#147: Absage an die Delegations-Medizin

Shownotes

Delegationsmedizin als Lösung für den Ärztemangel? Judith Ebel, Gründerin von SuperNurse, hält dagegen: Pflege ist kein Reparaturkit für eine überlastete Ärzteschaft – und selbst dramatisch unterbesetzt. Ein ehrliches Gespräch über Vorbehaltsaufgaben, Fortbildungsmuffel und 14.000 Quizfragen, die das Lernen wieder in den Flow bringen.

SHOWNOTES ZU DIESER FOLGE

- [The Medical Network im Web](https://themedicalnetwork.de/podcast/)
- [Andrea Buzzi auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/andrea-buzzi1809/)
- [SuperNurse im Web](Webseite https://www.supernurse.de/)
- [Judith Ebel auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/judith-ebel/)
- [Qualitätsprüfungs-Richtlinien](https://md-bund.de/richtlinien-publikationen/richtlinien/grundlagen-fuer-begutachtungen-und-qualitaetspruefungen/qualitaetspruefungen.html)
- [Care for Innovation im Web](https://www.careforinnovation.com/)

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00:00:00: Und am Ende des Tages sagen immer alle, oh Frau Ibel das war total toll.

00:00:03: Morgen mache ich alles anders und dann hab' ich mal so gedacht ok, um übermorgen schlägt es vergessen zu.

00:00:07: Wie schaffe ich das denn?

00:00:08: Das ist ein bisschen den Köffenlaub!

00:00:09: Das war erstmal der Aufschlag für die Sklonners.

00:00:12: Willkommen bei

00:00:13: eHealth

00:00:14: Pioneers.

00:00:15: Wir verschaffen digitalen Innovationen in der Gesundheitswirtschaft.

00:00:19: Gehör mit Andrea Buzzi.

00:00:23: Moin Oliver wie geht's uns denn heute?

00:00:27: Moin Andreas gut gehts uns?

00:00:29: Oliver Ich glaube, ich muss doch noch wieder viel mehr bei dir und The Medical Network arbeiten.

00:00:35: Weil ich kann nicht mehr als Krankenschwester tätig sein ist mir jetzt aufgefallen.

00:00:40: Warum kannst du das nicht?

00:00:41: Das

00:00:41: lernt man doch nicht.

00:00:41: Ich bin einfach inkompetent!

00:00:44: Ich hatte ja wirklich ein sehr krasses Erlebnis auf der Demäa – jetzt gerade in Berlin – und zwar habe ich mir die Pflegesoftware von Apenio angeguckt.

00:00:54: Ich habe festgestellt, das ist eine so unglaublichen Wissenszuwachs und eine Professionalität gibt im Pflegebereich.

00:01:02: Die auch sehr intensiv dokumentiert werden muss.

00:01:05: Es gibt so richtig Pflegekonzepte

00:01:07: usw.,

00:01:08: die auf Indikationen sich beziehen.

00:01:11: Und ich musste dann leider feststellen dass ich nicht entgegen meiner bisherigen Meinung einfach mal wieder in ein Krankenhaus spazieren kann um als Supernuss zu arbeiten sondern dass ich da einfach unglaublich viele fachliche Lücken habe und das wir da unglaublich professionell geworden sind in den letzten.

00:01:29: Das ist ja sicherlich schon mehr als fünf Jahre her, dass du als Krankenschwester gearbeitet hast und in sofern finde ich es ehrlich gesagt aber auch ganz beruhigend und auch schön zu sehen wie viel sich da getan hat.

00:01:42: Ich kenne auch neben dir noch weitere examinierte Krankenschwestern und habe dann einen hohen Respekt vor diesem Beruf und sehe auch was da geleistet wird.

00:01:51: und insofern find ichs auch schön wenn mit der Professionalisierung nicht nur einen Wissenszuwachs, sondern vielleicht auch ein Zuwachs an Wertschätzung.

00:02:02: Genau da arbeiten wir dran und dafür gibt es auch diesen Podcast unter anderem.

00:02:07: was mir aber aufgefallen ist das ist vor allen Dingen ein sehr regulierter Bereich der sehr stark von einer massiven Dokumentationspflicht einfach auch

00:02:16: beherrscht

00:02:17: wird Weswegen es ja auch diese ganzen Software-as-a-Serviceprodukte braucht.

00:02:22: und am Ende des Tages die Maßnahmen dann doch, die sind, die ich auch noch gelernt habe.

00:02:28: Zum Beispiel klassische Mobilisation postoperativ – das könnte ich dann auch wieder aber ich könnte den Weg dahin nicht mehr finden krasserweise!

00:02:35: Aber Wissensmanagement im Bereich Pflege ist natürlich absolut wichtig, um auch diese Standards zu erfüllen und es den Menschen auch maximal gut gehen zu lassen in einer Situation, in der sie auch auf Hilfe angewiesen sind.

00:02:49: Und darüber habe ich mit der Judith Ebel gesprochen, die ein digitales Wissensmanagement für Krankenschwestern und Krankenpfleger oder Pflegefachkräfte muss man ja glaube ich inzwischen sagen geschaffen hat Da im Prinzip auch nochmal ganz deutlich eine Lanze bricht für die Fachkompetenz der Pflegekräfte und sagt, wir haben die Aufgabe wie das Wohlbefinden des Patienten und der Patientin zu sichern.

00:03:20: Und was ich auch sehr interessant fand als ich mit ihr über Delegationspflege gesprochen habe oder Delegation Medizin, Entschuldigung dass sie gesagt hat Wir sind auch nicht genug Wir wollen, dass den Ärzten nicht geben.

00:03:33: Unsere wenigen guten Menschen die in der Pflege arbeiten das fand ich hat sie ja vollkommen recht.

00:03:39: Hat sich durchaus so erreicht und ich finde sie hat eben insgesamt ganz spannende Sachen gesagt unter anderem dass sie diese pflegeberufe eben nicht als handlange berufe ansieht sondern eben auch als halbberufer was definitiv stimmt.

00:03:54: Sie

00:03:54: formuliert ja gleichzeitig auch, welche Aufgaben und welche wichtigen und relevanten Aufgaben Pflegeberufe heute erfüllen.

00:04:02: Das ist Bedarf einschätzen, Maßnahmen planen, dokumentieren, interdisziplinär arbeiten und evaluieren – ich finde das ist endlich gesagt eine ganze Menge!

00:04:12: Und das Ganze finde ich ja nicht abstrakt statt sondern am Kantonwett.

00:04:16: Ja und es geht natürlich um die Gesundheit der Mensch und da können natürlich auch bei Unterlassung ziemlich viele Fehler und Schäden entstehen.

00:04:25: Also würde ich mal einfach sagen, geben wir jetzt mal der Judith Ebel, der Super Nurse die Bühne!

00:04:30: Und ich sage einfach nur ganz herzlich willkommen Judith Ebble Gründerin von Super Nurse der Lernwelt.

00:04:37: Hallo und ja schön dass ich da sein darf.

00:04:39: Grüße nach Hamburg

00:04:40: Liebe Judith.

00:04:41: normalerweise würde jetzt an dieser Stelle ein Quiz kommen was sich dir stelle unser Fakt oder Fantasie Quiz.

00:04:48: aber diesmal würde ich das gerne umdrehen weil du hast du ja Supernuss gegründet und Supernüs ist ja eine Lern-App für Fachpersonal in der Pflege.

00:04:59: Und ich würde ganz gern, dass du mir mal random eine Frage aus eurer App stellt, weil ich bin hier auch examinierte Krankenschwester durfte man damals noch sagen.

00:05:10: Mal sehen was ich noch abrufen kann.

00:05:12: das ist jetzt schon fast dreißig Jahre her also mach's bitte nicht zu schwer!

00:05:17: Aber wie man sehr spannende einstieg, sehr schön.

00:05:19: Wie war Andrea?

00:05:20: Und welcome!

00:05:21: Ich bin Kinderklarin und Schwester so hieß das damals nämlich tatsächlich auch.

00:05:25: Mir fällt dann jetzt gerade eine Frage ein aus unseren sixty-fache Themen, die wir investieren haben.

00:05:32: Die lautet – und das ist sicherlich auch unabhängig davon, aus welchem Fachbereich man ursprünglich mal kamen – was denn wohl der Kieferkontrollgriff im Kontext Erhalt und Förderung der Mundgesundheit sagen könnte?

00:05:46: Oh,

00:05:46: da gibt's ein Kieferkontrollgriff?

00:05:49: Genau.

00:05:50: Wozu der dient?

00:05:51: Ach so!

00:05:51: Wozu... wozu er

00:05:53: dient?!

00:05:56: weiß ich nicht.

00:05:56: Schließmechanik, also es ist irgendwie harmonisch.

00:06:00: auf und zu geht das Kiefergelenk oder?

00:06:03: Schon nah dran!

00:06:04: Also die richtige Antwort wäre aus vier Antworten.

00:06:07: der Kiefernkontrollgriff dient der Führung des Unterkiefers und im weiteren Verlauf vielleicht noch mal so als Hintergrund für Menschen, die vielleicht ein bisschen Schwierigkeiten haben den Mund oft zu öffnen, also Menschen mit Demenz oder beispielsweise Kinder- oder menschliche Beeinträchtigung.

00:06:22: bei dieser Kiefferkontrollegriff Ein ganz hilfreicher Griff, um sanft und trotzdem behutsam den Kiefer zu öffnen.

00:06:30: Und den Unterkiefern zu führen.

00:06:32: Cool!

00:06:33: Na ja so schlecht war ich gar nicht.

00:06:35: Ich bin der Meinung das Pflegefachkräfte Examinierte wirklich eine hervorragende Ausbildung genossen haben schon immer, dass wir alle wirklich top ausgebildet sind.

00:06:45: aber da kommen wir jetzt gleich drauf.

00:06:46: Du bist ja Super Nurse.

00:06:49: Was bedeutet der Begriff Super Nurse für dich persönlich?

00:06:54: Hört sich ja so ein bisschen an wie Superman, woman.

00:06:57: Ja superwoman genau!

00:06:59: Ja tatsächlich werde ich ganz häufig seit zehn Jahren gibt es ja die Super Nurse inzwischen.

00:07:05: Werd' ich als ach da kommt die Super nurse getitelt.

00:07:08: Das mag ich eigentlich ehrlicherweise gar nicht so gerne.

00:07:10: Ich würde das voll cool

00:07:12: finden.

00:07:14: Ja, also ich bin ja auch von Hause aus.

00:07:16: So sagt man so schön gesundheits- und Kinderfangschwester.

00:07:18: Damals ist das Kinderfangenschwester.

00:07:20: und als ich mir vor zehn Jahren überlegt habe dass ich eine App oder einen Lernen, eine Lernmethodik entwickeln möchte aber dann stand natürlich die Frage im Raum welchen Namen gibt man dem Kind?

00:07:33: Und dann sind wir gestartet mit einem Arbeitssitzel und der war Sponners und dann sind sie irgendwie ein bisschen weiter in uns gegangen.

00:07:41: dann A. keine bessere Idee gehabt für einen Namen und B. haben wir gedacht, mit den Menschen in der Pflege sind Homies Super Nurses und Nurses ist ja eben auch ein genderunabhängiger Begriff und somit haben wir nur noch geprüft ob unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege tatsächlich diesen Begriff auf verstehen auf Anhieb und dem war so.

00:08:00: Und dann haben wir beschlossen, okay, dann nehmen wir den.

00:08:02: Das behalten wir einfach mal.

00:08:03: Ja krass!

00:08:04: Also an dieser Stelle vielleicht hat irgendjemand der Zuhörerinnen einen Statistik wie viele Arbeitstitel von kreativen Content am Ende der finale Titel bleiben?

00:08:18: Weil ich habe das schon jetzt so oft gehört.

00:08:21: mir ist es selber auch schon genauso gegangen bei meinem Magazin Clutch.

00:08:24: Das war auch eigentlich eher so ein Arbeitszitel und dann ist es dabei geblieben.

00:08:29: Und wir haben einfach drumherum eine Geschichte erzählt.

00:08:32: Was denkst du grundsätzlich über die Qualifikationen und die Ausbildung von Pflegefachkräften in Deutschland?

00:08:42: Grundsätzlich denke ich, dass wir eine Profession sind, die eine durchaus über die Jahrzehnte gute Ausbildung genießen konnte.

00:08:53: Seit zwanzigzwanzig haben wir ja nun die generalistische Ausbildung.

00:08:58: Ich bin überzeugend, dass das der richtige Schritt ist

00:09:01: also Kinderkrankenpflege und Erwachsen krankenpflege zusammen

00:09:05: Genau.

00:09:06: Also früher gab es ja, also vor zwanzig-zwanzig gab's ja im Prinzip die drei Richtungen.

00:09:10: Das nannte man auch dann gerne die große Krankenpflege das ist wahrscheinlich das was du gemacht hast mit Krankenschwässer als Abschluss.

00:09:17: Dann gab sie kleine Krankenpflege das waren die Kinderkartenschwestern und dann kam ja etwas später noch die Sparte der Altenpflege.

00:09:24: Und seit zwanzich-zwannzig haben wir ja tatsächlich die generalistische Ausbildung und ich glaube dass wir eigentlich grundsätzlich eine gute Ausbildungsgrundlage damit haben.

00:09:36: Bei der Generalistik muss man sich einfach darüber im Klaren sein, dass es nach den drei Jahren eben nicht zu Ende ist so wie ich finde auch nach unseren Abschlüssen auch da das Lernen ja nicht zu ende ist.

00:09:49: also lebenslanges Lernen ist schon etwas was mich... Wo ich so denke, das braucht's immer.

00:09:53: Und ich konnte nie meine Kolleginnen und Kollegen verstehen die gesagt haben nach der Ausbildung jetzt verbrenne ich alle Bücher... ...und jetzt ist ja fertig mit dem Lernen sondern da geht es eigentlich jetzt so richtig los und ich glaube, dass brauchen wir auch.

00:10:05: diese Überzeugung muss man auch weiter tragen und auch weiter

00:10:07: leben.".

00:10:08: Was sich ja jetzt gelernt habe in Vorbereitung auf dieses Podcast-Interview, das ist ja auch eine Weiterbildungspflicht gibt, hab' ich mir noch mal ein bisschen angeguckt.

00:10:18: Das sind ja acht Stunden im Jahr und die werden ganz oft für Hygiene, Arbeitsschutz.

00:10:25: Und das dritte habe ich jetzt vergessen, Prozessoptimierung oder so genutzt und da habe ich gedacht naja also was sollen das wirklich fachlich bringen?

00:10:34: Also das kann man auch gleich lassen!

00:10:36: Also eine Brandschutzaufklärung muss sich hier mit meinen Mitarbeitern machen und das sind Büroleute.

00:10:42: Ja, das ist tatsächlich eine sehr verkürzte Form die du gerade darstellt.

00:10:45: Also generell erst mal haben wir mit unserem Berufsabschluss die Verpflichtung uns immer auf dem aktuellen Anerkanntenstand des Wissens zu bewegen.

00:10:56: Das heißt also sobald ich meine Berufsauszeichnung oder mein Abschluss in der Tasche habe, habe ich per Gesetz die Ver Pflichtung mich immer aktuell zu halten und da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten dies zu tun.

00:11:10: Es gibt dann den Bereich der Fortbildung und du hattest angesprochen, der Weiterbildung.

00:11:16: Und die Weiterbildungsverordnung ist natürlich eine ganz andere als ein Fortbildungs-Verordnung, wobei wir die Fortbildung ja noch gar nicht in allen Bundesländern zum Beispiel durch die Pflegekammer reglementiert haben.

00:11:29: es gibt aber weiter Bildungs Verordnungen inzwischen und die sagen beispielsweise, da kommen vielleicht diese acht Stunden auch her.

00:11:37: Dass du jährlich acht Stunden aufweisen musst wenn du oder sechzehn Stunden beispielsweise eine Betreuungskraft bis vierundzwanzig Stunden, wenn du eine Praxisanleitung bist, acht Stunden beim Thema Wundexpertin.

00:11:49: also da gibt es diese festgesetzten Zeiten.

00:11:52: ansonsten haben wir noch relativ wenig Regelwerk außer dass Weiterbildungen natürlich definiert sind über ursprünglich mal mehrere hundert Stunden meistens in der Grundausbildung und dann zettelt man da oben drauf, dann so ein Refresher eigentlich drauf.

00:12:07: Und das Thema Fortbildung, das obliegt eigentlich muss man ganz klar sagen jedem Einzelnen aus unserer Profession Träger.

00:12:14: Nee, jeden Menschen, der diesen Buben verlernt hat.

00:12:18: Oh!

00:12:19: Und wie ist da die Bereitschaft?

00:12:20: Gibt es dazu Statistiken?

00:12:22: Habt ihr euch die damals bestimmt angeguckt als E-Supernerve?

00:12:25: Gelaunched hab die App.

00:12:28: Das liegt ja schon ein paar Jahre zurück, generell kann man sagen ich bin halb in Niederländerin und beispielsweise in den Niederlanden ist die Eigenverantwortung sich tatsächlich auf dem aktuellen Stand des Wissens zu halten eine deutlich andere und höhere.

00:12:44: da wird das beispielsweise nicht an den Arbeitgeber delegiert.

00:12:47: so auch naja du sagst du mal für mich dafür dass ich mich obwoford bilden kann.

00:12:52: Also war ja jetzt auch mein erster Gedanke, dass es die Träger organisieren müssen.

00:12:58: Wird ja auch oft so wahrgenommen also das mache ich als Unternehmerin auch, dass sich meinen Mitarbeitern Weiterbildung anbiete und diese bezahle und das ganz oft halt von mir ausgelöst wird und selten von meinen Mitarbetern weil es natürlich auch immer schwer ist, aus dem Alltag herauszubrechen und sich dann auch die Zeit für sich selber zu nehmen.

00:13:21: Deswegen nochmal die Frage wie groß ist die Bereitschaft?

00:13:25: Also aus meiner Sicht und Erfahrung ist sie intrinsisch motiviert nicht besonders hoch erstmalen.

00:13:31: Weil natürlich die Rahmenbedingungen unter den Pflegenden heute auch arbeiten häufig sehr eng gezogen sind.

00:13:39: Das heißt der Arbeitgeber übernimmt hier ganz bewusst auch natürlich ein Stück weit die Steuerung.

00:13:45: Auch vor dem Hintergrund, dass er seine Pflegequalität in seiner Einrichtung beispielsweise nachweisen muss bzw.

00:13:53: dort geprüft wird wie diese ist.

00:13:55: Natürlich auch ein Interesse daran, das er seinen Mitarbeitenden gut

00:13:58: fortbildet.".

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00:14:29: Ich würde sagen, die intrinsische Motivation ist eben wie gesagt durch verschiedene Rahmenbedingungen manchmal ein bisschen schwierig.

00:14:36: Und ich würde mir wünschen dass unsere Kolleginnen und Kollegen ein bisschen intrinsisch motivierter wären tatsächlich noch Fachwissen aufzufrischen sich vielleicht intrinsisch aktiviert auch weiterzubilden bzw sofort zu bilden.

00:14:50: Es ist einfach kein Juhu-Thema.

00:14:52: Fortbildung ist kein Jukku-Themer.

00:14:55: Ja also schade aber Das ist ja jetzt nicht nur in der Pflege so, sondern ich glaube das gibt es in anderen Bereichen auch.

00:15:02: Wenn natürlich das Daily Business schon so intensiv ist und auch so herausfordernd ist manchmal auch dann ganz schwer aus der Perspektive von außen zu sagen Ich nehme jetzt mal die Zeit.

00:15:13: Ich möchte mich weiterentwickeln vielleicht geht's ja denn auch schneller oder ich werde besser.

00:15:18: soweit ich mich erinnere gibt es aber keine transparenten Qualitätsoffenlegungen von Pflege.

00:15:25: Das geht ja eher darum, ist alles in Ordnung oder werden grobe Pflegefähler gemacht?

00:15:29: Also die Motivation der Träger und der Arbeitgeber ist da auch glaube ich jetzt so mittel dadurch incentiviert.

00:15:37: richtig.

00:15:38: Ja, da muss man vielleicht ein bisschen unterscheiden in welchem Bereich der Pflege uns befinden.

00:15:42: Also im Krankenhaus ist das genauso wie du es gerade gesagt hast.

00:15:46: In der beispielsweise stationären Langzeitpflege und rechts auch ab Mitte des Jahres.

00:15:50: in der ambulanten Pflege folgen wir ja schon lange einer neueren also in der Ambulanten kommt es jetzt zum Sommer und in der stationären haben wir das seit dem Jahr Zwei-Tausen-Ninzen einer Qualitätsprüfrichtlinie die wiederum aber auch genau die Qualität tatsächlich auch transparent nach draußen bringen soll, sodass eben Menschen Angehörige die Pflege brauchen oder für ihre pflegebedürftigen Angehöhrigen Pflege bemütigen.

00:16:14: Auch eine gewisse Möglichkeit haben sich über die Pflegelqualität in einer Einrichtung zu informieren und deshalb gibt es da schon an den großen Weichenstellungen also Erhalt und Förderung der Mobilität beispielsweise Begleitung bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen und so weiter gibt es schon Möglichkeiten sich zu informieren, wo eben über diese offengelegten Informationen.

00:16:38: Und das kann man natürlich kätzlerisch fragen wer das denn jetzt macht?

00:16:44: ja?

00:16:45: Das ist immer eine Frage von Angebot und Nachfrage.

00:16:47: wenn ich in einem meinem Heimatort, wo ich gerne meinen Vater oder meine Mutter untergebracht hätte, wenn's da zwei Einrichtungen gibt dann frage ich mich immer, wie viele andere gucken denn wirklich dann und vergleichen diese Transparenzkriterien miteinander?

00:17:00: Oder sagen die, ich gehe da mal hin und gucke mal, wie die Stimmung in der Einrichtung ist.

00:17:04: Und wie es da liegt ja.

00:17:06: Ja also beides würde ich sagen.

00:17:09: Also Ich glaube mit der digitalen Kompetenz und mit dem Mit der Erwartung von Transparens was Informationen angeht und auch mit der Demokratisierung mit KI

00:17:18: usw.,

00:17:20: ist man ja wirklich auch Herr der Information zunehmend Und ich glaube, dass es auch die nachwachsende Generation von Menschen genauso macht.

00:17:28: Also ich bin jetzt fifty-fünfzig Gott bewahre meine Eltern sind total fit.

00:17:33: aber vielleicht kommt man ja irgendwann auch in so eine Situation.

00:17:36: Ich würde ja genau so vorgehen.

00:17:38: Kannst du noch mal kurz sagen Wann tritt diese Offenlegungspflicht der Qualität in Kraft oder seit wann gibt es das?

00:17:47: Weil das würde ich ganz gern verlinken hier auch in den Shownot

00:17:51: Also die Qualitätsprüfrichtlinie bei den Stadionern gibt es, man ist seit Jahrzehnte und neunzehn, wenn ich nicht ganz irre.

00:17:57: Und für die ambulante Pflegewürdes gab es irgendwie bisher noch die alte Qualitätenprüfrechtlinien und damit das jetzt auch erstens siebten, sechsundzwanzig die neue QPA geben.

00:18:07: Die unterscheidet eben in der Fragestellung nicht nur nach Jahr und Nein, also wird etwas erfüllt oder nicht erfüllen.

00:18:13: Sondern in welchem Maß wird es erfüllt?

00:18:15: Und die Vergleichbarkeit nachher... Also ich kann's jetzt an den stationären Boot festmachen, dass man dann einfach sehen kann ist diese Einrichtungen in diesem Unterpunkt weit über dem Durchschnitt unter dem Durchsschnitt aller anderen Pflegeeinrichtungen Deutschland so wird das sozusagen aufgehoben.

00:18:32: Ich finde das ein total positives Zeichen, weil es auf jeden Fall auch einen Schub für Qualität geben wird.

00:18:37: Insofern find ich das toll was ich gerade von dir gelernt habe.

00:18:41: wir haben ja schon über die Ausbildung von Pflegefachkräften gesprochen.

00:18:46: Es gibt in anderen Ländern andere Beispiele wo Pflegefachkräfte viel stärker Die hiesige ärztliche Aufgaben mit einbezogen werden oder die auch übernehmen können, also in Amerika und in der Schweiz.

00:19:01: Also ich weiß noch damals als ich Nurse war, also aktive Nurse da wollten dann alle ambitionierten Schwestern und Pfleger in die Schweiz wenn man da einfach auch viel autarker arbeiten konnte auf einem anderen Niveau.

00:19:14: aber Ich habe auch noch Essen ausgetragen und Betten gemacht.

00:19:17: das macht man ja hoffentlich heute auch nicht mehr als examinierte pflegekraft.

00:19:21: Aber Wie siehst du das auch im Kontext mit dem ganzen Thema Ärztemange, Delegationsmedizin?

00:19:30: Also erst mal vielleicht ein ersten Teil der Frage.

00:19:33: Warum ist es in anderen Ländern anders?

00:19:36: und das liegt teilweise an den Systemen, aber natürlich kommt es aus der Art der Ausbildung heraus beispielsweise in die Niederlanden.

00:19:45: Das kann ich nun als halbe Niederländerin ganz gut Wiedergeben.

00:19:49: und weil wir auch mit der Supernurs in den Niederlanden tatsächlich sind, da gibt es einfach ganz viele selbstständig arbeitende Pflegefachpersonen.

00:19:57: Das heißt ich kann also als Pflegefachpersone du und Ich Wir könnten einfach sagen wir machen uns selbständig Und wir bieten unsere Dienste unserer Professionalität auf einem Markt an und rechnen das selber ab.

00:20:08: Könnte ich in Deutschland nicht machen?

00:20:11: Das gab es mal, also ja könnte man auch.

00:20:14: Aber da ist der Mut scheinbar, weil er verlässt unsere Brustkolleginnen und Kollegen doch sehr stark.

00:20:21: Also das in anderen Ländern halt viel stärker.

00:20:25: Dann gibt es natürlich andere Systeme in der Schweiz.

00:20:28: Ich habe mich auch damals für die Schweiz interessiert, weil ich dieses zwölf Stunden systemen so cool fand und dachte super!

00:20:35: Zwölf stunden arbeiten, zwölft stunden... frei und das mache ich dann extra am Stück.

00:20:39: Und dann habe ich aber auch einen längeren gesicherten Freiraum, beispielsweise.

00:20:43: Es gibt ja unterschiedliche

00:20:45: Strukturen,

00:20:46: Ideen oder Anreize die man dann sozusagen irgendwie in die Waagschale wirft.

00:20:50: Ich glaube mich hat damals gekickt dass die da ZVKs legen und so.

00:20:56: Cool,

00:20:57: das traue ich mir zu und ich traust mich mehr so als einem AIP-Lar.

00:21:01: Insofern gehe ich dahin und mache das also dass man sich richtig so weiter qualifizieren kann... Gut, ich habe im Universitätskrankenhaus hier in Eppendorf als Krankenschwester gearbeitet.

00:21:11: Da hat man ja eher auch schon sehr anspruchsvolle Arbeit.

00:21:14: aber nichtsdestotrotz weiß ich noch Ich fand das mit dem ZVK faszinierend.

00:21:19: Ja, das ist total interessant, dass du das sagst.

00:21:21: Ich fühle mich völlig angesprochen gerade weil... Also ich hab mich im Kinderkategorischen und Kinderintensivbereich dann weiterentwickelt, nachdem ich meine Ausbildung im Universitätsklinikum in Aachen absolviert habe und bin dann zum Deutschen Herzzentrum nach Berlin gegangen.

00:21:35: Und war dort auch getraut mit schwerstkranken Herzkindern, mit offenen Torachs, mit ZVK, mit Druckmessungen, mit Perfusoren, mit Catecholaminen usw.

00:21:46: Und damals habe ich auch gedacht, oh je das ist ja richtig.

00:21:49: Das ist Pflege, dass es so richtig auf Augenhöhe hand in Hand mit den Ärzten und wir retten hier leben.

00:21:55: Ja?

00:21:55: Das haben wir tatsächlich getan.

00:21:57: also das war auch so.

00:21:58: heute würde ich sagen Ist aber nicht unsere originäre Aufgabe als Pflegeprofession.

00:22:05: Die Aufgabe die wir haben ist den Pflegeprozess zu steuern auch festgehalten in der Gesetzgebung.

00:22:16: Wir haben Vorbehaltsaufgaben, die niemand anders außer wir in dieser Profession tun dürfen und das ist nämlich den Pflegeprozess zu steuern.

00:22:24: Und ich glaube darauf müssen wir uns immer wieder besinnen Auch wenn wir in teuren anderen Bereichen und ja Kliniken und Fachbereichen unterwegs sind dass wir immer wieder sagen okay das ist aber jetzt hier nicht die ärztliche Tätigkeit, die wir eigentlich übernehmen, die so cool

00:22:37: ist.

00:22:38: Sondern dass wir tatsächlich den Pflegeprozess einschätzen können.

00:22:41: Dass wir also die pflegerische Bedarfssituationen einschetzen und das wir planen welche Maßnahmen zu welchem Ziel führen sollen, dass wir diese auch gut dokumentieren interdisziplinär arbeiten, dass wird es evaluieren und immer wieder uns fragen okay passt das so im Pflege Prozess?

00:22:59: Und das ist eigentlich unsere Aufgabe.

00:23:09: Das bringt mich zum zweiten Teil der Frage.

00:23:11: nochmal kurz hier als Stichwort.

00:23:14: Ärzte Mangel... Und die zunehmende Verantwortung von Fachkräften und Ausgebildeten, Pflegefachkräften auch im Rahmen der Delegationsmedizin ärztliche Tätigkeiten zu übernehmen bzw.

00:23:28: eine Anamnese durchzuführen also Teilbereiche auch zu über nehmen.

00:23:32: was hältst du davon ist?

00:23:34: könnte das für dich auch eine Lösung unseres Problems sein?

00:23:38: Ärzte Mangel so wenig Ressourcen für die immer älter werdenden Menschen die so gerne zum Arzt gehen.

00:23:45: Naja, ich finde das ist zu kurz gegriffen.

00:23:47: Also wir haben ja nicht nur ein Ärzte-Mangel sondern auch einen massiven Mangel in unseren eigenen Reihen und es geht ja nicht darum sich sozusagen die Befugnisse so zuzuschuss dann dass der eine oder andere entlastet ist.

00:23:59: Sondern es geht tatsächlich darum zu schauen wer hat welche Befügnisse und wer kann diese aus seiner Profession heraus gut lösen?

00:24:08: Natürlich braucht's da Abgrenzungen und da sind wir auf dem Weg das tatsächlich in diesen einzelnen Gesetzen Jetzt auch abzubilden.

00:24:16: Also ich glaube, es geht nicht darum einfach die Arbeit von links nach rechts zu schaufeln sondern dass wir als Pflege auch wahrgenommen und auch ernst genommen werden in unserer Profession.

00:24:24: Wir sind eben kein handlanger Beruf sondern ein Heilberuf mit ganz klaren Aufgaben und ganz klar vorbehaltenen Aufgaben, und ganz klare Könnensbereichen.

00:24:33: Und auch Wissensbereiche.

00:24:35: Ich glaube da liegt ein bisschen der Hase im Pfeffer durch die unterschiedlichen, aber dann mache ich in nächstes Fass auch durch den unterschiedlichen Lobbyvereinigungen oder wo wir halt an welchen Tischen wir sitzen und in welchem wir nicht sitzen natürlich wieder so häufig zu kurz gesprungen, dann dargestellt wird.

00:24:51: Also ich glaube es geht letztendlich um eine gute Versorgungssicherheit für den Menschen der Versorgungs- sprich medizinische und aber auch pflegirische Versorgen benötigt.

00:25:00: und da ist es zu kurz gegriffen dass man einfach nur sagt naja die Ärzte brauchen irgendwie Unterstützung weil sie sind ja so wenig.

00:25:05: also wir sind auch dramatisch zu wenig

00:25:09: Judith, das ist ein total interessanter Punkt.

00:25:12: Und ich war immer so fasziniert von diesem Delegationsmedizin-Ansatz weil es eben auch technologisch unterstützt werden kann.

00:25:19: Es gibt ja inzwischen auch so viele Biomarker die man auch digital zum Beispiel erfassen kann und mir klang das irgendwie gerade als eine gute Lösung.

00:25:27: aber du hast vollkommen recht.

00:25:28: also es löst ja das Kernproblem nicht dass es einfach nicht genug Ressourcen gibt und finde es auch gut, dass wir nochmal über den Status noch mal zurück zu eurer Lern-App.

00:25:42: Bei den Ärzten gibt es ja das CME System, also da gibt es einen ganz klaren Fortbildungsprozessaufgabe.

00:25:50: Das muss man nachweisen und wir haben jetzt gerade auch am Anfang des Gesprächs gesagt bei vielen Pflegefachkräften ist es halt nicht diese intrinsische Motivation die halt das fördert dass man sich weiter bildet.

00:26:02: hältst du ein Ähnliches System wie für die Ärzteschaft, auch für die Pflege schafft sinnvoll.

00:26:09: Also es ist wirklich wie auch mal Piloten oder so das Flugstunden gibt, die man im Jahr machen muss sich weiterzubilden und sich nicht darauf verlässt dass derjenige, deren Examen irgendwann gemacht hat sagt ich bin immer auf der Höhe der Forschung weil das geht ja gar nicht wenn man einfach nur arbeitet kann ja nicht funktionieren.

00:26:29: Da würde ich vielleicht ein bisschen ausholen wollen, weil wir tatsächlich mit Supernerse mit der Lernwelt sind.

00:26:34: Wir inzwischen vor zehn Jahren haben wir mit dem Namen Quiz App angefangen und heute sind wir eine Lern-Welt genau eigentlich das Thema Wissensmanagement ein bisschen differenzierter betrachten.

00:26:44: In deiner Frage klang ja nun gerade an.

00:26:47: also wir fragen uns immer wer muss eigentlich was wissen?

00:26:50: Das ist die erste Frage.

00:26:51: aber die viel wichtigere Frage ist ja ob die Person auf Grundlage dieses WissENS auch handeln kann Und deshalb wird eigentlich das Thema Performance.

00:27:01: Also kann ich die Dinge tatsächlich noch viel, viel wichtiger werden in den nächsten Jahren?

00:27:07: Als die Frage habe ich einen Haken auf der Plattform weil irgendjemand sich ein Video angeschaut hat.

00:27:13: Sag mal so, du steigst ja am liebsten auch in den Flugzeug.

00:27:15: Wenn du in eins steigest wo du weißt der Pilot hat nicht nur seine Schule absolviert sondern er hat vielleicht auch einfach super viele Flugstunden schon.

00:27:23: oder wenn man sich entscheidet irgendwie sich einen Hüfte oder ein Knie operieren zu lassen würde man vermutlich auch nicht bei dem ganz blutjungen Operateur landen wollen der gerade die fünfte OP macht.

00:27:34: Nee ich möchte das gern vom Roboter machen lassen!

00:27:36: Ja genau das ist jetzt genau das andere Ende der Leiste dass wir uns fragen müssen, können es vielleicht durch KI gesteuert.

00:27:45: Da haben wir noch eine höhere Performance, wenn man das auch in Technik übersetzt.

00:27:49: Genau was möchte ich damit sagen?

00:27:51: Es geht nicht mehr darum sicherzustellen, dass jemand einmal im Jahr irgendwas gemacht hat oder sich angeschaut hat, sondern es geht darum kann er das noch?

00:27:59: und das ist das, was wir eben bei der Supernose ganz klar... nach vorne bringen.

00:28:04: Also wir haben das Thema Wissensmanagement sehen, wie eben nicht als Initiales lernen sondern als fortlaufende Wiederholung von Wissen Verknüpfungen.

00:28:14: was hat es mit mir und meiner Praxis zu tun?

00:28:16: Und im besten Fall auch dass ich unter Beweis stellen muss, dass sich diese entsprechende Handlung noch kann.

00:28:23: Das ist so das was uns unterscheidet von den ganz ganz klassischen anderen e-Learning Anbietern Was vielleicht noch ein ganz wichtiger USB ist, dass wir Qualifikationsorientiert unsere Inhalte anbieten.

00:28:35: Das heißt wenn man sich bei uns als Pflegefachassistent anmeldet dann bekommt man andere Inhalten beispielsweise zum Thema Schmerzmanagement als die Qualitätsbeauftragte.

00:28:47: Okay erzähle doch mal ein bisschen genauer wie ich als Pflegefachkraft eure Super Nurse App eure Lernplattform nutzen kann.

00:28:56: Also wie sieht das dann in der Praxis aus?

00:28:59: und vor allen Dingen, wie kriege ich die?

00:29:01: Kann ich mir die einfach im App Store runterladen?

00:29:03: also wer bezahlt das?

00:29:04: den ganzen Spaß wollte ich noch sagen Wie finanziert ihr euch?

00:29:07: Erzähl doch nochmal ein bisschen was über dich als Unternehmerin.

00:29:10: Die

00:29:10: Idee zur Supernuss ist erst mal entstanden vor zehn Jahren ungefähr.

00:29:14: Ich berate seit zwanzig Jahren schon Menschen in eine Richtung des Gesundheitswesens, vorrangig zu allen pflegewissenschaftlichen Themen, also zu Expertenstandards, zu Dokumentationsanforderungen und zu Fachgesprächen.

00:29:24: Also tatsächlich wirklich auch zu viel Fachwissen!

00:29:27: Und am Ende des Tages sagen immer alle, oh Frau Ibel das war total toll morgen mache ich alles anders?

00:29:31: Dann habe ich mir so gedacht ok, übermorgen schlägt es vergessen zu wie schaffe ich das denn dass das Wissen den Köpfen ab?

00:29:36: Das war erstmal der Aufschlag für die Supernus Wie gesagt, vor knapp zehn Jahren.

00:29:41: Also noch weit vor... das ist eigentlich ganz viele andere E-Learnings gab, noch weit von jeglicher Art von Pandemie die die Rahmenbedingungen auch ein bisschen verändert haben.

00:29:51: So und dann haben wir uns überlegt erst mal in einem ganz kleinen Team wie machen wir das denn?

00:29:56: Und haben beschlossen es soll auf jeden Fall auf einem Endgerät sein.

00:29:59: Es soll eben nicht die Pflegekraft sollen nicht.

00:30:01: Die Pflegepersonen sollen sich nicht vor einen Rechner setzen müssen am besten noch in ihrem Dienst und währenddessen noch lernen, sondern es sollte auf einem Endgerät sein.

00:30:11: Demnach sind also unsere App damit sind wir gestartet ist unsere App sozusagen auf jedem jeder Art von Handy aus dem App Store oder Google Play Store herunterratbar Und dann kann man auch tatsächlich hat ein paar Themen frei ohne dass man da erstmal einen Vertrag für braucht oder einen Arbeitgeber derzeit.

00:30:31: Also es läuft auf dem Handy und auf dem Tablet Und das zeigen jetzt die letzten Jahre, dass es eigentlich auch der richtige Weg war.

00:30:40: Die zweite wichtige Entscheidung, die wir getroffen haben, war, dass das offline nutzbar sein muss.

00:30:45: Weil wir damals schon gesagt haben, naja, bevor wir darauf warten bis in jeder Pflegeeinrichtung irgendwie das WLAN flächendeckend ausgerollt ist da kann man noch wahrscheinlich lange warten und das hat uns tatsächlich auch sehr

00:30:55: kluge vorausschauende Leider-Annahme.

00:30:59: Richtig, genau.

00:31:00: Also da sind wir ganz glücklich, dass wir diesen Weg auch gegangen sind.

00:31:02: War definitiv teurer in Entwicklung aber den haben wir einfach als sinnvoll erachtet und sind wir auch gegangen.

00:31:09: Das heißt also der Nutzer lädt sich einfach wenn er auf Super News aufmerksam wird die App aus dem App Store oder Google Play Store runter unter dem Namen Super News.

00:31:16: dann wird man da begrüßt von einem etwas älteren Herrn.

00:31:21: war auch nächste Entscheidung.

00:31:23: Lernen darf Spaß machen, wir wollen im Bereich Gamification auch ein bisschen unterwegs sein.

00:31:27: Wir wollen nicht nur lernen Typen sondern auch Spielerntypen adressieren und somit begrüßt einen dann also eines freundlicher Avatar in der Embe.

00:31:35: Dann ist im weiteren Verlauf es im Prinzip dazu gekommen, dass wir ein Cockpit dazuentwickelt haben.

00:31:41: Weil wir festgestellt haben ursprünglich war der Gedanke, naja Menschen lernen dann einfach freiwillig also machen nicht deshalb Quiz App und auf den ersten Folien stand auch immer so alles freiwilligt.

00:31:51: irgendwann kommt man dahin das man feststellt na ja wenn der Arbeitgeber dafür zahlen soll dann will er das nicht mehr freiwillige.

00:31:57: und heute ist es aber keine Frage mehr, dass man irgendwie freiwilliger sich vor dem Video zu haben.

00:32:00: Das ist einfach ganz klar gesetzt.

00:32:03: Und demnach haben wir dann gesagt, wir brauchen im Prinzip auch ein Steuerelement in dem Leitungspersonen im Prinzip festlegen welche Berufsgruppe, welche Themen und in welchem Monat mit welcher Zielerreichung erledigen soll.

00:32:16: Und dieses wiederum, was Sie dort festlegen – das ist allerdings auf dem Rechner auch machbar.

00:32:21: Das erscheint dann so fort, soweit Sie es sichern geklickt haben in der App des Mitterbartens.

00:32:26: D.h.,

00:32:27: wenn ich festlege für dich als Pflegefachperson, du sollst bitte im Monat Februar noch das Thema die Kubitus-Profilaxe erledigen, dann erscheinert das in dem Moment in deiner App unter Plan im Monate Februar und du siehst, aha da hatten wir mal eine Leitungskraft.

00:32:40: jetzt gesagt, ich soll dieses Thema bitte mit achtzig Prozent erreichen!

00:32:44: Aber das ist doch auch eine ganz tolle Personalentwicklungsmaßnahme.

00:32:49: Also, dass es ja dann nicht so random... also ich muss hier immer so Datenschutzsachen machen in meinem eigenen Unternehmen und das ist solo!

00:32:58: Ich mache das natürlich brav damit ich mein Zertifikat bekommen.

00:33:02: und da denke ich so, das ist wirklich nur eine Regulierung erfüllen Ja?

00:33:07: Es muss in meiner Personalakte diese Zertifikate geben.

00:33:11: aber Wie ist so die Reaktion auch von beiden Seiten?

00:33:15: Also wird das Wert geschätzt, dass man auch sagt, pass auf.

00:33:18: Ich möchte das zu dich weiterentwicke jetzt als Pflegekraft.

00:33:21: wie wäre es wenn wir so ein Lernprogramm gemeinsam aufsetzen und du das dann in der Form auch absolvierst ich geb dir dafür Zeit oder vielleicht auch eine Inzentivierung irgendwas wie...wie wird das im Alltag umgesetzt?

00:33:34: Also

00:33:34: das wird sehr, sehr positiv aufgenommen.

00:33:36: Weil natürlich keiner – ich sagte ja eingangs schon mal irgendwann, dass es kein JuWu-Thema fortbildet und also wenn ich mich nach einem fünften Frühdienst dahinsetzen muss oder ob ich mir noch eine halbe Stunde, dreifel Stunde, was von jemandem in Präsenz anhören muss dann kostet das ziemlich viel Überbindung.

00:33:48: Das heißt, es wird eigentlich sehr, Sehr, Sehr positiv aufgenommen weil man sagt, dass Digitale selbst lernen mit den Themen die sich dafür eignen.

00:33:55: Wie gesagt, wir haben vierundsechzig Themen in der App.

00:33:57: Die eignen sich alle dafür.

00:33:59: Das wird sehr positiv aufgenommen natürlich auch weil man es auf eine Sofa zu Hause machen kann, weil man so wie vielleicht auf dem Weg zur Arbeit an einer Bahn machen kann.

00:34:06: Vielleicht können sie auch irgendwo mal nebenhermachen wenn man gerade eine Pause hat oder beim Arzt sitzt oder oder oder.

00:34:13: das heißt dieses Zeit und Orts unabhängige?

00:34:17: Das wird ja sehr, sehr appreciated jetzt.

00:34:20: Also sehr wertgeschätzt.

00:34:22: Das zweite ist natürlich, dass der Arbeitgeber eine gesetzliche Konformität hat.

00:34:26: Weil das was ich dann erledigt habe in der App, was er mir ja vorher eingestellt hat, das landet auch wieder in diesem entsprechenden Cockpit und ich bin somit dann vor Prüfinstanzen auch prüfsicher kann das Cockpit einfach aufmachen, kann halt sagen bei wem hab' ich was geplant und wer hat was gemacht?

00:34:41: Und meine aber noch tiefere Form... dass auch viele tatsächlich sehr, sehr interessant finden.

00:34:48: Weil sie sagen es ist super kurzweilig ja?

00:34:50: Also wir werden die Menschen wirklich in den Flow bringen.

00:34:53: Wir bringen die Menschen einfach dazu, dass sie qualifikationsorientiert einfach abgeholt werden.

00:34:58: Dass Sie diese Fragen und Antworten machen können.

00:35:00: Dass sie aber auch Lernkarten sich vor, während oder nachher anschauen können.

00:35:04: Das sie ein Minuten Videos sich anschauen kann zu den entsprechenden Fragen.

00:35:09: Und somit ihr wissen eigentlich stetig vertiefen.

00:35:12: und dann kommt dieses immer wieder wiederholen diese Connection zwischen was hat das mit mir und meiner Praxis zu tun?

00:35:18: Und damit sind eigentlich dann alle glücklich, muss man sagen.

00:35:20: Also die Leitungsperson ist glücklich weil sie halt weiß okay ich habe etwas ausgesucht eine Methodik die auf Spielen oder auf Gamification beruht, die meine Mitarbeitenden anspricht und auch abholt und gleichzeitig aber natürlich auch dass Fachwissen aufrecht erhält.

00:35:37: Ja und die Dokumentation ist ja offensichtlich auch safe.

00:35:40: Habt ihr auch international bzw.

00:35:43: englischsprachige oder andere Sprachmodelle?

00:35:46: Weil es wird ja auch im Pflegebereich, du sagtest ja ihr seid nicht genug!

00:35:51: Wir haben ja auch oft zugereiste Pflegekräfte die auf dem deutschen Arbeitsmarkt integriert werden sollen wollen.

00:35:58: Wäre das auch noch ein Ansatz dass man da einen extra Programm aufsetzt?

00:36:02: habt ihr über sowas schon nachgedacht?

00:36:04: Das haben wir nicht erst nachgedacht, sondern das ist natürlich was, was relativ regelmäßig an uns herangetragen wird und vor allen Dingen, was wäre auch schon vor einigen Jahren sehr klar mit den Menschen an der Basis.

00:36:15: gemeinsam evoiert, analysiert und entwickelt haben.

00:36:18: Und zwar machen wir – das ist unser Grundsatz bei SuperNoise in unserem zwanzigköpfigen Team um dreißig externe Autoren – immer dass wir nichts einfach entwickeln, wie weil wir denken, es könnte gut sein, sondern dass wir wirklich rausgehen und fragen, ist das nützlich?

00:36:32: Braucht ihr das?

00:36:33: Hilft euch das?

00:36:34: Somit sind wir also auch schon vor ein paar Jahren rausgegangen und haben gesagt, okay nicht deutsche Mutterschwachler!

00:36:39: Was hilft euch denn eigentlich?

00:36:40: Hilft euch eine Übersetzung, dass wir unsere inzwischen vierzehntausend Fragen übersetzen.

00:36:45: In andere Sprachen was hilft euch eigentlich?

00:36:47: und dann war eigentlich unisono muss man tatsächlich sagen.

00:36:50: die Aussage das hilft uns gar nicht weil wir nämlich hier in Deutschland sprechen schreiben uns verständigen müssen.

00:36:56: und es hilft gar nicht wenn ich den Inhalt sozusagen auf türkisch höre oder sehe oder lese.

00:37:03: Und das hat uns dann dazu geführt, dass wir im Prinzip eine andere Art von Fachsprachen unterschiedlich gemacht haben.

00:37:07: Das heißt, wir haben in der App ungefähr, ich glaube, achthundert grün unterlegte oder grün geschriebene Begriffe und wenn ich da aufklicke, dann wird mir dieser Begriff quasi von Deutsch zu Deutsch nochmal erläutert also in einen Kontext...

00:37:22: In einfacherer Sprache?

00:37:24: Genau!

00:37:24: Und in ein Kontext gesetzt auch einfach.

00:37:26: Dass sich mit dem Wort im Kontext was anfangen kann.

00:37:28: Dass es nicht einfach nur eine Übersetzung habe sondern tatsächlich im Kontex Und das wird uns immer wieder zurückgespiegelt, also wir sprechen wirklich regelmäßig mit ganz vielen.

00:37:37: Also mit Anwendern aber auch mit Leitungspersonen die sagen einfach okay ist der bessere Weg des Lernens.

00:37:42: und zweiter Grund auch ganz wichtiger Grund Wir haben in Deutschland eine Fachsprache die nicht durchaus nicht in anderen Ländern einfach so übersetzbar ist.

00:37:51: Das heißt wenn ich da was übersetzen würde wäre es vermutlich fachlich nicht immer richtig habe das ja gesehen in den Niederlanden.

00:37:57: Da hatten wir zu dem Zeitpunkt ich lag fünf tausend Fragen Und ich habe gedacht, super!

00:38:02: Es gibt ja tolle Übersetzungsprogramme.

00:38:03: Dann übersetze ich das einfach und dann passt es schon.

00:38:06: Hat da aber in den Niederlanden pflege Fachpersonen die eben niederländisch waren?

00:38:10: Die haben das gelesen und gesagt, das geht gar nicht.

00:38:14: Das kann Person nicht nehmen, weil dann ist das falsch.

00:38:16: Und das zeigt mir einfach so gut auch KI- und Übersetzungprogramm.

00:38:21: Wir müssen da ganz ordentlich aufpassen dass am Ende das wirklich richtig ist.

00:38:25: Weil dafür lege ich meine Hand ins Feuer, dass fachlich wirklich auch wichtig ist.

00:38:29: Also ganz neue Ebenen, da hast du da in meine Gedanken reingebracht.

00:38:33: Das ist natürlich auch in der Art vermittelt werden muss wie es auch im Austausch mit anderen Fachkräften im pflegerischen Prozess und auch mit den Patienten ausgetauscht wird.

00:38:45: Nützt mir ja nicht das vietnamesische Wort oder das spanische sondern es geht ja darum dass man mit dem Patienten kommuniziert.

00:38:53: Dazu erzähle ich auch immer ganz gerne, dass ich ja vor einer Weile eine Bauchspiegelung hatte Und wirklich schlimme Bauchschmerzen, wie man das halt hat mit dem Gas im Bauch von dem Aufpusten.

00:39:06: Sag jetzt mal so ein bisschen respektlos.

00:39:08: In jedem Fall hat diese Krankenpflegekraft nicht verstanden was hoch und was runter heißt und hat mich dann irgendwie mit einem Riesenrums nach unten gestellt im Bett und ich wollte eigentlich aufrechter sitzen und da habe ich auch irgendwie kurz gedacht Es ist super nett und sicherlich auch eine ganz liebe, fürsorgliche Person.

00:39:31: Aber ich konnte halt nicht mit ihr kommunizieren.

00:39:33: Und dann es war schon als Patient auch eine schwierige Situation weil wenn man ja so im normalen Umgang würde man sowas nie akzeptieren.

00:39:43: Wenn man z.B.

00:39:43: eine Reisbuchung hat oder irgendwas in dieser verlässlichen Situation umso schwieriger.

00:39:49: Kleiner Exkurs jetzt aber verstehe trotzdem diesen Ansatz.

00:39:54: Ja, da geht es bei dir jetzt in dem Beispiel um hoch und runterstellen eines Bettes.

00:39:58: Aber ich sage mal wir wissen ja beide aus unserer Profession und unserer Berufserfahrung dass es dadurch auch andere Bereiche gibt wo man dann sagt wenn das aber falsch verstanden wird ist es dann wie macht das vielleicht noch einen größeren Schaden?

00:40:09: Also von daher haben wir gelassen uns nicht auf Abwege bringen und wir sagen einfach Wir können das fachlich nicht hundertprozent richtig übersetzen Und dann müssen wir unsere Gedanken machen versuchen besser sprachlich einzugliedern.

00:40:27: Und da haben wir auch schon einige Ideen und Antworten zu, das wird sich dann demnächst im Anmeldeprozess noch ein bisschen abbilden, dass man dann vielleicht normal differenzierter sagen kann nicht nur welche Qualifikation man hat also wenn jetzt Auszubildende oder Pflegefachassistent, Pflegehelfer oder Pflegefahrpersoner oder Bedrohungskraft ist oder Hauswirtschaftskraft sondern werden wir da nochmal eine andere Sortierung machen Und dann kann man vielleicht noch mal besser das Sprachniveau auch abbilden.

00:40:53: Wir haben jetzt schon erklärt, wie man als Pflegefachkraft euren Dienst nutzen kann bis zum gewissen Grad ja offensichtlich auch kostenlos?

00:41:02: Wie kann man als Institution und als Träger Kunde bei euch werden?

00:41:07: und dann nochmal so ein paar KPIs.

00:41:10: darfst du verraten, wie viele Nutzer ihr auf der Plattform habt und wie ihr einen Service monetarisiert?

00:41:17: Ich fange mal vorne an.

00:41:19: Also ein Arbeitgeber entscheidet sich in der Regel dafür, das für seine Mitarbeitenden zu kaufen?

00:41:26: Das ist auch auf unserer Webseite kein Geheimnis.

00:41:28: also wir haben verschiedene Produktpakete die man dann wählen kann.

00:41:31: entweder dass ausschließlich Nutzer als Leitungsperson das Kopf wird und der Nutzer nutzt die App.

00:41:37: Und dann gibt es noch die Thema die Schnittstellen.

00:41:39: Die sind im Basispaket auch noch abgebildet.

00:41:42: Dann haben wir in der zweiten Säule und da sind wir noch gar nicht drauf eingegangen Es gibt ja das digitale selbst lernen, aber es gibt ja eben auch ganz viele Präsenzformate in den Einrichtungen.

00:41:51: Das heißt der Feuerwehrmann kommt die Praxisanleitung leitet an ich habe vielleicht einen Onboard für neue Mitarbeitende Die Hygiene Fachkraft kommt Ich hab ein Team-Sitzung Es gibt ja ganz viele präsenzen Formate nenne ich das jetzt mal wo es letztendlich eine Art Teilnehmerliste und wie gibt Wo die Menschen die daran teilgenommen haben und geschrieben haben?

00:42:10: Das haben wir digitalisiert.

00:42:11: Das heisst jeder der supernuss hat und besitzt, hat auch neben seinem Namen ein QR Code.

00:42:18: Und der Durchführende eines Formats, das sehen wir jetzt mal an die Praxisanleitung.

00:42:22: Die hat dreier Zubis irgendwie am Morgenanleite zum Thema Blutdruckmessen... Wie

00:42:25: kriegen denn ein Stempelchen in ihrem Häftchen wie das früher so hieß?

00:42:29: Genau!

00:42:30: Aber genauer ist es aber kein analoges Stempeln mehr sondern

00:42:34: den QR-Code.

00:42:35: Die Praxisanleitungen scannen sozusagen dann den QR Code und danach landet dann auch wieder automatisch in unserem jetzt ja schon bekannten Cockpit.

00:42:43: Das ist also Präsenzformat Plus, wo quasi das genutzt werden kann.

00:42:48: und dann haben wir das Professional Paket.

00:42:50: Und das ist im Prinzip nochmal ausführlicher würde ich sagen.

00:42:57: und zwar da haben wir noch eine Kalimit reingebaut.

00:43:01: Ein KI-Assistenten, der Zugriff auf unsere evidenzbasierte gekapstete Wissen-Startenbank hat.

00:43:07: Das heißt, der Nutzer in diesem Format, in diesen professionellen Format kann einfach in die App reinsprechen und sagen was ist denn der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen?

00:43:17: Und dann greift die KI auf unsere Zehntausend Lernkarten, vierzehntausend Fragen und Videos zu und gibt eine gesicherte Antwort, die eben nicht romanuzimiert.

00:43:29: Und das ist beispielsweise ein Teil des Professional-Formates, aber auch sämtliche Vorlagen für diese Präsenzformate oder die Teilnahme an Supernose Live-Fibinaren mit entsprechenden Handouts und Zertifikaten.

00:43:44: Tatsächlich hört sich mal doof an wenn man das sagt als Geschäftsführerin.

00:43:47: Aber tatsächlich alle nehmen eigentlich das Professional Paket weil sie natürlich wissen wie wertvoll so einen KI Assistent ist der nicht rumhalozeniert sondern eine tatsächlich gesicherte Information gibt Genau.

00:43:57: Das dafür entscheidet sich dann der Arbeitgeber für seine x-Mitarbeitenden, die er hat.

00:44:03: und bei uns lernen eben nicht nur pflegende sondern auch Betreuungskräfte auszubilden nach Hauswirtschaft auch der Haustechniker oder der Hausmeister.

00:44:10: Und dann wird das Paket ausgewählt und kann es losgehen.

00:44:14: Das heißt wir haben gute Kundenbetreuungen, die dann auch die entsprechenden Nutzergruppen, Leitungskräfte ... dann seinen Weg geht.

00:44:26: Und wir haben auch eigene KWIS, wir gucken halt wirklich... ...auch ob die Zahlen dann erreichen gehen.

00:44:31: Wirklich engen Austausch mit den Kunden,... ...weil wir einfach sagen immer ich möchte nicht nur einen Vertrag verkaufen,... ...ich möchte, dass es funktioniert?

00:44:37: Ja!

00:44:37: Nicht nur so.

00:44:38: ein Fitnessstudio-Vertrag

00:44:39: im

00:44:40: Januar noch motiviert und dann... ...spätestens zwei Jahre, ich merke das dann mal.

00:44:44: nach zwei Jahren merkt es dann mal jemandem Controlling,... ...dass da eine Lizenz bezahlt wird für etwas was gar nicht mehr in Place ist.

00:44:50: Aber sagt doch nochmal wie viele Nutzerkunden... Habt ihr ungefähr, also kannst auch Anteil der Fliegenden in Deutschland sagen oder was ist euer Ziel?

00:45:01: Also Ziel ist natürlich etwas anderes.

00:45:03: Wir sind einer von einigen Playern am Markt.

00:45:06: Ich würde sagen wir haben ungefähr um die sechzigtausend Nutzer.

00:45:10: Unser Newsletter geht alle zwei Wochen an achtzig tausend raus.

00:45:13: Wir unterscheiden dann nochmal zwischen Leitungspersonen und Pflegepersonen.

00:45:16: Wir haben auch einige Einzelspieler das ist aber tatsächlich die kleinere Größe.

00:45:21: Die meisten kriegen es tatsächlich über den Arbeitgeber.

00:45:25: Ja, dann weiterhin viel Erfolg kann ich nur sagen.

00:45:28: Also man merkt ganz besonders in dem Gespräch jetzt mit dir das ihr euch sehr stark mit eurer C-Gruppe beschäftigt also wirklich auch die Pflegenden und auch die Leitungspersonen wirklich befragt.

00:45:41: Also ich fand es ganz faszinierend, dass mit diesen Sprachmodellen und so was da dagegen gesprochen hat.

00:45:46: also sind ja Sachen.

00:45:47: wie kann man wirklich?

00:45:48: manchmal steht man ja wie in Oxfam Berge und denkt das ist doch logisch.

00:45:52: also hätte ich mir jetzt auch so gedacht.

00:45:53: aber die Nutzerperspektive ist eine ganz andere.

00:45:56: Das habe ich in ganz vielen Startup-Interviews, die ich hier schon geführt hab auch immer wieder gelernt.

00:46:00: Also das kann man wirklich nicht oft genug betonen.

00:46:03: Man muss einfach den Nutzer mit einbeziehen, auch wenn sich das irgendwie so nobrainer anhört wird es leider oft nicht gemacht.

00:46:10: Und ich habe von dir auch gelernt, dass es darum geht den Pflegeprozess zu steuern.

00:46:14: Also das pflegende Fachkräfte, den Pflegebrozess steueren und vor allen Dingen das Wissen in die Praxis überführen können damit wir auch weiterhin die Qualität hochhalten in der Pflege und nicht nach anderen Dingen schielen sollten, die gar nicht den Schwerpunkt unserer Profession ausmachen.

00:46:35: Das

00:46:36: finde ich sind ein paar ganz wichtige Erkenntnisse, die glaube ich jeder Hörer und der Hörerin, der sich diesen Podcast anhört auch so mitnehmen kann.

00:46:43: In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin ganz viel Erfolg!

00:46:47: Und herzlichen Dank Judith Ebel, dies Supernerse.

00:46:51: Übrigens dieser Podcast ist eine Produktion von The Medical Network.

00:46:56: Wir verschaffen digitalen Innovationen in der Gesundheitswirtschaft Gehör.

00:47:01: Willst du das auch?

00:47:02: Dann freuen wir uns über Likes, Shares und eine Bewertung bei iTunes.

00:47:07: Noch mehr spannende Folgen findest du auf unserer Website www.themedicalnetwork.de.

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