, dass sie aus ihren Projekten dort wo Roboter schon im Klinikalltag eingezogen sind.

00:04:12: Berichtet das diese wirklich wie Kollegen behandelt werden?

00:04:16: Sie hat auch erzählt, dass die teilweise ein Kittel angezogen bekommen wenn sie im Labor arbeiten.

00:04:21: Dass sie zu Ostern irgendwie Hasenohren aufgesetzt kriegen und für mich zeigt das vor allen Dingen auch die große Akzeptanz Das Vertrauen und auch diese Offenheit

00:04:32: mit

00:04:33: Robottern als Kollegen in Anführungsstrichen auch zusammen teilweise schwere Arbeit zu verrichten, repetitiver Arbeit oder Arbeit für die kein Personal da ist und das fand ich auch sehr überzeugend.

00:04:45: Und besser kann man es ja nicht beweisen als dass man dem Roboter-Kollegen ein Kittel anzieht weil er einfach dazugehört!

00:04:52: Ich finde das unglaublich sympathisch und ich finde das ist auch genau der technologieoffene Umgang, der richtig ist um unser Gesundheitssystem auch leistungsfähiger zu machen.

00:05:03: Ja, das ist ja glaube ich unsere große Aufgabe in der Kommunikation und dem Marketing tatsächlich für Akzeptanz und Vertrauen in diese Technologien zu sorgen.

00:05:11: Und auch ganz doll aufzuklären also die Empfänger.

00:05:14: Also die Patientinnen und Patienten, die Anwender alle müssen einfach noch ein bisschen besser verstehen und auch mal so ein bisschen ausprobieren können wie es geht.

00:05:23: Da haben wir ja auch eine gute News am Start!

00:05:26: Genau da haben wir den ganz spannenden Geschichte und zwar Stichwort OMR.

00:05:31: In der Vergangenheit waren es um die siebzigtausend Besucher, die dort in Hamburg zur Marketing-Tech und Gesellschaft diskutiert haben.

00:05:38: Und wir haben uns nicht zum ersten Mal die Frage gestellt – hey!

00:05:42: Da fehlt doch was?

00:05:43: Was ist mit

00:05:43: HALF?!

00:05:44: The Medical Network is Teil des Gründungsteams of the Health at OMR.

00:05:52: Somit wird also die Health at OMR eine Gestaltungsplattform werden für die gesamte Branche.

00:05:57: Das kann Krankenkassen sein, ebenso wie Pharma unter den Kliniken, Mattercompanies oder alles aus dem Bereich Digital Health.

00:06:05: Vom dritten bis fünften Mai, siebenundzwanzig bringen wir Healthcare dorthin und auch in diese Wahrnehmung und Diskussion wo digitale Zukunft letztendlich auch thematisiert und verhandelt wird auf der OMR.

00:06:18: Wir sind schon ziemlich weit und wir haben da wirklich ein tolles Team gebildet.

00:06:22: Wir suchen

00:06:23: aber noch weitere Healthcare- und Digital Health Unternehmen, die von Anfang an dabei sein möchten, die Lust haben auf Gestaltung, die First Mover sind, die Themen und Köpfe dort wirklich aktive... Mitgestalten, mitpositionieren möchten.

00:06:37: und wer immer dazu jetzt Interesse hat und sich angesprochen fühlt kann mich einerseits über LinkedIn kontaktieren oder auch einfach per Mail als Anfrage.

00:06:48: Wir sind für alle Interessenten offen und bereit und ich kann versprechen es gibt noch jede Menge Gestaltungsspielraum.

00:06:55: Ich glaube, das UMR-Festival ist ja auch wirklich so der Treffpunkt von allen Menschen die techoffen und affin sind.

00:07:02: Und vor allem sehr starke Multiplikatoren!

00:07:06: Und ich freue mich wirklich schon wenn wir da auch ein paar Newscases oder ein paar spannende Themen einfach mit hinbringen können.

00:07:11: Definitiv – und es ist eben eine gegen vielleicht langnäufige Meinung jetzt nicht mehr das reine Party Festival für dreißig Jahre.

00:07:19: Das Publikum hat sich deutlich weiterentwickelt auch altersmäßig.

00:07:23: Es ist aus vielerlei Hinsicht eben auch für das Thema HFK offen und auch gleichzeitig eine interessante Zielgruppe.

00:07:30: Ganz ehrlich, Oliver als Mitdenker für das OMR-Festival – es ist ja jetzt schon Jahre her!

00:07:36: Und Hamburgerin finde ich das so ein coolen Move und alle bitte einfach mal hier bei uns aufschlagen mit ihren Ideen und wir versuchen das dann in ein cooler Speaking-Programm auch mit zu integrieren und die Ideen mit euch weiterzuentwickeln.

00:07:49: Und das ist ja auch genau das Stichwort.

00:07:51: Dann geben wir jetzt die Bühne für Kerstin Wagner, Co-CEO von United Robotics Group damit sie uns gleich mal ein bisschen Lust auf Technologie in der Gesundheitsversorgung machen kann.

00:08:02: Ganz herzlich willkommen Kerstine Wagner!

00:08:05: Ja hallo Andrea freut mich dass ich bei dir im Podcast sein darf.

00:08:10: Ich fange ja traditionell immer mit einem kleinen Quiz an Zukunftsmedizin und Innovation im Gesundheitswesen machen.

00:08:19: Das hat nicht unbedingt was mit deinem Fachbereich zu tun, du sollst jetzt einfach als Mensch- und Patientin urteilen.

00:08:26: Und als Frau in dem Fall auch!

00:08:28: Ich gebe dir jetzt einen Fakt und du musst dann sagen ob es tatsächlich so ist oder noch Zukunftsmusik beziehungsweise Fantasie?

00:08:36: Okay

00:08:37: KI unterstütztes Mammografie-Screening ist sensitiver als die Doppelstandardbefundung und zwar bei gleicher Spezifität.

00:08:46: Das ist aktuell schon der Fall!

00:08:48: Richtig, das ist auch für uns wichtiger als Frauen?

00:08:50: Ja

00:08:51: ich möchte auch gerne von einer KI befundet werden weil ich gleich sagen, ich habe nämlich diese Woche Mammographiescreening.

00:08:57: Gehe natürlich auch brav hin hier.

00:08:58: so ein kleiner Shout out an alle die eine Einladung bekommen geht einfach hin.

00:09:03: Also es ist Fakt, das wurde in The Lancet in der Fachpublikation veröffentlicht.

00:09:09: Eine große randomisierte Studie also dass es nicht irgendwie schon mal so scheint zu sein.

00:09:15: Das wurde im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig publiziert und es tatsächlich so, dass es eine höhere Sensitivität gibt.

00:09:23: bei gleicher Spezifität im Vergleich zu dieser Standarddoppelbefundung die ja noch auch gemacht wird müsste man vielleicht noch mal recherchieren, das werde ich hier in den Shownots auch verlinken.

00:09:34: Wieder die Verteilung ist oder weißt du da was drüber?

00:09:38: Ich habe ja eine sehr persönliche Geschichte mit dem Thema.

00:09:41: also ich bin vor circa drei Jahren mit Brustkrebs diagnostiziert worden im Doppelverfahren und ich war zuvor in USA.

00:09:51: Da ist es nicht aufgefallen.

00:09:53: Also ich hab in einem Jahr zwei Mammografien mitgemacht weil ich quasi das Gesundheitssystem gewechselt habe, also es war gar kein Indiz.

00:10:04: Und ich bin durch dieses Doppelverfahren diagnostiziert worden und habe mich sehr dankbar für, weil es sehr früh diagnostiziert wurde.

00:10:14: Aber dadurch habe ich mich natürlich mit dem Thema sehr intensiv beschäftigt.

00:10:18: Mein zweiter Background – Ich habe sehr viele Jahre bei der Medizintechnikkonzern gearbeitet die Aufmarmografie Untersuchungen sozusagen enablen und die Technologie dafür herstellen.

00:10:31: Und insofern bin ich mit diesem Thema sehr, sehr nahe und bin heute froh, dass ich gesund bin und hoffe, dass sich da auch ohne irgendwelche weiteren Aspekte und Implikationen auch gesund bleiben

00:10:46: darf.".

00:10:47: Ja das hoffen wir natürlich!

00:10:48: Und danke, dass du das auch mit uns geteilt hast.

00:10:51: Du sprachst ja wahrscheinlich über Siemens Heldreniers?

00:10:54: Korrekt

00:10:54: Das ist ja deine vorherige Station gewesen, bevor du zur United Robotics Group gekommen bist.

00:11:01: Wie hat sich das für dich angeführt oder hat sich dein Blick auf Metec auch verändert jetzt wo du bei URG bist?

00:11:07: Absolut.

00:11:10: Ja, ich war ja sogar bei Matt Tag Europe im Vorstand also ich war durchaus sehr stark engagiert habe dort große Firmen vertreten kleine Firmen vertreten und jetzt bin ich ja nun in wirklich einer vergleichsweise kleineren Firma und sehe eben wie viel Impact so eine kleine Firma durch ja wirklich auch Schnelligkeit Kreativität und Leistungsbereitschaft auch machen kann.

00:11:33: Also ja was hat sich Gewaltige ändert meine Einstellung dazu.

00:11:38: Ich glaube, das liegt ja sicherlich auch an der Unternehmensstruktur.

00:11:41: Die United Robotics Group ist in Haber geführt und du hast vorher immer einen großen Konzern gearbeitet.

00:11:47: Glaubst du dass diese Art von Unternehmer-Tum, Unternehmersystem wirklich die Innovation schneller auf die Straße bringen kann?

00:11:55: Ich glaube im aktuellen Zeitraum ja, weil wir einfach Dinge machen.

00:12:00: Also das geht immer ums Machen und da gibt es so einen tollen Spruch der heißt Machen ist wie wollen nur krasser?

00:12:06: Und so agieren wir einfach.

00:12:10: Wir machen Dinge.

00:12:11: Wir schauen uns das an was zu tun ist wo die Robotik helfen kann und dann setzen wir das entsprechend um.

00:12:18: und in großen Konzernen ist es dann eben durchaus anders.

00:12:22: man muss gewisse Projekte natürlich vorstellen.

00:12:26: Man muss schauen, dass es auch in die Konzernstrategie reinpasst und nicht alles was sozusagen Innovation ist, ist ja Kernbestandteil von einer Strategie für einen solchen Konzert.

00:12:38: Das heißt man muss da auch gewisse Überzeugungsarbeit leisten und hier im kleineren Unternehmen kann man sich voll auf die Innovation konzentrieren Inhaber geführt, dann auch Entscheidungen herbeifüllen kann.

00:12:52: Das ist für mich eine schöne Oase in der ich da momentan arbeite.

00:13:00: Absolut, I feel it!

00:13:01: Ich bin ja auch Unternehmerin und Inhaberin und das hat auch seine Gründe weil ich gestalten und auf Märkte reagieren möchte und ich wäre überhaupt keine Corporate Pflanze.

00:13:12: also... da hätte ich schon in der Probezeit wieder rausgeschmissen worden, weil ich tausend Vorschläge habe was man alles besser machen könnte wahrscheinlich und den allen auf die Ketten gehe.

00:13:21: Aber wenn man sagt ja auch Innovation wird nicht in der Politik gemacht sondern in der Wirtschaft und dann können wir das ja noch weiter spinnen und sagen und dann vielleicht auch gerade in den jungen innovativen Unternehmen die auch nicht durch eine Shareholder Struktur blockiert werden?

00:13:36: Ja das ist korrekt.

00:13:37: also wir sind Inhaber geführt, das sind wir auch sehr stolz drauf.

00:13:41: Wir wissen dass uns das vielleicht auch an irgendeiner Stelle nicht in die Lage versetzt alles zu tun was wir uns auch wünschen.

00:13:49: also das ist natürlich eine Limitierung aber es ist eben so wenn man insbesondere strategische Investoren hat dann ist man natürlich auch in einer Phase wo man gewisse Wege gehen muss oder auch gemeinsam entscheiden muss Und das kann natürlich auch ein anderer Weg sein, als den man ohne Investoren führen würde.

00:14:13: Gut!

00:14:14: Das ist ja jetzt eine Momentaufnahme.

00:14:15: also ich denke ihr habt große Pläne.

00:14:17: aber sagt einfach jetzt nochmal hier hast du jetzt noch mal die Gelegenheit in zwei bis drei Sätzen zu erklären was URG genau macht damit wir jetzt auch einmal alle Hörerinnen mitnehmen weil das Unternehmen hat schon eine sehr spannende Geschichte in den letzten Jahren erlebt.

00:14:33: Ja, United Robotics Group ist ein europäisches Robotikunternehmen-Inhaber geführt.

00:14:40: Wir haben uns sehr stark fast ausschließlich auf das Dienste Gesundheitsbereich fokussiert.

00:14:48: Wir bieten Service Robotik an um Probleme zu lösen die dadurch bedingt sind dass eben der Fachkräftemangel zunimmt aber auch nicht nur der Fachkraftemangel sondern auch der Arbeitskraftemangel.

00:15:02: Wir unterstützen Krankenhäuser, Gesundheitszentren dabei, Robotik einzuführen in Bereiche die ihnen ansonsten gar nicht möglich wären mehr anzubieten.

00:15:14: Beispiele, die ich nennen möchte sind Nachtschichten.

00:15:17: Die nicht mehr besetzt werden können.

00:15:18: Da kann Roboter ganz tollen Einfluss haben.

00:15:21: Es gibt aber auch Projekte mit dem humanoiden Roboter.

00:15:25: Ich gehe jetzt gleich schon ein bisschen weiter wo es eben um das soziale die soziale Interaktion geht und Auch da fehlen Menschen.

00:15:34: also immer wenn Menschen fehlen denken wir dass wir technologisch unterstützen können.

00:15:39: Ganz wichtig Wir wollen nicht ersetzen wir wollen unterstützen.

00:15:42: Vor allen Dingen denke ich, ich bin ja selber auch examinierte Krankenschwester.

00:15:46: Weißt du vielleicht?

00:15:47: Und

00:15:48: ich

00:15:49: bin noch in einer Familie, in der ganz viel im Health Care Bereich gearbeitet wird und es sind tatsächlich einfach viele Tätigkeiten die gar nicht in den Kompetenzbereich von so gut ausgebildeten Fach... Kräften gehören.

00:16:04: und wenn das natürlich auch durch Roboter teilweise gekavert werden kann.

00:16:08: Ich sage nur Laufwege, vielleicht auch Sortieren, Lagerbestände also der Betrieb von solchen Stationen und sei es nur irgendwie eine Bettwäsche abholen und einsortieren und solche Sachen oder was auch immer Essen austeilen weil ich bin ja auch ein ganz großer Verfechter davon dass wir diese absolute menschliche Empathie und die Fähigkeit die wir haben im Menschen auch durch Trost beim Heilungsprozess zu begleiten, ja das Letzte ist was eigentlich ersetzt werden sollte.

00:16:38: Also lieber eine Verlagerung von Tätigkeiten die sowieso keiner machen will weil sie zu schwer, zu gefährlich oder zu fummelig sind würde ich jetzt mal sagen.

00:16:46: also einfach unglaubliche Zeitkosten und nur so eine Fließbandgeschichte sind.

00:16:51: Ja wir sagen immer repetitive monotone Aufgaben.

00:16:54: Das ist eigentlich der richtige Ansatzpunkt für Robotik und KI.

00:17:00: Wir erleben ja gerade einen richtigen Hype, also wenn man sich auch die Börsenbewegung anguckt.

00:17:05: Da wird ja auch ganz viel Hoffnung in dieses Segment gesteckt.

00:17:09: Also Mitte Juli hat ja Tesla Earnings zahlen.

00:17:11: Die haben ja auch ein Roboter am Start wo auch ganz genau geguckt wird.

00:17:16: Wird die Fantasie da bedient?

00:17:17: Es wirkt sich unmittelbar auf den Aktienkurs aus.

00:17:21: ist das ein nachhaltiger Trend und wenn Ja oder Nein welche Rolle spielt aus deiner Sicht da die Politik?

00:17:27: Ja, das ist ein nachhaltiger Trend.

00:17:30: Der aber im Grunde auf der Basis sein soll dass es eben auch Use Cases gibt oder es muss einen Bedarf dafür geben.

00:17:39: also wir suchen noch use cases für die die Robotik auch eingesetzt werden kann und das ist momentan ja für zumindest die humanoid robotik noch ein bisschen zu früh.

00:17:50: Deswegen ist da noch sehr viel Hype in diesem Segment, das wird sich aber im Laufe der nächsten Jahre natürlich ändern.

00:17:58: Und ansonsten ist es eben so dass wir sehen ja in der Industrie spielt Robotik auf jeden Fall eine große Rolle und warum soll das Gesundheitssystem nicht auch davon partizipieren?

00:18:09: Das heißt aus meiner Sicht ist das nicht nur Hype sondern es ist absolut ein Trend der nachhaltig ist und der auch gefördert werden muss dafür werben mit bestimmten, ja ich sage mal Forderungen bei der Politik.

00:18:25: Denn vergleichsweise sind wir natürlich gegenüber USA und China hier eigentlich ein Entwicklungsland.

00:18:32: Wir sind zwar alle sehr gut ausgebildet.

00:18:36: Ich glaube aufgrund der großen Sparte der Automobilindustrie gibt es auch hier sehr viel Robotik.

00:18:42: Gut ausgebilde ist das Personal in dieser Richtung aber dass jetzt umzumünsten in Zukunft rechtige Branchen.

00:18:49: Das können wir über politische Entscheidungen natürlich deutlich beschleunigen, müssen wir auch und da gibt es ganz viele Unternehmen inklusive uns die am Start sind ja also ich glaube das ist ein nachhaltiger Trend der gefördert werden muss und der auch zumindest in zarten Pflanzen jetzt seit einem halben dreiviertel Jahr von der Politik viel deutlicher wahrgenommen wird.

00:19:14: Wir bewegen uns natürlich in Europa insbesondere auch in einem quasi ja Bermudadreieck von gesetzlichen Regelungen, die ja insbesondere auch den Einsatz von humanoiden Robotern auch im Patientenkontakt unglaublich schwer machen.

00:19:29: Also DSGVO Datenschutz denn der AI-Act das sind ja wirklich auch große Hürden.

00:19:37: ist das aus deiner Sicht ein Made in Germany oder Made in Europe, Wettbewerbsvorteil auch auf dem globalen Markt.

00:19:44: Weil diese Fragen werden sich ja alle Märkte irgendwann stellen.

00:19:47: also man muss ja nur genug dystopische Science-Fiction Filme geguckt haben um zu sehen dass irgendwann auch die Welt versteht das man nicht alles Robotern erlauben darf und AI ist das auch ein quasi Wett bewerbsvorteil den du siehst weil Du bist ja auch für internationales Geschäft zuständig

00:20:04: Also sowohl als auch.

00:20:06: Wir haben Kunden, die suchen insbesondere europäische oder sogar deutsche Firmen als Lieferanten.

00:20:14: Also da wird schon nachgeschaut wer ist unser Lieferant?

00:20:17: Wo gehen die Daten hin?

00:20:19: wo werden Daten möglicherweise gespeichert?

00:20:22: diese Fragen gibt es.

00:20:24: im internationalen Vergleich ist das weniger wichtig.

00:20:28: Das heißt wir gehen jetzt nächste Woche auf den Kongress nach USA.

00:20:32: Da spielt das keine große Rolle, wenn gleich.

00:20:35: Ich mich da auch mit.

00:20:36: vor zwei Wochen habe ich mich mit der University of Washington unterhalten.

00:20:40: sie sehr viel in Seattle da also der Bundesstaat Washington die sich der in Seattle sehr viel mit AI und alle möglichen Themen beschäftigen Und wir haben es geschafft selbst in einer Amazon Cloud eine eigene eine eigene Cloud für sich einzurichten, sodass die Daten von Patienten ihre Universität nicht verlassen.

00:20:59: Also ich glaube auch in den USA sind sie geschult darauf dass eben Patientendaten sicher sein müssen vielleicht nicht so wie in Europa.

00:21:09: Aber dieses Thema ist gerade im medizinischen Bereich ein, glaube ich international wichtiges Thema und dem muss man sich natürlich auch annehmen.

00:21:18: ja also das ist es so.

00:21:21: wenn wir nach Asien gehen glaube ich ist das weniger der Fall.

00:21:24: da sieht man dass etwas lockerer.

00:21:26: Aber ich würde sagen, es ist sowohl als auch.

00:21:29: Es ist für uns ein Vorteil, ein deutsches Unternehmen im europäischen Kontext zu sein.

00:21:35: Aber wir denken auch das USA da vielleicht sogar in die also zumindest mal in den universitären Bereich, Krankenhausbereich in diese Richtung tendiert.

00:21:45: Ja ja, können wir uns mal genauer angucken?

00:21:47: Vielleicht gibt's da ja auch einen interessanten Case.

00:21:49: Du hast es ja selber schon angesprochen Japan und China.

00:21:53: Da Insgesamt die Nutzung, also die Systemrealität ist eine ganz andere.

00:22:00: Weil da findet halt auch einfach schon Robotik in der Gesundheitsversorgung statt.

00:22:04: Also ich muss ja nur diese Schlagzeilen über das Robotikkrankenhaus.

00:22:08: Das haben wir alle mitgekriegt.

00:22:09: Es ist eigentlich nur noch drei oder vier Fachkräfte gibt und zwanzig Roboter müsste mal gucken, wie sich das entwickelt hat.

00:22:15: Aber die haben natürlich auch ein Problem, dass größer ist als bei uns und zwar der demografische Wandel.

00:22:22: Das ist ja auch etwas wo ihr ja auch eure Argumentation herzieht, dass wir halt immer mehr Menschen haben werden, die pflegebedürftig sind, die vielleicht nicht in einem familiären Kontext versorgt werden.

00:22:34: Wenn wir das jetzt auch mal antizipieren für unser System über unsere Gesellschaft, dann müsste es ja bedeuten dass der Siegeszug den wir in Japan und China schon sehen.

00:22:43: In Deutschland auch genau so kommen wird.

00:22:45: also meine Einstellung dazu ist Ja Das wird zu kommen das muss sogar so kommen.

00:22:50: Es ist nicht nur die Es ist die demografische Veränderung in mehreren Bereichen.

00:22:56: Also das eine ist es gibt gerade in der Boomer Generation Jetzt mehr und mehr die in Rohstand gehen Und die sind ja alle noch super fit, also die fahren ja alle Fahrrad und sind sehr aktiv.

00:23:06: Aber irgendwo ist es ja zu erwarten dass es mehr Menschen gibt, die Pflege bedürfen.

00:23:12: Ja?

00:23:13: Und auf der anderen Seite gibt es nicht nur weniger junge Menschen sondern es gibt auch weniger junge.

00:23:23: Ja, es ist so ein Wettbewerb der Berufe sagen wir immer.

00:23:26: Der dann auch noch reinkommt.

00:23:28: Es übrigens auch ein interessantes Thema was man heute als junger Mensch sich denn für einen Zukunftstil im Berufswunsch setzt.

00:23:35: das ist eine ganz spannende Frage die ich finde.

00:23:39: aber nochmal zurück.

00:23:40: also es gibt immer weniger die das machen wollen und insofern ist die Frage welche Antworten findet die Politik darauf?

00:23:48: Und du sagtest es eben schon Innovation kommt dann aus der Industrie.

00:23:53: Wir sind so gut am Start, wir haben Technologiepartnerschaften mit universitären Häusern wo wir das entsprechend auch umsetzen.

00:24:02: aber am Ende des Tages geht es darum Lösungen zu schaffen und die Lösung müssen auch technologisch beantwortet werden.

00:24:11: Da bin ich sehr sicher und da können wir auch nach Japan mal schauen, was dort gemacht wurde und wie die Akzeptanz auf ein Robotik von älteren Menschen ist.

00:24:21: Das ist ja auch eine interessante Frage denn Akzeptant ist auch ein wichtiges Kriterium bei dieser Frage und die wird hoffentlich zumindest zunehmen.

00:24:32: Man hatte aber trotzdem das Gefühl, dass in der Politik gerade nicht die Weichen gestellt werden für eine Tür aufgemacht wird.

00:24:41: Um zum Beispiel auch mit Robotik im Gesundheitssystem wirklich Lücken schließen zu können.

00:24:47: oder hast du da einen anderen Eindruck?

00:24:49: Ich habe leider keinen anderen Eindruck.

00:24:52: Ich weiß nur, dass der Druck größer wird!

00:24:55: Ich weiß, dass der Druck größer wird und es gibt einzelne Pflänzchen wo man eben sieht.

00:25:00: Ja da gibt es Förderprogramme Da gibt es dann doch Initiativen von der Bundesregierung Bundeswirtschaftsministerium aber auch anderen Bereichen Wo eben Robotik Unternehmen wie wir auch eingeladen werden Auch in den Austausch zu gehen.

00:25:16: Das heißt wir können jetzt sagen Wir sehen's noch nicht.

00:25:20: Wir können aber genauso gut sagen Es findet ein Austauscht statt Und da darf man die Hoffnung nicht aufgeben.

00:25:26: Man muss immer, immer weiter bohren.

00:25:28: Gut!

00:25:28: Dann bohnen wir jetzt das Thema auch mal so richtig auf?

00:25:32: Ich würde ganz gerne mal so ein Implementierungs- Prozess mit dir durchgehen.

00:25:36: Also wir wollen ja nicht nur in diesen Pilotphasen stecken, sondern wir wollen tatsächlich auch richtige Einsatzbereiche mal auftun, in denen eure Roboter auch schon wichtiger Arbeit leisten, ob es jetzt noch ein Pilot ist oder nicht?

00:25:52: Ist eigentlich egal!

00:25:53: Ihr habt auf jeden Fall sehr spannende Cases wo ihr auch schon drüber berichten könnt und ich würde ganz gern anfangen.

00:26:03: Woran erkennst du im ersten Kontakt mit einem potenziellen Kunden, ob ein Haus, sagen wir mal jetzt langsamer Pflegeheim wirklich bereit für den Robotikalltag ist?

00:26:14: Das erkenne ich daran wenn sie mir ihre Umgebung zeigen.

00:26:19: Es ist sehr schwierig für jemanden einzuschätzen was ein Roboter heute schon kann.

00:26:23: Wir zeigen Videos, wir zeigen Beispiele von anderen Implementierungen und geben auch Use cases als Beispiel vor.

00:26:32: Ist das auf Mindset?

00:26:34: Also wenn du so die Leute da triffst oder na gut, wenn ihr schon Termin habt und dort sein dürft dann heißt es ja ist ja schon die erste Hürde genommen und dann hat man ja wahrscheinlich diesen Effekt des What?

00:26:45: Das hätte ich ja niemals gedacht was alles möglich ist.

00:26:50: Also ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass die Leute nicht neugierig sind.

00:26:54: Es gibt natürlich wenn wir auf Kongresse gehen dann heißt das oh der nimmt mir die Arbeit weg, das hab' ich auch gehört.

00:27:01: aber das wird dann in der Regel von irgendeinem Kollegen sofort dementiert.

00:27:05: also diesen Dialog brauchen wir fast gar nicht zu führen weil das in irgendeiner Form schon irgendwo in den Köpfen schwebt.

00:27:14: Also ich erkenne es immer dann, wenn wir natürlich vor Ort sind und man eben uns die Umgebung zeigt und sagt hier sieht so und so aus weil man eben auch möchte dass wir Beispiele für Use-Cases machen.

00:27:26: also in diese Use Cases Wir sagen dazu use cases Die entstehen gemeinsam Und eine Eröffnungsfrage ist immer was den Leuten am wenigsten Was machen sie am wenigstens gerne?

00:27:39: Ja Es sind manchmal ganz banale Dinge und die sind auch oftmals unterschiedlich.

00:27:47: von Haus zu Haus.

00:27:48: Es ist nie standardisiert und dann sagen wir, in dem Fall kann der Roboter schon dieses machen.

00:27:54: In jedem Fall kann er das machen.

00:27:56: Würde es Ihnen schon helfen wenn ein Serviceroboter das Wasser aus der Küche abholt und in den jeweiligen Zimmern macht bringt?

00:28:04: Würde sie ihnen helfen, wenn der Robot die Türen öffnen könnte und dort reingehen könnte?

00:28:09: Welches Sicherheitsvorkehrung müssen wir treffen damit da niemand sonst reingeht?

00:28:13: also wir stellen einfach Fragen Und dann stellt man fest, dass eben ganz viele Dinge schon heute möglich sind.

00:28:20: Bettentransport also was wir nicht machen?

00:28:24: Oh ja!

00:28:24: Das habe ich auch noch gemacht.

00:28:26: in Kellerfahrt zweimal richtig unheimlich durch drei irgendwie Gänge gehen und dann irgendwelche mit plastikbezogenen Betten beim Aufzug durch die Gegend fahren irre.

00:28:37: Ja das ist interessant weil wir schieben Keine Betten mit Patienten, da gehen wir immer noch von aus dass das ein Mensch machen soll weil wir dann natürlich auch mehr Daten noch sammeln wollen.

00:28:48: Aber wir schieben Betten ohne Patienten und das ist etwas das scheint bei vielen Leuten gibt es einen Strahlen aufs Gesicht.

00:28:58: ja das finden sie toll.

00:28:59: also weil sie das natürlich, wie du auch sagst nicht unbedingt gerne machen.

00:29:04: Und dann die Kombination der Roboter.

00:29:07: oder zwei Roboter heben das Bett an, schieben es dann in Aufzug, fahren es dann irgendwo hin auf einen dezentralen Platz.

00:29:13: Das sind so Dinge, dass kann sich vorher bevor wir dort vor Ort sind kaum jemand vorstellen, dass das heute schon möglich ist.

00:29:20: und wenn wir diese Gespräche führen, dann stellt man fest, dass immer mehr Ideen kommen.

00:29:25: Es kommen immer mehr ideen

00:29:26: aber es ist nicht irgendeine technische Voraussetzungen nötig oder die Häuser dürfen nicht zu alt sein.

00:29:33: Oder wo du dann gleich erkennst, nee das wird hier niemals funktionieren?

00:29:38: Ja das kann schon passieren wenn Aufzug zu alt ist.

00:29:41: da gibt es schon.

00:29:42: Limitierung will ich gar nicht verschweigen.

00:29:44: Das nehmen wir dann auf, können wir auch technisch beantworten.

00:29:48: aber es gibt vieles was auch schon möglich ist.

00:29:50: nachrüsten von Türen die sich automatisch öffnen auf den Signal.

00:29:55: also diese Dinge sind alle möglich um dem Roboter eben auch seinen Arbeitsumfeld zu gestalten denn man darf nicht vergessen das wurde alles für den Menschen konzipiert und nicht für den Roboter.

00:30:07: Also wenn man da einfach mal in die Zukunft schaut Wir haben auch Gespräche mit Architekten die sich heute schon überlegen, wie muss ein Haus aussehen?

00:30:17: Ein Pflegeheim.

00:30:18: Ein Labor.

00:30:19: Ein Krankenhaus.

00:30:20: Wenn zukünftig mehr Roboter fahren würden, wie müsste das dann ausgestattet sein?

00:30:25: und heute ist eben diese Situation Wir lernen dem Roboter was der Mensch macht.

00:30:32: Das kann er nie so gut wie es der Mensch machen würde.

00:30:35: aber wir lernen.

00:30:36: Wir lernen nach, was der Mensch machen würde.

00:30:39: Nach vorne gerichtet stellt man sich natürlich vor dass die Infrastruktur auf den Roboter ausgerichtet ist und dann wird das auch alles noch eleganter würde ich mal sagen.

00:30:49: Ich möchte auch gerne einmal das Thema Kosten ansprechen Korrigier mich gerne aber soweit ich das verstehe werden ja die Kosten nicht von den Versicherungen und Kassen übernommen, also für den Einsatz eines Roboters.

00:31:03: Also selbst wenn er mit dem Patienten was macht außer sei es nur etwas vorlesen oder Wasser bringen oder was auch immer das ist dann ja eine reine Investition des Krankenhausträgers beziehungsweise des Betrebers eines Pflegeheims.

00:31:18: wie argumentiert ihr auch diese Kostenthematik?

00:31:22: Weil das sind ja sicherlich im fünfstelligen Bereich so mittlere Beträge würde ich jetzt mal sagen Kannst dir vielleicht auch noch mal eine Einordnung geben.

00:31:30: und wie argumentiert ihr, dass sich diese Investition lohnt?

00:31:33: Weil da liegen ja die Taler jetzt auch nicht auf dem Boden.

00:31:37: bei denen würde ich mal schätzen.

00:31:38: Ja das ist richtig!

00:31:40: Das ist richtig.

00:31:41: also die Investition muss von den Trägern natürlich getragen werden.

00:31:46: Das heißt wir haben nicht nur diesen Akzeptanz Thema was ich eben beschrieben habe sondern wir haben dann im weiteren Verlauf auch ein kaufmännisches Gespräch Und wir bieten da Geschäftsmodelle an, nicht nur den Roboter zu erwerben sondern ihn auch zum Mieten.

00:32:02: Das ist auch eine Möglichkeit um das Ganze ein bisschen entspannter auch laufen zu lassen.

00:32:08: aber am Ende des Tages ist es natürlich eine Investition die gegen gerechnet wird und so einen Roboter kann bis zur siebentausend Stunden im Jahr leisten wenn er vierundzwanzig Sieben da tätig ist und verglichen mit einer Arbeitskraft sind das natürlich deutlich mehr.

00:32:24: Eine Arbeitskraft, da rechnet man so ca.

00:32:26: siebenhundert, tausend, achthundert Stunden im Jahr.

00:32:30: Und dann stellt sich einfach immer nur die Frage wie oft ist der Roboter ungenutzt?

00:32:44: Und natürlich freuen wir uns auch, wenn ihr den Podcast weiter empfehlt.

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00:33:07: Also an dem Beispiel von eben, wenn eben solche Use Cases identifiziert werden.

00:33:13: dann stellt man es sehr schnell fest dass nach der Implementierung der Roboter wahrscheinlich eine Zeit nicht genutzt irgendwo verharrt.

00:33:21: Entweder Lederkörde oder macht Pause, also wie auch immer.

00:33:28: und dann denkt man sich mit so einem Operl, da braucht ja keine Pause, der könnte doch eigentlich auch in der Zeit noch was machen.

00:33:34: Und dann kommen immer mehr Ideen, wir gehen oft in Phasen vor.

00:33:40: Phase eins ist das, was einem spontan einfällt und irgendwann kommen Ideen wie der Roboter noch weiter genutzt werden kann.

00:33:46: Aber

00:33:46: es ist ja fast wie so ein Ausbildungsjob für den Roboter, dass er immer mehr dazu lernt.

00:33:51: aber einen Roboter kann mehrere oder vielfältige Dinge bearbeiten.

00:33:58: Also es ist nicht so wie ein Industrieroboter, der dann halt eigentlich nur eine Sache kann.

00:34:03: Das ist richtig!

00:34:04: Wollts festziehen und wieder neues Auto nach dem Motto.

00:34:07: Also das heißt ich kann den Roboter auch sagen du kannst Betten holen, du machst meine Laufwege und du räumst das Geschirr aus den Zimmern zum Beispiel?

00:34:16: Das ist korrekt.

00:34:16: Das könnte alles von einem Roboter gemacht werden.

00:34:21: Ob es dann so ist, muss man sehen.

00:34:23: Aber ja der Roboter würde Teile von den Aufgaben verschiedener Mitarbeitern übernehmen.

00:34:30: Denn nicht jeder Mitarbeiter macht nur diese Aufgabe.

00:34:33: Es ist auch nicht so dass die Mitarbeiter nur Betten schieben.

00:34:38: Naja aber in der Summe würde natürlich die Leute ... entlasten, also dass sie zum Beispiel nicht nach dem Essen austeilen dann nochmal eine ganz Geschirr einsammeln müssen und eventuell auch nicht so viel Aufwand haben mit Laufwegen.

00:34:53: Und das natürlich dann auch mehr Zeit bleibt erstmal um überhaupt mal wieder auf null zu kommen.

00:34:59: Also es darf man ja auch nicht vergessen viele Pflegekräfte sind hier einfach komplett überlastet.

00:35:04: Das natürlich erst einmal und dann hat das vielleicht auch andere Effekte, dass eben da nicht soviel Ausfallzeiten sind, dass die Leute nicht so oft krank sind dass einfach das System auch besser performt.

00:35:14: Ja, was hat dann auch die Qualität der Pflege verbessert?

00:35:18: Nicht so viele Fehler vielleicht auch nicht so viele Regressansprüche und und und.

00:35:21: Das sind ja auch noch ganz viele andere Aspekte.

00:35:23: Es geht ja nicht nur um vierundzwanzig sieben Schuften kann jetzt die Maschine so sondern strukturell.

00:35:31: Genau man schaut eben strukturell aber auf dieses Kaufmännische Gespräch nochmal zurückzukommen.

00:35:37: also man kann dann schon Rechnungen aufstellen.

00:35:40: es ist aber so und das muss ich auch sagen, wenn ein Haus gar nicht in diese Innovations... also ich sage jetzt Innovation natürlich würde man niemanden was absprechen.

00:35:51: Aber wenn eine Haus gar nie in diese Richtung denken möchte dann kann man da auch viel argumentieren und dann wird es sicherlich immer Gegenargumente geben.

00:36:00: Aber wir stellen eben fest dass da auch viele dass nicht nur unter dem Aspekt sehen, sondern auch Mitarbeiter zu Friedenheit.

00:36:08: Also man ist dann ja auch in einem coolen Haus, man hat Robotik und Technologien dabei.

00:36:15: Auch alte Menschen sind oft erneugierig bei den Technologin.

00:36:21: Man hat gewisse andere Komponenten, die nicht nur kaufmanisch sind, sondern Mitarbeiter zufriedenheit – das hat einen gewissen Wert!

00:36:31: absoluten Recruiting Argument auch, würde ich sagen.

00:36:34: Weil das erzählt man natürlich auch gerne in was für einer coolen Einrichtung man arbeitet.

00:36:39: Gehen wir mal ins Detail.

00:36:41: also Ich würde jetzt.

00:36:42: als Träger eines Pflegeheims habe ich mich jetzt entschieden, ich investiere jetzt in ein Logistikroboter.

00:36:49: Was müssen für Maßnahmen ergriffen werden?

00:36:52: Also was macht ihr dann wenn ihr jetzt einen Sale gemacht habt?

00:36:55: Also wir gehen mit einem Team rein, wir schauen uns das Projekt an.

00:36:59: Je nachdem wie umfangreich das ist machen wir ein Projektplan.

00:37:04: Wir schauen an was die Infrastruktur ist.

00:37:06: Haben wir entsprechende WLAN Voraussetzungen?

00:37:10: Mit welchen Maßnahmen müssen wir noch zusätzlich reingehen?

00:37:14: Muss er durch Türen gehen?

00:37:15: muss er irgendwelche aufzugefahren?

00:37:18: gibt es öffentliche Bereiche, wo eben Dinge die der Roboter transportiert auch verschlossen sein müssen.

00:37:24: Dann ist der Robota eben anders auszustatten als wenn jetzt einfach nur ein... Ich sag mal, ein Regal ist wo man einfach was drauf stellt.

00:37:34: Wir bieten auch Robotik an die eben verschlossen ist, wo man mit dem RFID Chip dann einfach den Schublade öffnen kann.

00:37:41: Wir schauen uns an gibt es da schwere Gewichte zu geben?

00:37:45: Also wir haben Liftroboter die bis zu sechshundert Kilo auch heben können und dann an verschiedene Orte transportieren können.

00:37:54: Das sind dann Dinge, die ja auch Materialwirtschaft, das ist auch so ein Thema.

00:37:58: Meinen jemand muss ja Dinge auch von A nach B transportieren und wenn es eine Wasserkiste ist oder irgendwelche Dinge also das schauen wir uns an?

00:38:06: Oder Bettwäsche

00:38:09: Das

00:38:10: ist echt der Hammer.

00:38:10: Also was ich dafür Rollwagen hin und her geschoben habe, witzig dass sich mich da so dran erinnere.

00:38:15: Ich hab natürlich auch andere interessante Sachen gemacht.

00:38:18: aber also interessante Sachen Ja,

00:38:20: aber es gibt eben diese Dinge.

00:38:21: Also der Roboter fährt unter den Rollwagen, hebt ihn an und fährt einfach mit dem Rollwagen irgendwo hin wo er dann hingefahren werden soll und stellt's dort ab.

00:38:29: Das ist schon mal oftmals hilfreich.

00:38:32: Und unser Team geht dann in dieses Haus und implementiert und integriert das in dem Haus.

00:38:38: Dann geht es darum.

00:38:40: Es ist natürlich gut, wenn sich jemand im Haus für die Robotik verantwortlich zeichnet.

00:38:45: Also wir schauen dann immer wer ist.

00:38:48: Robotik Afin?

00:38:49: Wer könnte unser Robotik-Champion werden?

00:38:52: Dem geben wir dann immer noch ein bisschen mehr Informationen und Schulen noch etwas tiefer.

00:38:57: Oh da hätte ich auch Lust!

00:38:59: Falls ihr mal so einen Head of Robotik in einem Haus braucht, könnt ihr mich gerne fragen.

00:39:03: Ja also ich glaube... Ich habe mir eben schon einmal gesagt, dass man muss sich überlegen wie sich auch verändert.

00:39:09: Ich glaube, da gibt es neue Jobs in der Richtung die es so vermutlich jetzt noch nicht gibt und andere Jobs sind eben dann weniger.

00:39:17: also ich denke das wird sich ein bisschen verschieben.

00:39:21: aber Robotik ist sicherlich ein Thema was im Alltag mehr und mehr zunimmt und dann gibt's sicherlich auch Jobs die dann solche Sachen nach sich ziehen.

00:39:32: Also wir suchen immer Robotik auf viele Menschen auch als sozusagen unser Know-how Träger vor Ort dann noch mit ausbilden.

00:39:40: Ja und auch so ein bisschen Ambassador im Haus selbst, also muss ja immer noch ganz viel darüber geredet und erklärt und auch positiv weitergetragen werden.

00:39:51: So dieses Trustbuilding ist glaube ich auch wichtiger Punkt.

00:39:55: Aber welche Bereiche aus einem Haus müssen dann dabei sein und committed sein?

00:40:00: Also die Pflegedienstleitung wahrscheinlich oder die Heimleitung doch bestimmt genauso wie der Robotterschampion, weil wenn die euch da einfach so machen lassen und irgendwann seid ihr weg und der Roboter steht, dann passiert ja gar nichts!

00:40:13: Dann geht es ja immer darum, wie wird der Roboter denn angeleitet?

00:40:17: Also hat er seine eigene sozusagen Route die er immer wieder macht.

00:40:22: Wir haben Call Me Buttons das heißt man kann den Roboter rufen und man kann ihn auch an bestimmte Orte schicken.

00:40:29: also die Frage ist immer Wie würde dann vor Ort eingesetzt?

00:40:32: Das kann ein bisschen unterschiedlich sein.

00:40:34: in Laboren beispielsweise kriegt er von der IT die Aufträge also da wird der roboter direkt der EDV sozusagen mit Aufträgen versorgt, die ihr dann selbstständig umsetzt.

00:40:46: Aber der holt sie nicht ab?

00:40:48: Da braucht er noch einen Kollegen Roboter!

00:40:50: Ja, wir haben auch Roboter, die gemeinsam arbeiten.

00:40:56: Das heißt ein Roboter kann die Proben beispielsweise auf der Station abholen Und der andere Roboter könnte sie übernehmen.

00:41:03: Das ist ein Einzelfell schon umgesetzt, aber in der Regel bringt jemand beim Labor die Proben immer noch irgendwo an einem bestimmten Ort und übergibt es da.

00:41:13: ja also das ist schon noch ein Thema.

00:41:15: Aber jetzt auf den Punkt.

00:41:17: Ja wir setzen das dann so um und Dann haben wir natürlich einen Service dem wir anbieten falls das gewünscht ist, aber eine Regel ist das gewinnt Und wir können uns dann wie am Beispiel vom Labor auch über Remote Service auf den Roboter drauf schalten, wenn irgendein Thema sein sollte.

00:41:36: Ich kann mir vorstellen, dass es ja auch wichtig ist das für die Anwender.

00:41:41: Die Interaktion mit dem Roboter so intuitiv wie möglich ist?

00:41:45: Wie kann man sich das vorstellen?

00:41:46: Ist das sowieso eine Gaming Oberfläche oder gibt es irgendwie?

00:41:50: muss man da noch spezielle Devices haben?

00:41:52: Oder wie macht ihr das?

00:41:54: zum Beispiel die Pflegekraft mit dem Robot kommuniziert und ihm sagt was er tun soll?

00:41:59: Ja also die Interaktionen ist ganz wichtig.

00:42:02: Also auch, dass er empathisch wirkt.

00:42:06: Wir haben beispielsweise immer ein Gesicht, welches der Roboter hat.

00:42:10: Der bekommt dann auch oft einen Namen und dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten mit dem Roboter zu interagieren.

00:42:17: Und ich denke, der zukunftsrichtigste momentan ist der Voicebot dass man sich mit ihm unterhält.

00:42:23: ja also das ist glaube ich die intuitivste Möglichkeit, dem Roboter mitzuteilen was zu tun ist.

00:42:31: Da stehen wir noch ein bisschen in der ich würde mal sagen das es so ein bisschen jetzt die Phasen des gerade sehr gut funktionsfähig wird vor.

00:42:41: also grad bei den LLMs also large language Modellen die da zugrunde liegen.

00:42:46: Die sind in den letzten Wochen bis Monaten ja deutlich besser geworden.

00:42:51: Ja Es ist irre.

00:42:53: Ja, also das muss ich auch wirklich sagen Ich bin ja jetzt so ein halbes Jahr im Sabatical gewesen und von Januar bis Jetzt Und habe jetzt gerade ein paar KI-Tas gemacht.

00:43:03: und habst du gedacht Wahnsinn, was ich auch für so ein Learning Schritt gemacht habe.

00:43:09: Einfach durch das Intuitive benutzen, was jetzt gar keine Skills von mir erforderlich gemacht hat, sondern weil die Modelle so viel besser geworden sind.

00:43:17: Also ich war total begeistert!

00:43:18: Ich habe gedacht, ich könnte gleich noch ein halbes Jahr Urlaub machen.

00:43:22: Oh ja... Auch für andere Dinge aber dafür auch.

00:43:25: Ja, also es muss intuitiv sein und ich glaube die Zukunft liegt im Boyspot.

00:43:32: Aber aktuell liegt sie natürlich auch in der Bedieneroberfläche, die spielerisch sein sollte, die einfach ist.

00:43:40: Und ja, ich glaube da haben wir eben mit den Augen auf die man trippt und ihm dann eben über kurze Befehle was es mitgeben kann, kann man das ganz gut gestalten jetzt!

00:43:52: Das hört sich ja sehr intuitiv an.

00:43:54: Wie reagieren denn die Mitarbeiter so grundsätzlich auf die Roboterunterstützung?

00:44:00: Hast du da ein paar interessante Quotes, Geschichten wo du sagst das war lustig also du sagtest grad die kriegen hier auch immer einen Namen.

00:44:08: Ja Also meine Roboter in meinem Haus haben auch Namen

00:44:11: Die haben alle Namen.

00:44:14: Also es gibt so wirklich nette Geschichten.

00:44:17: Manchmal machen die eine ganze Ausschreibung für den Namen und am Ende heißt er dann Robbie oder er hat irgendwelche anderen, also Namen bekommen sie fast alle.

00:44:30: in der Regel sind's männliche Namen wir haben eine Barbara.

00:44:34: Also das ist schon dann eine Ausnahme, aber bei der Regel sind es männliche Namen.

00:44:38: Das finde ich eigentlich ganz gut weil das jetzt nicht irgendwie Frauen diskriminieren.

00:44:44: Aber ich will ein Beispiel nennen April Scherz dieses Jahr.

00:44:47: ne?

00:44:47: Wir hatten im Inselspital Bern die haben da auch einen Video zugemacht.

00:44:51: Die haben den Roboter angeleitet dass er mit ihnen eine bewegte Pause macht.

00:44:56: Und ja, der Roboter hat dann alle aufgerufen im Labor zum Pausenplatz zu kommen und hat dann eben mit seinem Arm bestimmte Bewegungen gemacht, die die Menschen danach machen mussten.

00:45:08: Es war natürlich mit dem Augenzwinkern lustig.

00:45:11: gemeint ist auch jetzt am ersten April dann veröffentlicht worden.

00:45:15: aber diese Idee muss man erst mal haben so was zu machen und darauf ein Video zu bringen.

00:45:20: Ja gut!

00:45:21: Das hat bestimmt auch viel Positives Feedback für die Institution dann gebracht.

00:45:26: Ja, und ein anderes Beispiel ist das tatsächlich in der Nachtschicht, auch im Labor, dass der Roboter so entlastet oder am Tag so entrastet, dass diese Person eben sagt ich kann morgens in Ruhe meine Kinder zum Kindergarten bringen.

00:45:46: Ja, am Tag die Möglichkeit dann also da zu arbeiten.

00:45:50: Aber man hat eben durch die Robotik einen Arbeitstag, der planbar ist und das war etwas was vorher nicht der Fall war.

00:45:58: Also durch die Robotik ist eine Planbarkeit für das Familienleben entstanden und das finde ich ganz süß.

00:46:04: Diese Aussage find' ich so wertvoll!

00:46:07: Denn diese Menschen, die müssen ja irgendwie auch... Jeder muss seinen Alltag durchplanen.

00:46:16: Und wenn durch die Arbeit Unplanbarkeit entsteht, dann entsteht gleichzeitig gewisse Demotivation und

00:46:24: absolut vereinigen weil es gerade bei Notfalllabor-Geschichten Da ist dann ja auch niemand und sagt, hallo hier Stech-Uhr.

00:46:33: Ich habe Feierabend!

00:46:34: Und wenn man natürlich da noch so ein sympathischen Roboterkollegen hat der für einen einspringt, ist es natürlich auch ein gutes Gefühl und überhaupt auch mehr Working Power zu haben.

00:46:47: Richtig.

00:46:48: Auf der CES-Sächsundzwanzig habt ihr euren humanoiden Roboter Jumi vorgestellt?

00:46:54: Ja

00:46:55: Das ist ja tatsächlich ein Companion der Pflegekräfte, der soll ja auch direkt am Patienten arbeiten.

00:47:02: Wo können denn diese humanoiden Roboter deiner Ansicht nach auch tatsächlich im Patientenkontakt jetzt und in Zukunft tätig werden?

00:47:12: Also fallen dir da so gewisse Sachen ein.

00:47:15: also ich mein als Wassertrinken erinnern und mit dem Glas Wasser durch die Gegend fahren ist zwar auch sehr wichtig für die Gesundheit und Genesung aber Das ist ja so no-brainer.

00:47:25: Gibt es da noch weitere Szenarien?

00:47:28: Ja, also wir trainieren momentan, dass der Roboter einen gestürzten Menschen erkennen kann, ihn ansprechen kann und dann gegebenenfalls auch ein Notruf absetzen kann.

00:47:37: Das sind diese Dinge.

00:47:39: Dann haben wir die Option über die Kamerafunktion.

00:47:42: Da gibt's mittlerweile schon richtig coole Gadgets.

00:47:45: Da kann man über die Kamerafunktion schon am Gesicht erkennen.

00:47:52: Also wie gesagt als App.

00:47:53: dann darauf kann man erkennen, wie der Blutdruck ist.

00:47:56: Wie die Sättigung, die Sauerstoff-Sättigung Biomarker Erfassung und diese Themen kann man sich vorstellen, dass die in einer Notaufnahme im Krankenhaus eine Rolle spielen.

00:48:09: Da waren wir jetzt kürzlich auch auf einer Messe der EZEM.

00:48:12: Das sind die der Kongress der Notfallmediziner haben sehr viel Input da bekommen.

00:48:17: Ja ich kann mir auch vorstellen das ist tatsächlich vielleicht ein Roboter durch die Wartezele in so einer Notfallaufnahme fährt weil es sind ja ganz oft Leute, die ganz lange warten müssen und teilweise ja auch dann dekompensieren während sie warten.

00:48:34: Und einfach da aufpasst und Verschlechterung dann auch dokumentiert.

00:48:39: Das wäre ja auch lebensrichtig für die Menschen, die dorthin gehen.

00:48:43: Ich habe gerade jetzt so ein Fall gehört dass eine Frau einen akuten Herzinfarkt hatte weil sie in der Triage einfach übersehen wurde.

00:48:51: Ja, also solche Beispiele da kann Robotik helfen.

00:48:54: Da gibt es auch interessante... Das gibt's schon!

00:48:59: Also ich würde nicht sagen das gibt es schon.

00:49:02: Diese Woche durfte ich mit der Charité sprechen.

00:49:05: Die haben Robotik da tatsächlich als Humanoiden in einer Probe mal auf Akzeptanz geprüft, auch geschaut was kann er schon leisten?

00:49:15: Also gerade in der Dokumentation oder auch in der Übergabe an dem Arzt könnte die Robotik natürlich schon erste allgemeine Zusammenfassung geben und das ist, ich sage mal es ist Zukunftsmusik aber dauert nicht mehr zu lange.

00:49:31: Also das, denke ich wird auch in der nächsten absehbaren Zeit absolut umgesetzt werden können.

00:49:38: Wie lange dauert es noch?

00:49:39: Die humanoide Robotik hat ein... also ich fange mal anders an.

00:49:44: Warum muss ein Roboter laufen?

00:49:47: Der muss laufen weil er einen Umfeld hat wo gegebenenfalls Stufen sind ja.

00:49:51: Er muss irgendwelche Dinge übersteigen können.

00:49:55: Ansonsten kann er durchaus rollen.

00:49:58: Von daher, der Unterschied bei Laufen und Rollen ist einfach ein Sicherheitsaspekt.

00:50:03: Die rollenden Roboter können schon deutlich besser autonom fahren als die laufenden Robota.

00:50:09: Das muss ich erst noch verbessern.

00:50:11: also ein laufender Roboter darf kein Sicherheitsrisiko sein und er darf nicht im Weg rumstehen insbesondere im Krankenhaus sondern er muss dann helfen.

00:50:20: Er muss am Eingang stehen und muss die Leute begrüßen oder irgendwelche sinnhaften Dinge machen kann schon noch einen Moment dauern.

00:50:28: Also man geht da in der Robotik von aus, dass das durchaus noch zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen kann, bis ein humanuider Roboter sicher autonom laufen kann und auch diese Dinge übernehmen

00:50:42: kann.".

00:50:43: Aber das verstehe ich nicht!

00:50:44: Das wäre doch eigentlich so'n Entwicklungsschritt den man auch erst mal so'nn bisschen ... springen könnte, weil ich verstehe das mit dem Laufen.

00:50:52: Aber ich sehe ja auch zum Beispiel mein ganz banal, meinen Staubsaugerroboter.

00:50:57: der kann auch so kleine Absätze bearbeiten.

00:51:01: Mini-Stufen schafft er auch.

00:51:04: und wenn ich mir jetzt mein Lieblingsszenario die Gesichtserkennung in der Notfallaufnahme.

00:51:10: da habe ich mich jetzt fest gebissen dran.

00:51:12: Kerstin, es merkst du?

00:51:14: Das reicht ja, wenn der darum rollt!

00:51:16: Ja, der muss nicht laufen.

00:51:18: Der muss wollen!

00:51:19: Das ist also ein Punkt... Aber du hast mich ja speziell auf den humanoiden Roboter, auf der Zest gefragt.

00:51:24: Also wenn man das dem humanoiden Roboter beibringen will, glaube ich kann es noch einen Moment in Anspruch nehmen?

00:51:31: Dann hat er aber den Vorteil dass er nicht nur im Krankenhaus sein kann sondern er kann sich auch im häuslichen Bereich bewegen weil das ist ja was jeder will ein Spielmaschine ausräumen etc.

00:51:42: Das ist ja eigentlich ein großes Ziel bei dieser Sache und im häueslichen Umfeld sind nun mal Stufen und da hilft ein rollender Roboter nur, dann wenn er eben diese kleine Funktion hat dass er gewisse Kanten und so weiter überrollen kann.

00:51:57: das kann man bis zum gewissen Maße auch machen aber nicht komplett.

00:52:01: Ja also da ist es so ein Aspekt dabei und wenn man aber diesen Anspruch nicht hat, dass er laufen muss, dann glaube ich geht's natürlich viel schneller.

00:52:09: Aber ich kann mir vorstellen, dass moderne Pflegeheime es werden ja auch immer neue gebaut.

00:52:14: Also wir haben da ja auch so'n Generationenwechsel und eine Evolution die sind hier alle barrierefrei.

00:52:20: Korrekt!

00:52:21: Geh jetzt mal von aus weil sonst könnte man ja nicht mehr im Rollator durch die Gegend fahren.

00:52:25: Ja

00:52:25: das ist korrekt.

00:52:26: also du merkst schon Ich bin ganz ungeduldig.

00:52:29: Mir wäre noch nicht mein Start-up schnell genug glaube ich gerade.

00:52:32: Ich sehe ja immer diese Magic in den Sachen.

00:52:37: aber Noch mal die Frage, brauchen wir dann überhaupt humanoide Robotik in der Versorgung oder reichen mobile spezialisierte Roboter meistens sogar aus?

00:52:48: Also meine persönliche Meinung ist sie reichen aus.

00:52:51: Aber cooler ist es um humanoiden zu haben.

00:52:54: Das ist eigentlich das Ziel eines jeden Technologieunternehmens und wenn man sich das anschaut wie die Menschen auf humanoid robot reagieren da gibt's gar keinen Ausweg.

00:53:06: Das will doch jeder haben.

00:53:08: Absolut, ich war jetzt letztes Jahr in China und habe da auch schon viel Robotik gesehen.

00:53:14: Da werden Hunde gebaut und auch ganz viel Service-Roboter.

00:53:20: Und irgendwie schaffen die das dann doch immer.

00:53:23: so.

00:53:23: ein Lächeln auf das Gesicht der Menschen zu zaubern?

00:53:27: Auch wenn es einen Salto macht oder so... Das ist wie ein Publikumsmagnet!

00:53:31: Daran sehe ich diese Chance.

00:53:33: dass die Menschen ja auch immer für Neues zu gewinnen waren.

00:53:38: Wenn wir nicht so das Narrativ zu sehr in die Richtung, was du ja schon gesagt hast, Arbeitsplätze fallen weg?

00:53:44: Das haben wir ja im Moment so stark in den Medien.

00:53:46: Die AI Robotik sind ja so die Angstgegner der arbeitslosen oder die Befürchten keine Arbeit mehr zu haben.

00:53:54: Dieses Narrativ wird entgegend des vorhandenen demografischen Trends weiter gefüttert Und ich glaube, da müssen wir ganz viel auch diese Geschichten hier erzählen.

00:54:06: Was kannst du denn berichten?

00:54:07: Was steigert die Akzeptanz von Robotik noch weiter in der also im unternehmerischen pflegerischen industriellen Einsatz?

00:54:17: wie muss denn so ein Roboter sein?

00:54:19: Wir sagen immer Robotic AI Humanity.

00:54:23: Also wir versuchen diesen Aspekt der Empathie immer mit reinzubringen, Cute Design also man muss ihn nett anschauen können er muss freundlich sein das ist so.

00:54:34: die Akzeptanz Das ist ein wichtiger Aspekt dabei.

00:54:37: des Design spielt eine Rolle.

00:54:40: Der Roboter darf nicht so transformermäßig ausschauen sondern er sollte net anzuschauen sein.

00:54:46: auch dass es so einen Punkt.

00:54:48: Wir haben auch Kürzlich ein Roboter im Krankenhausbück gehabt hat, dann hat jemand gesagt oh da hab ich.

00:54:54: also wir haben einen kleineren Roboter der ist in eins dreißig.

00:54:57: auch das hilft den der Akzeptanz.

00:54:59: Wenn man einem Roboter begegnet ja ein wieder siebzig-achtzig großes kann das auch schon wieder anders sein Und der bekam gleich einen Kittel angezogen.

00:55:08: Also man hat, es gab kleine Kittel für ... Ich weiß nicht, was die haben da irgendwie so?

00:55:14: Für Schulklassen irgendwie immer so Workshops habe ich den Eindruck, da kommen mal Schulklassens und dann gab's kleine Kitteln und dann wurde geschaut welcher Kittel passt ihm und er hatte ja plötzlich ein Kittel an.

00:55:24: also dieses das Design spielt eine Rolle ob man sich wirklich mit ihm austauschen kann.

00:55:29: also wird der Voiceboard die Stimme Man muss da gewisse... Es sollte schon... eine gewisse, das fühlt einfach zu einer Akzeptanz wenn es in die Richtung designt ist.

00:55:40: Das hilft sehr.

00:55:41: Es geht ja auch immer um das Thema Vertrauen.

00:55:43: Schafft ihr das für Innovationen?

00:55:45: Also ihr seid ja auch ein Unternehmen was absolut an der Spitze der Innovationsangebote für Pflegeheime steht würde ich mal sagen.

00:55:53: also es gibt hier auch viele andere tolle Innovation aber so einen Roboter der ist natürlich auch sehr starker Eingriff in den organisatorischen Prozesse.

00:56:02: Wie schafft DS da als Unternehmen auch Vertrauen aufzubauen für euer Produkt und für euch selbst?

00:56:08: Also wir klären unsere Geschichte, wo wir herkommen.

00:56:12: Es hilft das man weiß was Robotik im industriellen Umfeld leisten kann.

00:56:18: es hilft auch dass man eben von unserem Beider Background dann würde ich jetzt mein Partner Wasim Saidi an der Stelle auch noch mit Anbringen und Mein Background aus der Medizintechnik wenn man das eben Vorträgt, was unsere Unternehmensphilosophie und die Idee ist.

00:56:37: Und dann am Ende auch das Umsetzen.

00:56:41: also ich habe es am Anfang gesagt machen wir wollen nur krasser und man muss einfach einen Weg finden auch mal kleinere Projekte umzusetzen oder ein Projekt direkt umzusetzen und dann zu sagen, das funktioniert jetzt gut.

00:56:58: Was kann der nächste Schritt sein?

00:57:00: Also wir gehen meistens in Faces.

00:57:02: Wir sagen Phase eins ist dass was der Roboter jetzt direkt machen kann.

00:57:07: Das haben wir schon x mal umgesetzt.

00:57:10: Das empfehlen wir hier auch.

00:57:12: also das hilft dann auch die spürbare Entlastung klar wird und immer dem Austausch bleiben.

00:57:20: Kommunikation ist ein ganz wichtiges Element dabei.

00:57:23: Ja, Grüße gehen raus an Wasim!

00:57:25: Und natürlich auch du ihr seid ja auch wirklich sehr sichtbar und aktiv was Kommunikations für die Sache angeht.

00:57:32: Ich will jetzt noch mal eure beiden Referenzprojekte nennen.

00:57:35: Die verlinken wir auch nochmal im Detail in den Shownutz.

00:57:38: das ist einmal Inselspital Bern.

00:57:40: Ich glaube, da habt ihr ein sehr automatisiertes Labor geschaffen mit eurem Roboter U-Lab Mobile im laufenden Betrieb.

00:57:48: Also es ist auch schon im System und nicht im Kopf.

00:57:52: Und es gibt auch eine Partnerschaft mit Kern.

00:57:55: katholische Einrichtungen Ruhrgebiet erste Anwendungsfälle in St Barbara Hospital Gladbeck sogenannte Stark Lab, das ist glaube ich Nachtarbeit im Labor richtig?

00:58:05: Das ist richtig.

00:58:06: Richtig genau da wird voll automatisiert durch die Robotik die Nachtschicht aufrechterhalten und dadurch auch die ja einfach.

00:58:17: auch das Haus wird dadurch gestärkt in seiner Dienstleistung als Patientenversorger

00:58:25: Kann man dann auch von anderen umliegenden Krankenhäusern da schnell mal eine Blutprobe hinschicken nachts, wenn das selber nicht im eigenen Haus passieren

00:58:35: kann?

00:58:36: Das ist aber genau der Aspekt, der eben eigentlich nicht gemacht werden sollte oder was eigentlich das Ziel ist.

00:58:43: ist es eben solche Häuser eigenständig bleiben und nicht die Proben mit einem Taxi von A nach B transportieren können müssen?

00:58:52: Ich meinte, das ist auch umgekehrt.

00:58:53: Also dass die anderen Häuser neidisch auf Gladbeck schauen und denken so oh!

00:58:59: Die haben wenigstens ein voll zwei Stunden Nachtbetrieb Und wir können das hier gerade nicht machen.

00:59:04: Wir schicken das da mal hin Da, wo der Roboter arbeitet.

00:59:08: Das ist möglich?

00:59:09: Ja das ist absolut nötig ja!

00:59:11: Super.

00:59:11: also wir werden nochmal versuchen ein bisschen Infos zu den beiden Partnerschaften und Referenzprojekten in den Shownots auch zu verlinken.

00:59:18: dann können dass die Hörerinnen und Hörern auch da noch mal nachlesen.

00:59:22: Und ich würde dich jetzt ganz gerne noch einmal in die Zukunft blicken lassen Wann wird ein komplett unbemanter und autonomer Betrieb von Laboren- und Gesundheitseinrichtungen realistisch?

00:59:32: oder ist es überhaupt realistische?

00:59:36: Absolut realistisch.

00:59:38: Sag mal eine Jahreszahl?

00:59:40: Ich würde also all diese Dinge wie Materialwirtschaft oder noch die ganzen Dinge, die da auch automatisiert werden müssen... Also ich glaube das könnte noch drei Jahre dauern oder drei bis vier Jahre so in die großen Ordnung würde ich denken.

00:59:55: Cool, ja das ist auch in Ordnung für mich absoluter ungedurts Mensch.

01:00:01: Ganz herzlichen Dank Kerstin für diesen Einblick in die Implementierung von Robotern in Klinik und Pflegeeinrichtung Und ich nehme jetzt mal hier.

01:00:11: somit wir sind eigentlich gar nicht mehr so weit davon entfernt dass es auch normal sein könnte, dass in einem Krankenhaus Roboter im Patienten Kontakt und in den Versorgungsstrukturen auch aktiv sind.

01:00:23: Und man durchaus auch im Fahrstuhl mal einen Roboter trifft wie das ja auch teilweise ein Hotel schon ist.

01:00:29: also Die Zeit ist reif und ich fand es auch total spannend, dass du noch mal erklärt hast.

01:00:34: Dass die Large Language Modelle also die AI-Modelle, die ja auch die Interaktion und das Anlernen von humanoiden Robotern so viel leichter machen sich auch so exponentiell verbessern, dass wir da wirklich auf einem drastischen Entwicklungskurs sind.

01:00:49: Also die Lernkurve zeigt ganz steil nach oben Und ja, ich würde sagen wir beide tun einfach alles dafür.

01:00:57: Dass das Narrativ der Innovation im Gesundheitswesen einfach positiv konstruktiv und mit einem gewissen Spur Optimismus auch weiter erzählt wird.

01:01:08: In diesem Sinne danke ich dir ganz herzlich!

01:01:10: Liebe Grüße aus Hamburg, liebe Kerstin Wagner.

01:01:13: Ganz herzlichen Dank, Lieber Andrea.

01:01:15: Das waren mir eine Freude.

01:01:17: Übrigens – dieser Podcast ist eine Produktion von The Medical Network.

01:01:21: Wir verschaffen digitalen Innovationen in der Gesundheitswirtschaft Gehör.

01:01:26: Willst du das auch?

01:01:27: Dann freuen wir uns über Likes, Shares und eine Bewertung bei iTunes!

01:01:32: Noch mehr spannende Folgen findest Du auf unserer Website www.themedicalnetwork.de.

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